Die ruhige Kugel [H Die Farbe des Geldes]

25 Jahre ist es her, dass Eddi (Paul Newman) das letzte Mal einen Queue angefasst hat, doch dann entdeckt er in einer Bar das junge Billardtalent Vince (Tom Cruise). Beeindruckt von seinen Leistungen schlägt Eddi ihm eine Zusammenarbeit vor und überredet ihn, mit nach Atlanta zu einem Billardturnier zu reisen. Eddi bietet sich als Manager an und versucht Vince alle nötigen psychologischen Tricks beizubringen: am Anfang wenig setzen und verlieren um am Ende, wenn der Gegner mutig wird, richtig abzuräumen.

Für denn ehrgeizigen und naiven Vince erweist es sich aber immer wieder als schwer, absichtlich zu verlieren und sich zu verstellen. Die unterschiedlichen Ansichten des alten Zynikers und die des jungen Heißsporns führen unweigerlich zum Konflikt. Es kommt zum Bruch zwischen Eddi und Vince. Vom jungen Billard-Ass beeindruckt, beginnt Eddi dann wieder selbst zu trainieren. Schließlich stehen sich Schüler und Lehrer im entscheidenden Turnier gegenüber.

In „Die Farbe des Geldes“ geht es weniger um Action als um Mimik, Psychologie und das Spiel an sich. Auch wenn der Plot langatmig erscheint, wird es doch kaum langweilig. Die Spannung bleibt vor allem durch den Konflikt und die Psychologie der Protagonisten erhalten, deren ausgearbeitete Charaktere den Zuschauer förmlich in ihre Welt reißen. Interessante Kameraaufnahmen setzten vor allem das Billardspiel mit allerhand gelungenen Kunststößen in Szene. Besonders der Showdown ist mit schnellem Schnitt und brutalen Aufnahmen ein mitreißendes Meisterwerk.

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