Ausgabe #5
Schon ist es wieder soweit, alle Ausgaben gelayoutet, alle Texte geschrieben. Was bleibt: warten auf nächstes Jahr!
Schon ist es wieder soweit, alle Ausgaben gelayoutet, alle Texte geschrieben. Was bleibt: warten auf nächstes Jahr!
Wieder ein neuer Versuch, die Jugend an die Filmkunst heranzuführen: der Handyfilmwettbewerb MV ging in die dritte Runde – und misslang.
Schirmherr und Kultusminister Henry Tesch höchstpersönlich rief in einem kurzen Clip dazu auf, “Eine kurze Geschichte der Energie” mit dem Mobiltelefon festzuhalten. Am Gewinner des letzten Jahres, Daniel Zimmermann, könne man sehen, wie es laufen soll. Der Wettbewerb bietet die Chance, einen Fuß in die Tür des professionellen Films zu bekommen. Gute Idee, nur leider ging das Konzept auch im dritten Anlauf nicht auf: Geradezu traurig sieht die spärliche Auswahl der vier Handyfilme aus, die insgesamt zum Wettbewerb eingereicht wurden. Woran hapert’s also? Weiterlesen »
Tom Tykwer erzählt die Geschichte einer verwirrenden Großstadtromanze mit (drei) Ecken und Kanten.
Zerstreutheit und Frust zeigen sich, wenn man Hanna (Sophie Rois) und Simon (Sebastian Schipper) auf der Leinwand sieht. Wie sie miteinander leben und doch nicht. Wie sie Dinge in ihrem Alltag sehen, die nicht existieren und doch so real scheinen. Eine Telefonleitung als gemeinsamer Lebenslauf: Auf, ab, weit auseinander, dicht zusammen. Und das seit 20 Jahren. Weiterlesen »
„Keinen ließ der Clown, der Clown, in sein Herz hineinschau’n.“, sang einst Heinz Rühmann. Doch Fredi zeigt uns auch die andere Seite des Lebens.
„Ein schönes Gleichnis über einen Grabstein: Da stehen zwei Daten dran. Das Geburtsjahr. Das Todesjahr. Dazwischen ein kleiner Strich. Und der kleine Strich ist das ganze Leben; mit all den Ängsten, mit der Hoffnung. Menschen, die man getroffen hat, die Erfahrung, die man hatte. Alles ist dieser kleine Strich.“ Was nach fatalistischer Lebensphilosophie klingt, ist der poetisch-philosophische Auftakt des Kurzfilms „Fredi und Frau Landgraf“ von Anne Münch. Weiterlesen »
Eine dänische Galeristin zwischen Selbstverwirklichung und Familientradition.
„Das Leben ist sauer und süß. Die Milchsäure und die Hefebakterien liefern sich einen ständigen Kampf.“ Ähnlich gestaltet sich auch der Film „En Familie“ von Pernille Fischer Christensen. Weiterlesen »
„Beide Seiten sind zu viel Macho“: Eine Podiumsdiskussion über die Rolle der Medien im Israel-Palästina-Konflikt.
Es ist dunkel im Kinosaal. Der Abspann von „Aserot – Eingeschlossen“ läuft noch, während jemand die Saaltür aufreißt. Schimmernde Gestalten sorgen für Unruhe vor der Leinwand. Aus Höflichkeit trauen sich nicht so viele gleich raus. Und bleiben auf ihren Plätzen sitzen. Weiterlesen »
„Es ist, als ob man versucht, eine Meute Katzen zu bändigen. Wir sind alle komische Individualisten.“
Schließen Sie einmal die Augen. Erinnern Sie sich an das fesselnde Gefühl im Kinosaal, in dem Sie auf die „Black Pearl“ entführt wurden. Riechen Sie das Salz in der Nase und lauschen Sie der Freiheit. Und jetzt nehmen Sie die Szenen mit allen Sinnen auf. Was wäre dieses Gefühl ohne die markerschütternden Meisterwerke von Hans Zimmer? Weiterlesen »
Pawel hat nicht viele Optionen: Entweder wird er von einem Eisbären gefressen oder von seinem Kollegen erschossen.
Eine Insel mitten im arktischen Ozean. Einöde, so weit das Auge reicht – und ein Sommer ohne Dunkelheit. Der junge Student Pawel (Grigory Dobrygin) hat sich einen außergewöhnlichen Ort für ein Praktikum ausgesucht: Er assistiert dem erfahrenen Meteorologen Sergej Gulybin (Sergei Puskepalis) bei dessen Forschungen auf Höhe des nördlichen Polarkreises. Weiterlesen »
„Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.“ (Eleanor Roosevelt)
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Auf der einen Seite Ramadan, zur anderen Sabbatprozession. Dazwischen: Absurdität auf engstem Raum. Der ganz „normale“ Wahnsinn des Alltags.
Sie wohnen in diesem Haus inmitten der engen Straßen von Hebron. Die Stadt ist geteilt. Zur einen Seite Palästina, zu der anderen Israel. Im Treppenflur postieren israelische Soldaten. Auf dem Dach stauen sich Sandsäcke, leere Munitionshülsen und gezogene Granatensplints. Vor der Eingangstür ein Wachposten. Roadblocks blockieren die Straße. Weiterlesen »