JUNGER FILM: Das Schlonk
Safaritour im Grünen

Zwei Jungs auf der Jagd nach einem berüchtigten Lebewesen. Suchen, finden, einfangen – das ist ihr Auftrag. Sie schlagen sich durch einen wilden Nationalpark, immer auf der Lauer. Im Nacken sitzt ihnen der Boss, ebenso zwielichtig wie skrupellos. Tricks und Kniffe kennen beide, aber reicht das aus?

Zwei ausgebuffte Jungs, Kim und Charly, werden von ihrem Boss entsandt. Ein zwielichtiger Kerl. Sie sollen ein seltenes Lebewesen finden, ein äußerst seltenes. Ihre Suche führt sie in die tiefe Wildnis Vorpommerns – den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, auf den Darß. In diesem Dickicht, das noch keine Menschenseele zu Gesicht bekommen hat, diesem urgewaltigen Biotop, sollen die beiden das Tier ausfindig machen. Aber wozu – und was steckt wirklich dahinter?

Diese spannende Geschichte haben die jüngsten Filmschaffenden des diesjährigen Festivals umgesetzt, im Rahmen des Glashäger Film Camps. Story und die Arbeit hinter der Kamera gilt es zunächst zu würdigen, verdienterweise. Doch Eindeutig überzeugen mich die Darsteller, die mindestens genauso lupenrein abliefern wie des Sponsors glasklares, kühlendes Nass!

Mit Witz, Charme und Leichtigkeit wird man als Zuschauer entführt auf eine wilde Safari, auf die Suche nach dem berüchtigten „Schlonk“. Ein Exemplar soll es noch geben, auf der ganzen Welt.

Ausgerechnet im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, welcher in dieser Produktion als Drehort glänzen darf, soll es sich verstecken. Wildnisgerecht treffen die beiden Auftrags-Safaristen auch auf Wanderer und Radfahrer. Schließlich müssen sie sich etwas Kreatives einfallen lassen, um nicht wieder mit leeren Händen vor dem Boss zu stehen. Der ist sowieso mächtig übellaunig und scheint auch sonst nicht ganz mit offenen Karten zu spielen.

„Das Schlonk“ ist ein unterhaltsamer Film für alle Altersgruppen. Er schafft es, trotz allem Witz, die Zuschauenden in spannenden 5 Minuten mitzureißen. Und ganz ohne Message bleibt er am Ende auch nicht. Ein leichtes Kleinod für zwischendurch, auch beim zehnten mal noch gut. Und deswegen muss ich sagen – es ist immer ein Highlight am Tag, wenn man sich „Das Schlonk“ nochmal ansehen kann!


Text: Moritz Schröder

Dieser Film läuft in Block 4 des Wettbewerbs JUNGER FILM beim FiSH – Filmfestival im Stadthafen.

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