Ausgetrickst [KF „The Wrinkle“]

Wo der Traum zur Wahrheit wird und die Wahrheit zur Illusion: eine farbenprächtige Welt voller Fantasie unter einem Dach. Das ist Zirkus.

Filmszene "The Wrinkle"
Foto: Filmstille

Die Kleinwüchsigen Sergio (Manni Laudenbach) und Gregor (Jojo Langenberg) waren ein erfolgreiches Zauberduo im strahlenden Showhimmel. Eines Tages verlässt Gregor die Welt der bunten Lichter. Der „große“ Sergio versucht an die Erfolge anzuknüpfen, doch das gelingt ihm nur schwer. Er beauftragt den professionellen Auftragskiller Cristobal (Peter Brownbill), das lästige Problem aus der Welt zu schaffen. Cristobal unterschätzt seinen kleinwüchsigen Gegner Gregor gewaltig. Am magischen Ende kommt alles anders als gedacht.

Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, ist der fröhliche Schein der Einzigartigkeit zu Hause. Erlischt der letzte Scheinwerfer, ist diese Welt geschlossen und den Künstler trifft die harte Realität. Der schreckliche Alptraum eines missglückten Tricks ist das AUS für jeden Zauberkünstler.
Der junge Regisseur Andreas Irnstofer nahm den spannenden Comic „Washing Day“ von Thomas Ott als Grundlage für seinen unterhaltsamen Kurzfilm „The Wrinkle“. Am Anfang steht das Wort „wrinkle“ und dessen mehrfache Bedeutung. Doch wenn Sprache keine Rolle spielt, verstehen es Menschen auf der ganzen Welt. Der nostalgische Schwarzweißfilm ist ganz im Stile des düster-mysteriösen Film noir gestaltet. Am Ende läuft ein Abspann mit charakterischen Szenen aus der Comicvorlage.
Die Moral von der Geschicht: Unterschätze niemals deinen Gegner, auch wenn er noch so klein ist!

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