Helene, die Immerstrahlende

Die filmab!-Redaktion ist in der Landeshauptstadt eingetroffen: Die Sonne scheint, die Enten dösen vor sich hin und wir – das komplette Redaktionsteam – sitzen am glitzernden Pfaffenteich und stellen uns zum Aufwärmen im gegenseitigen Interview vor. Im folgenden Interview geht es um…

Foto: Tino Höfert
Foto: Tino Höfert

… ja, wie lautet dein Name?
Helene Timm.

Und was ist dein Motto?
(lacht) Mein Name ist mein Motto! Helene heißt „die Immerstrahlende“ und steht für Sonne und Mond, was ich auch erst seit Kurzem weiß. Viele Leute haben mir gesagt, dass es gut zu mir passt.

Was ist deine Heimat?
Die mecklenburgische Ostseeküste zwischen Rostock und Wismar. Ich mag die Landschaft und meine Kleinstadt dort und was ich damit verbinde. Aber Heimat hängt für mich nicht nur vom Ort ab, sondern von einem selbst und anderen Menschen.

Was machst du dann in Schwerin?
Zum dritten Mal das Filmkunstfest besuchen. Da ich sonst mit Schwerin nichts zu tun habe, freue ich mich, da es eine echt schöne, kleine, gemütliche Stadt ist. Und obwohl es hier keine Uni gibt, das jugendliche Leben sehr aktiv ist.

Und was machst du genau in Schwerin?
Jetzt schreibe ich hier für das wunderbare und unabhängige Begleitmagazin filmab! vom Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern, welchen ich persönlich schätze und seit einigen Jahren mit meiner Mitarbeit unterstütze.

Bist du etwa voreingenommen?
Im postiven Sinne, ja! (lacht)

Verrätst du uns dein Alter?
18 Jahre.

Hast du Ziele und Erwartungen für diese Woche?
Nee, ich stolpere immer in die filmab! hinein, um dann jedes Mal zu merken, was es für eine tolle Sache ist. Jeden Tag einen anderen Film zu gucken, neue Perspektiven zu haben und auch mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten. Und um schöne Filme zu sehen und dann ordentlich darüber zu schreiben, was den schönen Filmen gerecht wird.

Und dein Lieblingsfilm?
Ich finde sehr viele unterschiedliche Filme schön und je nach Situation auch unterschiedlich wichtig. Entweder nachdenkliche Filme, in denen hinterfragt wird, oder aber auch Filme einfach zum Abschalten. Wichtig ist: Der Film muss mich so in den Bann ziehen, dass ich das Gefühl habe, die Filmwelt mitzuerleben.

Gibt es Filme, welche du nicht zu Ende schauen würdest?
Science-Fiction-Filme, ich kenne da auch die Klassiker nicht.

Hast du ein Lieblingsfilmmonster?
2010 oder 2011 gab es einen Kurzfilm, da kam eine Milbe vor, was ich irgendwie lustig fand. Ich weiß nicht, warum ich gerade daran denken muss; vielleicht ist das so meine Gruselvorstellung. Ich mochte aber anfangs auch viele Disneyfilme nicht, da ich in der Verfilmung von Schneewittchen die Stiefmutter so unheimlich gruselig fand, mit ihrem ekligen Gesicht und den langen Fingernägeln.

Dein Leben ist ein Film – was wäre dein Soundtrack?
Für die gute Laune gerne 50er- und 60er-Rock’n’Roll und ich mag auch Soul und vor allem handgemachte Musik. Zum Entspannen auch Soundtracks mit klassischer Musik.

Stell dir vor, dein Leben wird verfilmt – mit welcher Wunschschauspielerin?
Irgendjemand Unbekanntem, dem ich noch einmal eine Chance geben möchte, einen wunderbaren Film zu drehen und den ich selber sehr interessant finde. Ich wüsste jetzt aber auch keine Schauspielerin, die mir ähnlich sieht.

Gibt es bestimmte Filmfiguren, die starken Einfluss auf dich haben?
(länger grübelnd) Als Kind habe ich viele Hörbücher und Kassetten gehört. Fernsehen war zwar auch da, aber heute würde ich sagen, dass ich mich an falschen Sachen orientiert habe, also dies nicht sehr hochwertig war.
Vor einer Weile habe ich aber die Serie „Türkisch für Anfänger“ geschaut. Da fand ich die Hauptdarstellerin am Anfang nicht sympathisch, aber zum Schluss konnte ich sie in vielen Sachen verstehen und mochte auch die Familie.

Helene, vielen Dank für das Gespräch.

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