Russisch Roulette mit drei tiefgekühlten Huren [Dok „Frauenzimmer“]

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Ob scharfe Bordellbesitzerin, Nutte oder strenge Domina – im offiziellen Fachjargon sind sie Prostituierte. 60 € für eine halbe Stunde des Opferns, um die tiefsten Bedürfnisse der Männer zu erfüllen. Ich bin wie ich bin: ein Tabu-Thema der Gesellschaft.

Ein trockenes Stück Holz oder doch ein saftiges Stück Fleisch?
Drei Freudenmädchen mit unterschiedlichen Leistungen. Und doch verbindet sie die Lustbefriedigung in ihrem persönlichen Reich, ihrem Frauenzimmer.
„Frauenzimmer“ von Saara Aila Waasner zeigt einen Einblick in die groteske Welt des ältesten Gewerbes. Keine Bilder, doch lustvolle Geräusche aus dem Frauenzimmer lassen ein reizvolles Kopfkino entstehen. Das vielschichtige Business erweckt den Anschein des hässlichen Entleins, doch sind es liebevolle Menschen hinter diesem harten Geschäft, aus dem der majestätische Schwan heraustritt.

Der wiederkehrende Prozess des vorbereitenden Ankleidens dient als stimmungsvoller Wechsel: von der faltigen Großmutter zum saftigen Stück Fleisch. Niemand wurde so geboren, wie er heute ist. Mehr noch: Er wuchs in seine gesellschaftliche Rolle hinein. Am Ende steht ein Tattoostudio, eine Heirat und ein zweites Bordell.

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