Winfried Glatzeder ist auf dem filmkunstfest ausgesprochen gut repräsentiert: Er ist Kurzfilmjuror, am Mittwoch lief der DDR-Klassiker „Die Legende von Paul und Paula“ und gestern Abend las er im Capitol aus seiner Autobiografie „Paul und ich“. Wir trafen ihn vorab zum Interview im InterCityHotel.

Foto: blende2komma2
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Die Sonne scheint. Maria, Anna und ich betreten das stickige Capitol. Aufgeregt laufen wir hin und her auf der Suche nach the one and only Axel Ranisch. Wir begegnen ihm auf der Treppe. Wie selbstverständlich setzt er sich mit uns in eine ruhige Ecke. Er lacht und das wird auch so schnell nicht mehr aufhören.

Foto: Maria Buchholz
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Florian Opitz, Martin und ich sitzen in einem kleinen Café, vor uns stehen drei dampfende Tassen. Der Filmemacher erklärt uns, dass er nur ganz kurz Zeit hätte. In einer Stunde würde sein Zug nach Berlin fahren. Er hat seinem Sohn versprochen, ihn von der Kita abzuholen. Und am nächsten Tag muss er zu einem Festival nach München. So richtig entschleunigt wirkt er nicht.

Foto: Maria Buchholz
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Wir wollen raus. Anna will eine rauchen und ich will an die frische Luft. Über Anna weiß ich, dass sie einen weitgefächerten Musikgeschmack von K.I.Z. über Rise Against bis Wolfgang Petri hat. Sie arbeitet in Dreilützow. Bei Facebook haben wir drei gemeinsame Freunde. Am Pfaffenteich angekommen, will ich mehr von ihr wissen. Weiterlesen »

Ich sitze am Schweriner Pfaffenteich, im Gegensatz zum Vortag lässt sich das Wetter als kalt beschreiben. Ich ziehe den Reißverschluss meiner Winterjacke höher. Rechts von mir sitzt Sophie Wenkel. Sie ist junge sechzehn Jahre alt und verbringt ihre Zeit in der Oberstufe des Friderico-Francisceum-Gymnasiums Bad Doberan. Sie lacht – wie immer. Weiterlesen »
„Es war für mich nicht nachvollziehbar.“: Christine Repond erzählt im filmab!-Interview, wie die Geschichte ihres Spielfilms „Silberwald“ entstanden ist.
Frau Repond, wie war es, mit den jungen Schauspielern zusammenzuarbeiten?
Es war ein sehr kollegiales, nichthierarchisches Verhältnis am Set. Ich habe die Jungs schon länger gekannt. Vorher gab es ja ein Auswahlverfahren, über 200 Jugendliche wurden 4 Monate lang gecastet. Die besten Gruppen kamen dann in ein zweiwöchiges Probecamp. Weiterlesen »
Im filmab!-Interview verrät die 22-jährige Kurzfilmjurorin, warum ihre Rolle in „Die verlorene Zeit“ eine intensive Herausforderung war.

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Dienstagabend, kurz nach der Eröffnungsveranstaltung. Überhäuft mit Rosen und mit unserer filmab!-Zeitung in der Hand steht Jasna Fritzi Bauer vor mir, Hauptdarstellerin von „Ein Tick anders“. Die junge Schauspielstudentin aus der Schweiz lacht häufig und ihre frische Art ist mir sofort sympathisch. So verziehen wir uns in eine ruhige Seitenstraße beim Capitol und ich fange an, meine Fragen zu stellen. Weiterlesen »
Stefan Fichtner, künstlerischer Leiter des Festivals, erklärt im filmab!-Interview, warum Israel in diesem Jahr als Gastland vertreten ist.

Herr Fichtner, dieses Jahr ist Israel das Gastland des filmkunstfestes. Zu welchem Anlass wurde die Auswahl getroffen?
Es lag einfach in der Luft. Wir haben uns 2009 mit Amerika beschäftigt, im nächsten Jahr wird Russland das Gastland sein. Israel hat ja sowohl mit den USA als auch mit Russland ganz viel zu tun. Und schafft somit eine Brücke. Da aktuell im Nahen Osten sehr viel passiert, hat das unseren Fokus natürlich noch mal bestärkt. Weiterlesen »
„Draußen ist es doch kälter als es aussieht…“ Aber egal. Der Wind weht durch Katjas frisch geduschtes Haar. Sie steckt das erste Mal im Filmefieber, freut sich aber schon riesig auf die bevorstehenden Tage und Nächte des Schreibens von Filmrezensionen. Wir schlendern Richtung Pfaffenteich, um ein paar niedliche Enten zu füttern. Nein, natürlich nicht. Ich möchte der 21-jährigen Studentin ein paar Fragen, oder besser gesagt Antworten stellen: Ich gebe ihr die Antworten und sie erzählt mir die Frage. Ein amüsantes Gespräch ohne die typischen Floskeln.
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