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	<title>filmab! - unabhängige Begleitzeitschrift und Blog zum filmkunstfest MV &#187; OleM</title>
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		<title>Die ruhige Kugel [H Die Farbe des Geldes]</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 01:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Hommage]]></category>
		<category><![CDATA[Die Farbe des Geldes]]></category>

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25 Jahre ist es her, dass Eddi (Paul Newman) das letzte Mal einen Queue angefasst hat, doch dann entdeckt er in einer Bar das junge Billardtalent Vince (Tom Cruise). Beeindruckt von seinen Leistungen schl&#228;gt Eddi ihm eine Zusammenarbeit vor und &#252;berredet ihn, mit nach Atlanta zu einem Billardturnier zu reisen. Eddi bietet sich als Manager [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">25 Jahre ist es her, dass Eddi (Paul Newman) das letzte Mal einen Queue angefasst hat, doch dann entdeckt er in einer Bar das junge Billardtalent Vince (Tom Cruise). Beeindruckt von seinen Leistungen schl&#228;gt<strong> </strong>Eddi ihm eine Zusammenarbeit vor und &#252;berredet ihn, mit nach Atlanta zu einem Billardturnier zu reisen. Eddi bietet<strong> </strong>sich als Manager an<strong> </strong>und versucht Vince alle n&#246;tigen <span id="more-1037"></span>psychologischen Tricks beizubringen: am Anfang wenig setzen und verlieren um am Ende, wenn der Gegner mutig wird, richtig abzur&#228;umen.</p>
<p class="MsoNormal">F&#252;r denn ehrgeizigen und naiven Vince erweist es sich aber immer wieder als schwer, absichtlich zu verlieren und sich zu verstellen. Die unterschiedlichen Ansichten des alten Zynikers und die des jungen Hei&#223;sporns f&#252;hren unweigerlich zum Konflikt. Es kommt zum Bruch zwischen Eddi und Vince. Vom jungen Billard-Ass beeindruckt, beginnt Eddi dann wieder selbst zu trainieren. Schlie&#223;lich stehen sich Sch&#252;ler und Lehrer im entscheidenden Turnier gegen&#252;ber.</p>
<p class="MsoNormal">In „Die Farbe des Geldes“ geht es weniger um Action als um Mimik, Psychologie und das Spiel an sich. Auch wenn der Plot langatmig erscheint, wird es doch kaum langweilig. Die Spannung bleibt vor allem durch den Konflikt und die Psychologie der Protagonisten erhalten, deren ausgearbeitete Charaktere den Zuschauer f&#246;rmlich in ihre Welt rei&#223;en. Interessante Kameraaufnahmen setzten vor allem das Billardspiel mit allerhand gelungenen Kunstst&#246;&#223;en in Szene. Besonders der Showdown ist mit schnellem Schnitt und brutalen Aufnahmen ein mitrei&#223;endes Meisterwerk.</p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Leave it! &#8211; &#220;ber Unn&#246;tig- und Unf&#228;higkeit [Handyfilmwettbewerb]</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 01:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Handyfilmwettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann sich mit Handys nicht nur per SMS oder Gespr&#228;ch mitteilen, sondern immer mehr auch durch einen Film, gedreht mit der integrierten Handykamera. Oder man kann es nicht!
