Ausgabe #1

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Eine Brücke zwischen Amerika und Russland [Interview Stefan Fichtner]

Stefan Fichtner, künstlerischer Leiter des Festivals, erklärt im filmab!-Interview, warum Israel in diesem Jahr als Gastland vertreten ist.


Herr Fichtner, dieses Jahr ist Israel das Gastland des filmkunstfestes. Zu welchem Anlass wurde die Auswahl getroffen?
Es lag einfach in der Luft. Wir haben uns 2009 mit Amerika beschäftigt, im nächsten Jahr wird Russland das Gastland sein. Israel hat ja sowohl mit den USA als auch mit Russland ganz viel zu tun. Und schafft somit eine Brücke. Da aktuell im Nahen Osten sehr viel passiert, hat das unseren Fokus natürlich noch mal bestärkt. Weiterlesen »

Zwischen Puff und Hörsaal [SF "Tag und Nacht"]

Beste Freundinnen lassen sich durch nichts trennen – auch nicht, wenn es sich dabei um schlüpfrige Angelegenheiten handelt.

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Sonnenbrand statt Burnout [Dok "Adopted"]

Einsamer Europäer sucht liebevolle, afrikanische Familie.


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„Ich habe Schluckauf… im Gehirn“ [SF "Ein Tick anders"]

Ein Fotze Film, über Arschlicht ein Mädchen, das es wohl nie Wichser leicht haben Feuer wird.


Eva (Jasna Fritzi Bauer) und ihre Eltern sitzen in der Küche. Ihre Mutter (Victoria Trauttmansdorff) backt gerade mal wieder einen Kuchen für die Selbsthilfegruppe ihrer 17-jährigen Tochter – Eva leidet unter dem Tourette-Syndrom. „Der Bastian, der fragt schon nach dir.“ – „Oah ne Mama, auf so ‘nen Tourette-kranken Typen hab’ ich überhaupt keinen Bock!“ Weiterlesen »

Elegie der Seelen [Israel"Waltz with Bashir"]

Darstellen, was nicht darstellbar ist: Das Trauma des Libanonkrieges als dokumentarischer Animationsfilm.


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Zwischen Original und Abbild [Ausstellung "Simulacrum"]

Das Schleswig-Holstein-Haus präsentiert Fotografien und Dokumentaraufnahmen des israelischen Künstlers Amir Yatziv.


Ist es nun wirklich noch etwas Besonderes, wenn sich ein Israeli dazu entscheidet in Deutschland zu leben? Im Werk des 1972 in Haifa geborenen Amir Yatziv, der mittlerweile in Berlin arbeitet, spielt dies jedenfalls nur eine indirekte Rolle: Er dokumentiert in seiner Videoinstallation „ARBEIT MACHT FREI“ die polnische und israelische Anfertigung zweier detailgetreuer Kopien der besagten nationalsozialistischen Schilder, unter denen die Deportierten von Sachsenhausen, Auschwitz und Dachau während des zweiten Weltkriegs in die Konzentrationslager geführt wurden. Parallel dazu können die Besucher großformatige Detailfotografien von Yatziv bestaunen, die die Roststellen an dem Originalschild künstlerisch arrangieren. Weiterlesen »

Siehste, Eckard kann’s doch! [KF "Der Stift und sein Sheriff"]

Eine Schwarzweiß-Komödie zum Schmunzeln aus der Einöde des Landes. Mitten in ihr: Eine untypische Vater-Sohn-Polizeistreife.


Plattes, ödes Land. Der Sheriff (Friedrich von Thun) verlässt sein Landhaus. Ein von der Natur geformter, ganzer Kerl: Weste, Hemd, Ledergürtel und natürlich Cowboyboots. Der Sheriffstern steckt am rechten Platz. Fertig für einen rauen Tag wie diesen, wo die Welt da draußen vollen Einsatz einfordert. Weiterlesen »

Ich bin anders, was bist du? [KF "Antimathilde"]

Voller Neid beschließt die unansehnliche Mathilde, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dabei wird ihr klar, dass die Anderen auch anders sind.

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Vom Traum zur Wirklichkeit [Hommage Katrin Sass]

Der diesjährige Ehrenpreis geht an ein echtes Kind Schwerins: Katrin Sass, die Frau mit den zwei Karrieren zwischen Ost und West.


Die sechziger Jahre in Schwerin. Auf der Fritz-Reuter-Bühne schaut ein kleines Mädchen ihrer Mama begeistert bei der Theaterprobe zu. Das Mädchen heißt Katrin Sass. Der unverwechselbare Charme des Schauspiels zieht sie schnell in seinen Bann. Ihr Traum: Selbst einmal auf den Brettern spielen, die die Welt bedeuten. Weiterlesen »