In der Kürze liegt die Würze

Das Handy klingelt. Auf meinem Bildschirm erscheint Greta, gemütlich auf ihrem Sessel sitzend und lächelnd. Die Stimmung ist entspannt und wir plaudern, wie wir es oft tun. Ein bisschen holprig begeben wir uns ins Offizielle und stellen Fragen, die wir uns so sonst nicht gefragt hätten.

Zu Beginn die Frage wie sich Greta wohl selbst beschreiben würde. Sie reagiert mit einem Kichern: „Also „ungeduldig“, würde ich sagen, ist wichtig“, schmunzelt sie. Um das nicht mit so einem negativ konnotierten Wort stehen zu lassen, mache ich daraus, dass sie einfach sehr schnell im Denken ist. „Na gut, es ist schön jemanden zu haben, der aus allem, was Positives ziehen kann“ , kontert sie amüsiert. Nun reicht das eine Wort allein aber nicht aus, um sie zu beschreiben. Dazu kommt auf jeden Fall noch, dass sie sehr neugierig ist und fasziniert von künstlerischen Ideen und Umsetzungen. Dabei ist ihr schneller Verstand immer mit dabei.
Ihr Augenmerk liegt auf animierten und gesellschaftskritischen Filmen. „Ich bin immer so begeistert davon, was man alles zeichnen und kreieren kann“, beschreibt sie ihre Bewunderung dafür. Gretas Liebe zum Detail wird dann noch mehr geweckt und sie nimmt Kleinigkeiten wahr, die einem beim Filmschauen leicht entfallen könnten. Wenn lange um den heißen Brei geredet wird, kommt die Ungeduld doch zum Vorschein. Deswegen gilt für sie das Motto: In der Kürze liegt die Würze.
Schlichte Kurzfilme findet Greta richtig gut. Sie kommt leicht ins Staunen darüber, was in so kurzer Zeit möglich ist darzustellen und zu thematisieren. Ihre Faszination für die Filmschaffenden nimmt dadurch umso mehr zu.

Gretas ständige Suche nach neuem Input und Inspiration hat sie hier in der Redaktion landen lassen. Die Herausforderung, die richtigen Worte zu finden um die Wirkung des Filmes einzufangen, hat sie motiviert.

„Ich habe auch einfach Lust mehr über mich und meinen Geschmack zu lernen. Also ich will wissen, was mir gefällt und was nicht so“, fügt sie noch hinzu.

Wir freuen uns über ihr kritisches und neugieriges Auge mit dem sie voll aufmerksam die filmab!-Redaktion bereichert.


Marlene Kolschewski

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