Als Thorsten Jahn den Handyfilmwettbewerb ausrief, wollte er jungen Menschen die M&#246;glichkeiten bieten, den Film „neu zu erfahren“ und &#8211; durch die leichte Umsetzung &#8211; zu „demokratisieren“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann sich mit Handys nicht nur per SMS oder Gespr&#228;ch mitteilen, sondern immer mehr auch durch einen Film, gedreht mit der integrierten Handykamera. Oder man kann es nicht!</p>
<p>Als Thorsten Jahn den Handyfilmwettbewerb ausrief, wollte er <span id="more-960"></span>jungen Menschen die M&#246;glichkeiten bieten, den Film „neu zu erfahren“ und &#8211; durch die leichte Umsetzung &#8211; zu „demokratisieren“. Zur Zerschlagung der faschistoiden Strukturen der Filmkunst ist eine gewaltige Armada aus zehn eingesendeten Handyfilmen angetreten.</p>
<p>Veranstalter Thorsten Jahn schloss sein Gru&#223;wort zur Ausrufung des Handyfilmwettbewerbs mit den Worten „Entdecke deine Umwelt, entdecke dich selbst, bringe dich aktiv ein!“. Ein chinesischer Gl&#252;ckskeks h&#228;tte es nicht besser formulieren k&#246;nnen.</p>
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		<title>Wurstketten zu D&#228;rmen [KF Arbeit f&#252;r alle]</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 01:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit für alle]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[„Betreutes Arbeiten“ hei&#223;t f&#252;r Matthias Vogel und Thomas Oberlies, ihrerseits Regisseure von „Arbeit f&#252;r alle“, der n&#228;chste Schritt zur Effizienzsteigerung des sozialen Netzes. Denn: Alt und r&#252;stig ist nicht gleich ineffizient. Vorbei sind die Zeiten, als Mitb&#252;rger gehobenen Alters nur beim Ankleiden oder W&#228;sche waschen unterst&#252;tzt wurden. Der Kurzfilm „Arbeit f&#252;r alle“ stellt ein revolution&#228;res [...]]]></description>
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Name="Book Title" /> <w :LsdException Locked="false" Priority="37" Name="Bibliography" /> <w :LsdException Locked="false" Priority="39" QFormat="true" Name="TOC Heading" /> </w> </xml>< ![endif]-->„Betreutes Arbeiten“ hei&#223;t f&#252;r Matthias Vogel und Thomas Oberlies, ihrerseits Regisseure von „Arbeit f&#252;r alle“, der n&#228;chste Schritt zur Effizienzsteigerung des sozialen Netzes. Denn: Alt und r&#252;stig ist nicht gleich ineffizient. Vorbei sind die Zeiten, als Mitb&#252;rger gehobenen Alters <span id="more-818"></span>nur beim Ankleiden oder W&#228;sche waschen unterst&#252;tzt wurden. Der Kurzfilm „Arbeit f&#252;r alle“ stellt ein revolution&#228;res Pilotprojekt der Agentur f&#252;r Arbeit Magdeburgs vor. Vom jungen, unbezahlten Volont&#228;r Miro (Mark Auerbach) begleitet, kann Herr Janssen (Wilfried Elste) auch im Alter von 78 Jahren noch seinem Beruf nachgehen. Doch nach und nach wird selbst dem leichtgl&#228;ubigsten Zuschauer klar: Hier stimmt etwas nicht! Es zeichnet sich immer mehr ab, dass dieser Film nicht ernst gemeint sein kann. In der Filmwissenschaft werden Werke wie „Arbeit f&#252;r alle“ auch als Docu-Fake bezeichnet. Dem stetig anwachsenden Wesen des unbezahlten Praktikums wird hier zynisch und &#252;bertrieben die stetige Steigerung des arbeitsf&#228;higen Alters gegen&#252;bergestellt. Immer st&#228;rker dr&#228;ngt sich die Frage auf, ob denn &#252;berhaupt eine bestimmte Bev&#246;lkerungsgruppe ein gr&#246;&#223;eres Anrecht auf Arbeit hat.<br />
Interessant und ungeheuer witzig wird der Film vor allem durch die unerwartet auftretende und ma&#223;los &#252;bertreibende Gewalt, welche Genreklassiker wie „Saw“ und „Hostel“ schamlos aufs Korn nimmt. Dabei ist die Gewaltdarstellung durch ihre unrealistische und irrwitzige Inszenierung jedoch nie absto&#223;end. Wurstketten zu D&#228;rmen!
