Rien ne va plus
Schuss weg

Foto: Filmuniversität Babelsdorf (Produktion), Fee Strohtmann (Kamera)

Ein Hochhausdach, ein Kasino, ein Anruf, ein Überfall.

Kurz bevor Bodo den Sprung vom Dach wagt, klingelt plötzlich das Telefon. Am anderen Ende ist die Kasinomitarbeiterin Evi. Sie teilt ihm mit, dass er gewonnen hat, doch er möchte den Gewinn nicht haben. Ihr Gespräch entwickelt sich anders als erwartet, bis der Augenblick der Wahrheit gekommen ist: Wird Bodo den letzten Schritt unter diesen Bedingungen gehen?

Der 15-minütige Kurzfilm Rien ne va plus von der Regisseurin Sophie Linnenbaum setzt anders als ihr Film Pix im letzten Jahr auf die Macht des Wortes. Dazu trägt das hervorragende Schauspiel von Rike Eckermann wesentlich bei. Der selbstopfernde Charakter ihrer Rolle ist der kleine Schimmer am dunkelnden Horizont. Eine schicksalshafte Tragöde zwischen mitmenschlicher Verantwortung und Hoffnung.

Ein Kommentar

  1. Ich denke auch, dass R. Eckermann hier das verbindende Element war.
    Ich vermisse in der Kritik ein entsprechendes Szenenfoto.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.