Kategorie-Archiv: Hommage

Nostalgie zum Mitsingen [Konzert Katrin Sass]

Katrin Sass am Mikro: Ein musikalischer Rückblick, eingebettet in Coverversionen bekannter Schlager und Chansons.

Mittwochabend, 20 Uhr. Der Capitolsaal 1 ist gut gefüllt, Spannung liegt in der Luft. Blaues Licht strahlt über die Bühne. Gleich gibt Katrin Sass, Ehrenpreisträgerin des filmkunstfestes 2011, ihr abendfüllendes Konzert „Goodbye Lenin, hallo Katrin“ mit ihrem persönlichen Streifzug durch ihr Leben. Weiterlesen »

Ehe-Manzipation [Hommage "Bis dass der Tod euch scheidet"]

Gefangen zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Das Portrait einer scheiternden Ehe – mit Katrin Sass in ihrer ersten Hauptrolle.

Ein befriedigendes Weibsstück, das ihm bei seinen Alkoholexzessen Gesellschaft leistet und wie ein Automat das Denken abstellt – Sonja (Katrin Sass) ist der ganze Stolz von Jens (Martin Seifert), dem depressiven Bauarbeiter. Mit einer kitschig-romantischen Hochzeit beginnt das idyllische Liebesglück der beiden in Katrin Sass‘ Kinodebüt „Bis dass der Tod euch scheidet“ von 1978. Das junge Paar tritt die traditionelle Rangfolge der klar definierten Ehe an, die Sonja an Herd und Heim kettet und für Jens das plumpe Feierabendbier vorm Fernseher vorsieht. Weiterlesen »

DDR in der Konservendose [Hommage "Good Bye, Lenin!"]

Holländische Gewürzgurken erhöhen Herzinfarktrisiko: Wie schafft man es, den Arbeiter- und Bauernstaat auf 79 Quadratmetern wiederzubeleben?

Oktober 1989: Die Spannungen in Ostberlin erreichen ihren Höhepunkt. Mittendrin steckt Alex Kerner (Daniel Brühl), der während der Demonstrationen festgenommen wird. Seine linientreue Mutter (Katrin Sass) erleidet beim Anblick dieser Szene einen Herzinfarkt und verschläft während des achtmonatigen Komas die deutsche Wiedervereinigung. Doch um den instabilen Zustand nicht auf die Probe zu stellen, beschließen Alex und seine Schwester Ariane (Maria Simon) die Existenz der DDR in den Augen der Mutter bestehen zu lassen. Weiterlesen »

Vom Traum zur Wirklichkeit [Hommage Katrin Sass]

Der diesjährige Ehrenpreis geht an ein echtes Kind Schwerins: Katrin Sass, die Frau mit den zwei Karrieren zwischen Ost und West.


Die sechziger Jahre in Schwerin. Auf der Fritz-Reuter-Bühne schaut ein kleines Mädchen ihrer Mama begeistert bei der Theaterprobe zu. Das Mädchen heißt Katrin Sass. Der unverwechselbare Charme des Schauspiels zieht sie schnell in seinen Bann. Ihr Traum: Selbst einmal auf den Brettern spielen, die die Welt bedeuten. Weiterlesen »