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;">
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;">
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;">„Du Miro, was arbeitet Herr Janssen eigentlich?“</p>
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		<title>Bros before Hoes &#8211; John Humber und Chad J. Shonk von Dakota Skye im Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 01:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Länderreihe]]></category>
		<category><![CDATA[Dakota Skye]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[ Es ist Montagabend und ein paar Filmemacher sitzen noch gem&#252;tlich in einer Schweriner Gastst&#228;tte beisammen. Die ideale Gelegenheit, um John Humber und Chad J. Shonk, ihrerseits Regisseur bzw. Autor von „Dakota Skye“ ein paar kleine Fragen zu stellen. Zum Beispiel, was sie von Dakotas F&#228;higkeit halten, zu erkennen wann jemand l&#252;gt&#8230;
John Humber [J]: Es [...]]]></description>
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<p>John Humber [J]: <em>Es ist definitiv ein Fluch.</em></p>
<p><span id="more-576"></span></p>
<p>Chad J. Shonk [C]: <em>Ich w&#252;rde das auch nicht gerne k&#246;nnen. Menschen sind nicht gerade nett zueinander und verstellen sich nur.</em></p>
<p><strong>Da hat man den positiven Effekt zu wissen, wer ehrlich ist, wem man vertrauen kann. Andererseits bleiben nur wenige &#252;brig und man droht sich zu isolieren. Welcher Aspekt beeinflusst Dakota mehr?</strong></p>
<p>J: <em>Sie distanziert sich von allen Leuten, f&#252;r sie ist jeder ein L&#252;gner. Sogar sie selbst!</em></p>
<p>C: <em>Allerdings wei&#223; sie durch die Menge an L&#252;gen, harmlose zu vernachl&#228;ssigen. Und sie ist selbst nicht besser. Trotzdem hat sie eine schlechte Sicht auf die Menschheit.</em></p>
<p><strong>Aber verliert man nicht auch ein St&#252;ck weit seine Sensibilit&#228;t, was Emotionen angeht, wenn man anf&#228;ngt, L&#252;gen zu akzeptieren und abzuwerten?</strong></p>
<p>J: <em>Sicherlich. Am Anfang des Films ist sie auch total apathisch, hat sich und alle anderen aufgegeben. F&#252;r sie ist etwas entweder wahr oder gelogen &#8211; nicht mehr, nicht weniger.</em></p>
<p><strong>Aber als sie einen neuen Jungen kennen lernt, ver&#228;ndert sich etwas. Er ist Schauspieler und sie kann bei ihm keine L&#252;gen erkennen – entweder l&#252;gt er wirklich nicht oder &#252;berspielt das nur gut. Wie ist diese neue Erfahrung f&#252;r Dakota?</strong></p>
<p>J: <em>Jemand anderem vertrauen k&#246;nnen ist nat&#252;rlich ein ganz neuer Fakt f&#252;r sie. Es ist aber auch ein bisschen erschreckend. Das ist ihr ja auf einmal ganz neu. Au&#223;erdem wird sie dadurch, dass sie ihm vertraut, auch verletzlich.</em></p>
<p><strong>Ok. Dann ganz kurz: Was ist die Botschaft des Films in einem Satz?</strong></p>
<p>J: <em>Oh&#8230;&#220;bernimm Verantwortung f&#252;r dein Leben, sei aktiv und mach was damit.</em><br />
C: <em>F&#252;r mich ist es eher: Stiehl deinem besten Freund nicht die Freundin!</em></p>
<p class="MsoNormal">Mit einem herzhaften Lachen leert Chad sein Glas und ich g&#246;nne unseren amerikanischen Freunden den Rest ihres hart verdienten Abends.</p>
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		<title>Der amerikanische Traum – geschmiedet aus Stahl und in Schlamm geh&#228;rtet [H Gangs of New York]</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 01:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Hommage]]></category>
