In Ewigkeit minus zwei Tage [von MV nach Hollywood „Hans Zimmer“]

„Es ist, als ob man versucht, eine Meute Katzen zu bändigen. Wir sind alle komische Individualisten.“

Schließen Sie einmal die Augen. Erinnern Sie sich an das fesselnde Gefühl im Kinosaal, in dem Sie auf die „Black Pearl“ entführt wurden. Riechen Sie das Salz in der Nase und lauschen Sie der Freiheit. Und jetzt nehmen Sie die Szenen mit allen Sinnen auf. Was wäre dieses Gefühl ohne die markerschütternden Meisterwerke von Hans Zimmer? Die surreale Traumwelt aus „Inception“ existiere nicht und niemandem wäre „Der letzte Samurai“ großartig aufgefallen. Auch Jack Sparrow wäre nur als unrasierter Streuner in den Gedächtnissen verblasst.
Die Sprache der Musik verbindet Nationen ohne Worte. Hans Zimmer beherrscht diese Sprache wie kein anderer. Er hat uns sein Herz geöffnet – und an Sie verschenkt. Es liegt an Ihnen, dieses Geschenk anzunehmen.

„Hans Zimmer – der Sound für Hollywood“ erzählt die Lebensgeschichte eines Visionärs. Der gebürtige Deutsche lebt in seinem Musikstudio in Hollywood – eine Höhle, in der er wie im Rausche seine experimentellen Stücke kreiert. Und es gibt keine Regeln. Wie ein Verrückter kann er an einer Note sein ganzes Leben herumbasteln, doch „die Unvollkommenheit ist etwas Gutes“.
Der Durchbruch gelang ihm durch seine neugierige Art, die Welt zu betrachten. Seine Interpretationen von Filmen treffen immer den richtigen Nerv. Ehrlich, echt und bescheiden – Zimmer hat es begriffen, sich treiben ohne sich hängen zu lassen.
Eine faszinierende Dokumentation, die eine große Persönlichkeit der Gegenwartsmusik von Freiheit, Aufbruch und Experimenten erzählen lässt. Mit der musikalischen Untermalung seiner Stücke ist für Gänsehautfeeling gesorgt.

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