Die Neuen sind da

Fotografien, Malereien, Skizzen, Videokunst, Skulpturen. Ein Künstler, der all dies kreieren kann, muss entweder sehr vielseitig sein – oder ist nicht eine Einzelperson. Zweites trifft derzeit auf die Ausstellung zu, die gestern Abend in der Volkshochschule Schwerin eröffnet wurde.
Feierlich nahm der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. mit einer Vernissage 20 neue Mitglieder auf. Entsprechend der Tradition des Vereins wurde den „Neuen“ ein Podium zur Verfügung gestellt, mit dem sie sich den „alten Hasen“ und vor allem der Öffentlichkeit präsentieren können.
Selbstverständlich tragen so viel Teilhabende zu einer riesigen Vielfalt bei. Der Betrachter muss nur leicht mit dem Blick abschweifen, schon landet er bei einer komplett anderen Kunstart. Man kann fast garantieren, dass etwas ausgestellt ist, was den eigenen Geschmack trifft. Besonders die Fotografien von Martin Holze brillieren durch klaren Bildaufbau, kräftige Kontraste und eine intensive Ruhe.
Soviel Abwechslung hat leider auch den großen Nachteil, dass die Ausstellung eher einem Sammelsurium gleicht. Es gibt keine einheitliche Atmosphäre und alles wirkt sehr gedrängt. Nichtsdestotrotz ist ein Besuch schlau investierte Zeit, denn ihr Können beweisen die einzelnen Künstler definitiv.

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