		<category><![CDATA[Gangs of New York]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Martin Scorseses Epos Gangs of New York wirft einen vereinzelten, d&#252;nnen Lichtstrahl auf die von Dunkel umh&#252;llten Zust&#228;nde New Yorks im 19. Jahrhundert. Auf einer rissigen Haut aus Kopfsteinpflaster mischt sich im Elendsviertel Five Points Schlamm mit Blut. Die verfeindeten Banden der &#8216;Natives&#8217; und der &#8216;Dead Rabbits&#8217; r&#252;sten zur mittelalterlich anmutenden, alles entscheidenden Schlacht. [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Martin Scorseses Epos <em>Gangs of New York </em>wirft einen vereinzelten, d&#252;nnen Lichtstrahl auf die von Dunkel umh&#252;llten Zust&#228;nde New Yorks im 19. Jahrhundert. Auf einer rissigen Haut aus Kopfsteinpflaster mischt sich im Elendsviertel Five Points Schlamm mit Blut. Die verfeindeten Banden<span id="more-567"></span> der &#8216;Natives&#8217; und der &#8216;Dead Rabbits&#8217; r&#252;sten zur mittelalterlich anmutenden, alles entscheidenden Schlacht. Am Ende gehen die &#8216;Natives&#8217; um William Cutting alias &#8216;Bill the Butcher&#8217; (Daniel Day-Lewis) als Sieger hervor und &#8216;Priest&#8217; Vallon (Liam Neeson), Anf&#252;hrer der &#8216;Dead Rabbits&#8217; bleibt leblos im Staub zur&#252;ck. Priests Sohn Amsterdam (Leonardo DiCaprio) wird vom &#8216;Butcher&#8217; in ein Waisenhaus gesteckt, in der Hoffnung, ihn f&#252;r immer loszuwerden. Doch nach 16 Jahren findet der herangewachsene Amsterdam seinen Weg zur&#252;ck in die Points. In der Hoffnung, den Tod seines Vaters r&#228;chen zu k&#246;nnen, begibt er sich unter die Fittiche des &#8216;Butchers&#8217; um den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Doch mehr und mehr muss Amsterdam sich eingestehen, dass es nicht leicht ist, sich zwischen Tat und Ruhm zu entscheiden. Schlie&#223;lich kommt es allerdings doch zum letzten gro&#223;en Kampf zwischen den Banden. Mitten in b&#252;rgerkriegs&#228;hnlichen Unruhen kommt es zum Duell zwischen &#8216;Butcher&#8217; und Amsterdam. Der letzte Akt des Bandenkrieges wird im Pulverrauch eines fremden, anderen Krieges entschieden.</p>
<p class="MsoNormal">Am Ende eines Jahres Drehzeit und immer wieder &#252;berzogenem Budget steht ein gewaltiges Epos. Martin Scorsese lie&#223; sich weder von der Gewalt der Ausstattung noch von der endg&#252;ltigen L&#228;nge des Werkes in die Knie zwingen. Vor allem Daniel Day-Lewis gl&#228;nzt in seiner Rolle, die wie keine andere Widerspr&#252;che in sich vereint. Doch erst Michael Ballhaus verdankt der Film seinen letzten Schliff, da erst die gewaltigen Aufnahmen und Kameraeinstellungen verstehen, die Komplexit&#228;t und Kraft detailgenau zu vermitteln.</p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Hohle Knallbonbons in braunem Einheitsbrei (SF Die neuen Nazis)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 23:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Doku]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[NDR]]></category>

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Wo Freiheit zu Unterdr&#252;ckung wird, wird Widerstand zur Pflicht. Ein Jahr NPD im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns hei&#223;t die Bilanz des Dokumentarfilmes „Die neuen Nazis“ von Anke Jahns und Felix Pankok. Wie schl&#228;gt sich die nationale Solidarit&#228;t im Schweriner Schloss? Der Film beleuchtet die f&#252;hrenden „K&#246;pfe“ der NPD-Fraktion und zeigt Einblicke in das Verhalten Udo Past&#246;rs&#8217; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Wo Freiheit zu Unterdr&#252;ckung wird, wird Widerstand zur Pflicht. Ein Jahr NPD im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns hei&#223;t die Bilanz des Dokumentarfilmes „Die neuen Nazis“ von Anke Jahns und Felix Pankok. Wie schl&#228;gt sich die nationale Solidarit&#228;t im Schweriner Schloss? Der Film beleuchtet die f&#252;hrenden „K&#246;pfe“ der NPD-Fraktion und zeigt Einblicke in das Verhalten Udo Past&#246;rs&#8217; und Co.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Schlagkr&#228;ftige Argumente</p>
