Redaktion 2018
Wiebkes wundervolle Welt

Ein Leben als Kurzfilm-Doku

Bunte Glühlampen zieren die Wand unserer provisorischen Redaktion. Auf der Couch sitzt Wiebke – die Heldin unserer Geschichte – an ihrem Rechner. Sie schreibt an einem Interview mit mir, sowie ich am Interview mit ihr schreibe.

Ein kurzer Abriss ihrer Vorgeschichte; im Leben von Wiebke Maeß ist schon so einiges passiert:
Abitur, Studium, Praktikum beim Fernsehen, Selbstständigkeit. Zum JMMV kam sie durch ein Freiwilliges soziales Jahr. Durch den JMMV wiederum zu filmab!.

Heute kam sie aus Rostock, brachte auch mich an diesen sagenumwobenen Ort. Eine erste gute Tat. Die zweite folgte noch während der Fahrt, als sie Fußgängern die Vorfahrt gewährte.

In Schwerin und unserer Herberge angekommen kümmerte sich die ausgebildete Grafikdesignerin um das Mittagessen. Bereits seit mehreren Jahren hilft sie tatkräftig beim filmab! des Filmkunstfest mit. Nun steht sie mir Rede und Antwort.

Während ihrer Ausbildung zur Mediendesignerin zeichnete sich in ihrem Gesellenstück schon eine Liebe zur Kurzfilmdoku ab. Zum Thema Kreativität verfasste sie ebenso ein Filmwerk. Noch heute prokrastiniert sie gerne auf Vimeo und schaut dort Kurzfilme.

Auf Netflix hingehen kann sie gut verzichten, da sie weder auf Mainstream-Serien noch Blockbuster steht. Gegen die übergriffige Art des Konzerns, Empfehlungen zu diktieren, würde sie in einem dystopischen Szenario wohl ankämpfen.

Mit Dystopien und Gewalt kann sie wiederum nicht viel anfangen. Wenn Gewalt, dann in Dokumentarfilmen.

Ihr Interesse an Dokumentationen wird durch die Art ihrer Artikel deutlich: sie befragt gerne das Publikum und die Filmemacher und berichtet gerne über die Entscheidungen der Jury.

Dem allgemeinen Schreiben zieht sie aber das Lesen vor. Harry Potter, der Herr der Ringe und die Scheibenwelt-Romane hat sie bereits genossen, um nur einige zu nennen.

Für ihre journalistische Tätigkeit möchte sie vor allem den Schwerpunkt auf den Videotechnischen Aspekt betont wissen. Zudem fotografiert sie alles außer Hochzeiten sehr gerne und querbeet.

Wäre dies ein Superheldenfilm, könnte Wiebke in ihrer wundervollen Welt regenbogenfarbene Besserwisserei kotzen und damit jedem den Alltag versüßen.

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