Bus Stop
Oranges Farbenspiel

Liebe auf den ersten Blick. Doch lässt sich der Kampf um die spontane Leidenschaft auch immer gewinnen? Oder sind die Hindernisse zu groß?

Kurzfilm: Bus Stop
Filmstill: Filmakademie Baden-Württemberg

Es ist dieser kleine Moment, der alles verändern kann. Der schüchterne Nick sitzt an der leeren Bushaltestelle. Vögel zwitschern. Plötzlich tritt Zoe mit einem orangen Schal in sein freudloses Leben. Erste, schüchterne Blicke treffen sich. Die flatternden Schmetterlinge machen Saltos im Bauch. Als Nick den Mut hat, Zoe anzusprechen, kommt der Bus. Sie fährt davon, ihr Schal bleibt zurück. Er nimmt die Verfolgung auf, rennt durch Gassen, springt über Mülltonnen und hohe Zäune. Plötzlich fällt er hin. Liegt am Boden und sieht den vorbeifahrenden Bus. Ist alles vorbei? Wird er es schaffen, den Schal zurückzugeben? Und vor allem: Wie wird Zoe reagieren?

Der Kurzfilm BUS STOP von Carl Krause, Animationsstudent der Filmakademie Baden-Württemberg, feiert auf dem 25. Filmkunstfest seine Uraufführung. Die dummyähnlichen Hauptfiguren besitzen weder Nase noch Mund. Mittels Motion-Capture-Animation wurden sie zum Leben erweckt. Bei diesem Verfahren bekamen die Schauspieler Jens Lamprecht und Lena Thom Marker auf den ganzen Körper geklebt. Durch eine spezielle Kameratechnik wurden sämtliche Bewegungen und auch die eindrucksvollen Stunts aufgenommen. Die Farbe Orange ist von Anfang bis Ende allgegenwärtig und sorgt zusammen mit der Musik von Patrick Puszko für eine emotionale Atmosphäre. BUS STOP erzählt in fünf Minuten eine warmherzige Geschichte über den romantischen Kampf um Leidenschaft und Zärtlichkeit.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.