<p class="MsoNormal">Nicht nur die Pressefreiheit wird mit F&#252;&#223;en<strong> </strong>getreten. Stefan K&#246;ster schmei&#223;t auch mit Steinen auf linke Demonstranten. Schlagfertige Argumente werden bei den Rechten einfach anders interpretiert. <span id="more-376"></span>Daf&#252;r macht die NPD ihre Holocaustverleugnung im Landtag aber mit Kinderfesten wieder wett. Kleine M&#228;dchen spielen „deutsche Spiele“ und essen Bratwurst unter der NPD-Flagge. Und die Eltern schauen zu. Auf &#246;ffentlichen Reden wird das demokratische System angegriffen und vor dem Schweriner Schloss verteilt Udo Past&#246;rs rechte Zeitungen an Kinder. Was soll man machen, wenn es anders nicht geht? Als ein Sch&#252;ler Herrn Birker L&#252;ssow an einem NPD-Infostand fragt, was denn die langfristigen Ziele der NPD sein, wei&#223; der nicht was er sagen soll. W&#228;re ein „wir wollen das demokratische System der BRD zerst&#246;ren und die Rassenpolitik wieder einf&#252;hren“ zu hart? Oder ist die Kommunikationsf&#228;higkeit Herrn L&#252;ssows wirklich so eingeschr&#228;nkt wie viele Sch&#252;ler vermuten? Die Nazis agieren schon lange nicht mehr heimlich: sie versammeln sich auf &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen und marschieren durch die St&#228;dte. Doch der gemeine B&#252;rger steht nur daneben und schaut benommen zu. Muss man denn nicht handeln? Die Nazis tun es doch auch!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Die antifaschistische Ohnmacht</p>
<p class="MsoNormal">Mit dieser antifaschistischen Ohnmacht besch&#228;ftigt sich „Da ist man lieber still“, der direkt nach „Die neuen Nazis“ im Capitol l&#228;uft. Hier wird nicht die Stadt beleuchtet, sondern die Jugend des Dorfes. Die &#228;lteren Leute f&#252;rchten sich vor den rechten Jugendlichen und lassen sie gew&#228;hren. Jugendclubs werden von Nazis &#252;bernommen und zum Treffpunkt der Szene aufgebaut. Die ganze Jugend mancher D&#246;rfer scheint l&#252;ckenlos rechts gepr&#228;gt zu sein. An manchen Orten liegen die W&#228;hlerstimmen f&#252;r die NPD bei 30 Prozent. Nur wenige engagierte B&#252;rger wehren sich und stellen Projekte auf die Beine. Es gibt Lesungen, Theatervorstellungen und Jugendvereine. Doch die Dorfjugend zu &#252;berzeugen ist oft schwer. Theaterdirektor Wolfgang Bordel versucht die Jugend mit Theatervorstellungen abzulenken. Er meint: „Wir machen hier eigentlich nichts gegen Rechts. Wir machen was f&#252;r das Leben. Und wenn man was f&#252;r das Leben macht, macht man was gegen Rechts“. Wer am Samstag um 16.00 Uhr Zeit hat, sollte unbedingt ins Capitol gehen, um sich dar&#252;ber bewusst zu werden, wie die Politik in unserem Land so l&#228;uft. Und wer da keine Zeit hat, geht Sonntagmorgen um 11.00 Uhr hin. Wenn die Nazis mit den Haaren auch den Verstand abrasieren, m&#252;ssen wir halt f&#252;r sie mitdenken.<span> </span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Es geht zu Ende! (Klaus Maria Brandauer bekommt den Goldenen Ochsen)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 21:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Filmkunstfest neigt sich allm&#228;hlich dem Ende. Die meisten Filme sind gezeigt, doch das gro&#223;e Finale fehlt noch. Klaus Maria Brandauer wird heute Abend auf der Abschlussveranstaltung den Goldenen Ochsen im Capitol entgegennehmen. Das filmkunstfest Schwerin ehrt so den international erfolgreichen Schauspieler und Regisseur f&#252;r sein Lebenswerk. Und wer h&#228;tte auch besser gepasst, gibt es [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Das Filmkunstfest neigt sich allm&#228;hlich dem Ende. Die meisten Filme sind gezeigt, doch das gro&#223;e Finale fehlt noch. Klaus Maria Brandauer wird heute Abend auf der Abschlussveranstaltung den Goldenen Ochsen im Capitol entgegennehmen. Das filmkunstfest Schwerin ehrt so den international erfolgreichen