Außerhalb der Norm
[cinema of the world "Suicide Room"]
“Was können sie mir tun? Mich zusammenschlagen? Mich umbringen? Wenn sie es tun, umso besser. Das ist, worauf ich warte.”
“Was können sie mir tun? Mich zusammenschlagen? Mich umbringen? Wenn sie es tun, umso besser. Das ist, worauf ich warte.”
Le Havre ist das französische Pendant zu Liverpool. Ein Hafen mit tristen Lagerhäusern, grauer Atmosphäre und spektakulären Exporten: In England die Beatles, in Frankreich Aki Kaurismäkis ergreifendes Drama.
Eine dänische Galeristin zwischen Selbstverwirklichung und Familientradition.
„Das Leben ist sauer und süß. Die Milchsäure und die Hefebakterien liefern sich einen ständigen Kampf.“ Ähnlich gestaltet sich auch der Film „En Familie“ von Pernille Fischer Christensen. Weiterlesen »
Pawel hat nicht viele Optionen: Entweder wird er von einem Eisbären gefressen oder von seinem Kollegen erschossen.
Eine Insel mitten im arktischen Ozean. Einöde, so weit das Auge reicht – und ein Sommer ohne Dunkelheit. Der junge Student Pawel (Grigory Dobrygin) hat sich einen außergewöhnlichen Ort für ein Praktikum ausgesucht: Er assistiert dem erfahrenen Meteorologen Sergej Gulybin (Sergei Puskepalis) bei dessen Forschungen auf Höhe des nördlichen Polarkreises. Weiterlesen »
Slimane verliert seinen Job, aber nicht seine Familie. Er will etwas schaffen, dort am Hafen auf einem Kutter. Und zwar mit Couscous und Fisch.
Slimane Beiji (Habib Boufarès) arbeitet im Hafen. Durch sein Alter ist er nicht mehr der Schnellste. Trotz der langen 35 Jahre, die er auf der Werft gearbeitet hat, ist er nun endgültig weg vom Fenster: Er verliert seinen Job. Mit seiner neuen Frau und deren Tochter lebt Slimane über einem Hotel. Die Großfamilie, die er einst von Tunesien mit nach Frankreich brachte, liebt und pflegt Slimane nach wie vor: Seinen Töchtern bringt er täglich frischen Fisch mit. Seine Ex-Frau will keinen mehr, da sie Geld viel mehr gebrauchen könnte. Doch alle – egal, ob zerstritten oder nicht – lieben den unnachahmlichen Couscous der Mutter. Weiterlesen »
„Der Mensch ist aus Stahl, der Panzer nur aus Eisen.“ – Durch ein Zielfernrohr zeigt sich der reale Krieg in all seiner Härte.

Nichts für pathologische Klaustrophobiker: In „Lebanon“ steckt Samuel Maoz den Zuschauer auf engsten Raum unter die vierköpfige Besatzung eines israelischen Panzers. Codename “Nashorn”. Den einzigen Orientierungsblick nach draußen bietet das zitternde Zielfernrohr, bedient durch den verängstigten Schützen Shmulik (Yoav Donat). Und die Bilder dort draußen sind nichts für schwache Gemüter. Weiterlesen »