Verdorbener Traumsand [halbstark „Das Sandmännchen – Abenteuer im Traumland“]

„Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.“ (Eleanor Roosevelt)

Der böse Räuber Habumar, synchronisiert von DDR-Schauspieler Ilja Richter, hat dem Sandmann den ehrwürdigen Sand gestohlen und wünscht allen Menschen schlechte Träume. Nun braucht der Traumwächter mit dem Kinnbart schnell Hilfe und schickt sein etwas tollpatschiges Schlafschaf Nepomuk (gesprochen von Marc Wehe) auf die Suche nach einem tapferen Kapitän. Nepomuk findet den kleinen Jungen Miko (Bruno Renne) im Kapitänskostüm, der laut in die finstere Nacht ruft: „Ich habe keine Angst, du blödes Meer, solange ich Kapitän Scheerbart heiße!“ Nepomuk, Miko und der Sandmann gehen auf eine atemberaubende Reise ins Traumland, um den Schlafsand zu retten. Ob sie es am Ende schaffen?

Die beliebte DDR-Fernsehfigur „Das Sandmännchen“ streut noch heute pünktlich um kurz vor 18 Uhr seinen Traumsand in müde Kinderaugen. Die moderne Kinofassung „Das Sandmännchen – Abenteuer im Traumland“ wurde wie auch die Fernsehclips mit der bewährten Stop-Motion-Technik produziert. Gleich drei Regisseure waren an der Produktion beteiligt: TV-Kameramann Helmut Fischer, der dänische Trickfilmspezialist Jesper Möller sowie Sinem Sakaoglu. Einfaches Papier mit der klassischen „Sandmann, lieber Sandmann“-Melodie wird in den Händen der Filmkünstler zu einem wahrhaft majestätischem Vorspann. Das Rezept des Kinderfilms ist sichtbar einfach: Simple Geschichte, ein klarer Handlungsstrang und wunderschöne Hintergrundsdesigns.

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