Schauspieler und Regisseur f&#252;r sein Lebenswerk. Und wer h&#228;tte auch besser gepasst, gibt es doch dieses Jahr auch die &#214;sterreichische L&#228;nderreihe. Anl&#228;sslich Klaus Maria Brandauers Besuch wurden verschiedene Filme von und mit ihm Capitol gezeigt. „Mephisto“, „Mario und der Zauberer“, „Das Spinnennetz“ und „Jenseits von Afrika“ sind bereits gelaufen, am Sonntag folgt dann noch ein Werkstattgespr&#228;ch um 19.00 Uhr im Capitol, bei dem man Klaus Maria Brandauer live erleben und ihm Fragen stellen kann, die einem schon immer unter den N&#228;geln brannten. Danach wird sein Film „Georg Elser – Einer aus Deutschland“ gezeigt. Es geht um <span id="more-359"></span>den fast vergessenen Hitlerattent&#228;ter, der den F&#252;hrer im November 1939 in M&#252;nchen t&#246;ten wollte. Der Anschlag schlug fehl.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Einer aus &#214;sterreich</p>
<p class="MsoNormal">Karl Maria Brandauer wurde 1943 in Bad Aussee in &#214;sterreich geboren und studierte ab 1962 an der Stuttgarter Hochschule f&#252;r Musik und Darstellende Kunst. Nach zwei Semestern brach er die <span>klassische Theaterausbildung jedoch ab, es </span>folgten viele Auftritte auf verschiedenen B&#252;hnen. Seit 1972 geh&#246;rt Klaus Maria Brandauer zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Mit der Rolle des Baron Bror Blixen in „Jensits von Afrika“ wurde er dann international erfolgreich.</p>
<p class="MsoNormal">Ein besonderes und bekanntes Projekt Brandauers war die Inszenierung der „Dreigroschenoper“ im Admiralspalat in Berlin, in der unter anderem auch Campino von den Toten Hosen mitspielte. Mit &#252;ber 70 000 Zuschauern geh&#246;rte diese Inszenierungen zu einer der erfolgreichsten der Theatergeschichte, auch wenn sie viele Kritiker nicht &#252;berzeugte.</p>
<p class="MsoNormal">Leider wird Klaus Maria Brandauer nicht lange in Schwerin verweilen und so wird das Gespr&#228;ch im Capitol neben der Preisverleihung wohl die einzige Veranstaltung sein, bei der man ihn live erleben kann.</p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Mikrokosmos Callcenter (SF Selbstgespr&#228;che)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 01:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilme08]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilm]]></category>
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Wer kennt sie nicht, die nervigen Anrufe aus Callcentern, bei denen versucht wird einem wieder irgendetwas aufzuschwatzen? Aber wer sind die Menschen auf der anderen Seite der Leitung? Meistens sind es Leute, die nur einen &#220;bergangsjob suchen, manche bleiben aber auch h&#228;ngen. André Erkaus Film &#8220;Selbstgespr&#228;che&#8221; besch&#228;ftigt sich nicht damit, wie ein Callcenter funktioniert, sondern [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Wer kennt sie nicht, die nervigen Anrufe aus Callcentern, bei denen versucht wird einem wieder irgendetwas aufzuschwatzen? Aber wer sind die Menschen auf der anderen Seite der Leitung? Meistens sind es Leute, die nur einen &#220;bergangsjob suchen, manche bleiben aber auch h&#228;ngen. André Erkaus Film &#8220;Selbstgespr&#228;che&#8221; besch&#228;ftigt sich nicht damit, wie ein Callcenter funktioniert, sondern damit, wie die Menschen darin ticken.<span id="more-337"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Vier &#8220;gescheiterte Existenzen&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">Da ist der Chef und Berufszuh&#246;rer Herr Harms, der seinen Marketing-Slang nicht einmal mehr zuhause abstellen kann. Er scheint f&#252;r seine Frau eher ein Coach<span> </span>als ein Ehemann zu sein. Und diese scheint sich bald eher f&#252;r den Tanzlehrer zu interessieren als f&#252;r die chinesischen Lebensweisheiten ihres Mannes.</p>
