„Lebe wie ein guter Mensch und sei kein Schuft. Das ist meine Religion.“
Die Räume des Schleswig-Holstein-Hauses sind Dienstagabend proppenvoll. Überall warten Besucher darauf, die neue Ausstellung der Fotografin Manuela Koska-Jäger bestaunen zu können. Etwas versteckt dazwischen steht auch der Mann, um den es hier geht: Rabbiner William Wolff. Weiterlesen »
Das Schleswig-Holstein-Haus präsentiert Fotografien und Dokumentaraufnahmen des israelischen Künstlers Amir Yatziv.

Ist es nun wirklich noch etwas Besonderes, wenn sich ein Israeli dazu entscheidet in Deutschland zu leben? Im Werk des 1972 in Haifa geborenen Amir Yatziv, der mittlerweile in Berlin arbeitet, spielt dies jedenfalls nur eine indirekte Rolle: Er dokumentiert in seiner Videoinstallation „ARBEIT MACHT FREI“ die polnische und israelische Anfertigung zweier detailgetreuer Kopien der besagten nationalsozialistischen Schilder, unter denen die Deportierten von Sachsenhausen, Auschwitz und Dachau während des zweiten Weltkriegs in die Konzentrationslager geführt wurden. Parallel dazu können die Besucher großformatige Detailfotografien von Yatziv bestaunen, die die Roststellen an dem Originalschild künstlerisch arrangieren. Weiterlesen »
Fotografien, Malereien, Skizzen, Videokunst, Skulpturen. Ein Künstler, der all dies kreieren kann, muss entweder sehr vielseitig sein – oder ist nicht eine Einzelperson. Zweites trifft derzeit auf die Ausstellung zu, die gestern Abend Weiterlesen »
Der Punkt ist der elementarste Bestandteil eines Bildes. Kommt er einzeln vor, drückt er Einsamkeit, Winzigkeit und Distanz aus. Mit den Menschen in Christian „Moe“ Möllers Fotografien verhält es sich ähnlich. In seiner Ausstellung Raummensch#1 versuchen die abgebildeten Personen, sich nicht in die Szene einzugliedern oder in Interaktion mit ihrer Umgebung zu treten. Es entsteht ein starker Kontrast zwischen Weiterlesen »