<p class="MsoNormal">Harms „bestes Pferd im Stall“ ist Adrian. Der l&#228;uft am Telefon zur H&#246;chstform auf und knackt alle Verkaufsrekorde. Sobald er sich aber nicht hinter der Anonymit&#228;t eines DSL-Sonderangebot-Anrufs verstecken kann, kommt seine sch&#252;chterne und unkommunikative Seite zu Tage. Er kann den meisten Menschen nicht einmal in die Augen schauen. Als er sich w&#228;hrend eines Telefonats in eine Kundin verliebt, wei&#223; er nicht, was er tun soll.</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/05/selbstgesprache1.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-366" title="selbstgesprache" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/05/selbstgesprache1.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p class="MsoNormal">Hier tritt sein Freund Sascha auf den Plan. Der Neuzugang des Centers wollte ja eigentlich Moderator im Fernsehen werden, hat es aber nur bis zur T&#252;r des Callcenters geschafft. Als seine Freundin dann auch noch schwanger wird, sieht sich der Lebemann mit der Realit&#228;t und be&#228;ngstigenden Verantwortung konfrontiert.</p>
<p class="MsoNormal">Und schlie&#223;lich ist da noch Marie, die Architektin, die ihr Berufsleben neu planen musste als ihr Freund sie mit dem gemeinsamen Kind sitzen lie&#223;. Sie entwickelt  sich zur Einzelk&#228;mpferin und versucht, der Callcenterh&#246;lle zu entkommen.</p>
<p class="MsoNormal">Die einzelnen problembehafteten Charaktere werden dem Zuschauer zug&#228;nglich gemacht und so unterschiedlich alle auch sein m&#246;gen, sie alle haben zumindest ein Problem gemeinsam: Die Verkaufsquote des Callcenters muss drastisch erh&#246;ht werden, damit die Abteilung nicht dichtgemacht wird. Alle m&#252;ssen neben ihren pers&#246;nlichen Schwierigkeiten auch noch um ihren Arbeitsplatz k&#228;mpfen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">L&#228;rmende Sprachlosigkeit</p>
<p class="MsoNormal">Der Film besch&#228;ftigt sich mit dem Problem der Sprachlosigkeit in einer Gesellschaft, die st&#228;ndig redet. Das Callcenter wirkt dabei als Minitaurausgabe unserer Gesellschaft. Zwischen all diesen problembelasteten Existenzen keimt das Gef&#252;hl auf, das Ganze selbst schon einmal durchlebt zu haben. Auf irgendeiner Ebene k&#246;nnen wir uns mit den Menschen am H&#246;rer identifizieren, mit ihren &#196;ngsten und Hoffnungen und mit ihren Tr&#228;umen. Ein sehr interessanter und sehenswerter Film, auch wenn ihm manchmal noch ein kleiner Ruck fehlt, der das Ganze etwas spannender macht.</p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Harter Hund (SF Underdogs)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 01:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Spielfilm &#8220;Underdogs&#8221; von Regisseur Jan Hinrik Drevs dreht sich um den etwas anderen Knastalltag und um die gute Seele eines jeden. Vieles ist anders als man denkt. Dem Film &#252;ber ein Projekt in dem H&#228;ftlinge Blindenhunde trainieren sollen, gehen amerikanische Untersuchungen voraus, die beweisen, dass so die sozialen Kompetenzen geschult werden. 2001 drehte Hinrik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spielfilm &#8220;Underdogs&#8221; von Regisseur Jan Hinrik Drevs dreht sich um den etwas anderen Knastalltag und um die gute Seele eines jeden. Vieles ist anders als man denkt. Dem Film &#252;ber ein Projekt in dem H&#228;ftlinge Blindenhunde trainieren sollen, gehen amerikanische Untersuchungen voraus, die beweisen, dass so die sozialen Kompetenzen geschult werden. 2001 drehte Hinrik Drevs schon einen Dokumentarfilm &#252;ber dieses Projekt.</p>
<p style="text-align: center;">Harter Hund und Welpe</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/05/underdogs2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-363" title="underdogs" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/05/underdogs2.jpg" alt="" width="480" height="322" /></a></p>
<p>H&#228;ftling Mosk ist das, was man gemeinhin als einen harten Hund bezeichnet. Seine Hauptbesch&#228;ftigung stellt das Gewichtestemmen f&#252;r die knastinterne Meisterschaft dar. Er will den Titel. Was soll man auch anderes machen im Gef&#228;ngnis? Was erreichen?</p>
<p>Dass die neue Direktorin ein Programm etablieren m&#246;chte, in dem sechs H&#228;ftlinge Hundewelpen zu Blindenhunden trainieren sollen, interessiert Mosk herzlich wenig. <span id="more-346"></span>Er scheint seine Aufgabe ja schon gefunden zu haben. Er str&#228;ubt sich sogar gegen das Programm, um sich voll und ganz seinem Training widmen zu k&#246;nnen. Als er sich dann pl&#246;tzlich doch mit einem Hundewelpen in der Zelle wieder findet, sieht er sich mit f&#252;r ihn untypischen Aufgaben konfrontiert. Und genau das l&#228;sst er den Hund auch sp&#252;ren. Seine lieblosen Erziehungsmethoden gef&#228;hrden das Ziel des Projektes und rufen Ungunst bei seinen Mith&#228;ftlingen hervor.  Aber Mosk muss es schaffen, sonst darf  er nicht an der Meisterschaft teilnehmen. So muss er sich abn&#246;tigen, dem kleinen Hund das N&#246;tigste beizubringen. Langsam findet sich Mosk nicht nur mit der Rolle ab, sondern lernt den kleinen Hund auch lieben. Schlie&#223;lich steht die schwierigste Pr&#252;fung vor beiden: Der Augenblick des Weggebens ist gekommen. Mosk muss entscheiden, was er tun soll.</p>
<p style="text-align: center;">Harte Schale, weicher Kern</p>
<p>Underdogs ist ein gelungener Film &#252;ber das Harte-Schale-weicher-Kern-Syndrom, vielleicht einer der besten Filme auf dem diesj&#228;hrigen Filmkunsfest. Das r&#252;hrende und unerwartete Ende macht selbst den h&#228;rtesten Kerl weich und den Film erst recht sehenswert. Niemand ist verloren, keiner muss gerettet werden!</p>
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		<title>Was will uns der K&#252;nstler damit sagen? (Die innere Stadt)</title>
		<link>http://filmab.jmmv.de/?p=342</link>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 00:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder vom Strand Warnem&#252;ndes erscheinen auf der Leinwand. Dann eine Stra&#223;e in Rostock. Ich selbst wohne auch in Rostock. Und ich bin stolz. Stolz diesen &#8220;Film&#8221; durchgestanden zu haben.
Drei Minuten stupides Raufstarren
&#8220;Die innere Stadt&#8221; soll die Atmosph&#228;re Rostocks und Warnem&#252;ndes einfangen und die Ver&#228;nderung dieser Orte zeigen. Leider schl&#228;gt dieser Versuch komplett fehl. 58 Minuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bilder vom Strand Warnem&#252;ndes erscheinen auf der Leinwand. Dann eine Stra&#223;e in Rostock. Ich selbst wohne auch in Rostock. Und ich bin stolz. Stolz diesen &#8220;Film&#8221; durchgestanden zu haben.</p>
<p style="text-align: center;">Drei Minuten stupides Raufstarren</p>
<p>&#8220;Die innere Stadt&#8221; soll die Atmosph&#228;re Rostocks und Warnem&#252;ndes einfangen und die Ver&#228;nderung dieser Orte zeigen. Leider schl&#228;gt dieser Versuch komplett fehl. <span id="more-342"></span>58 Minuten sind eigentlich eine gute L&#228;nge f&#252;r so ein Projekt und auch die Idee der langen Kameraeinstellungen, um Atmosph&#228;re aufzubauen, ist nicht schlecht. Allerdings ist das Ganze sowohl zu &#252;bertrieben als auch zu banal. Der Film beinhaltet nur 19 Szenen und somit dauert jede Kameraeinstellung ganze drei Minuten. Hinzu kommt dann auch noch, dass die Einstellungen weder sonderlich originell noch spannend sind. Auch kann man anhand ihrer keinen Ver&#228;nderungsprozess erkennen. Eine minimale musikalische Untermalung bestehend aus wenigen Gitarren- oder Klavieranschl&#228;gen h&#228;tte sicher auch nicht geschadet, um eine intensivere Stimmung aufzubauen. Mit jeder weiteren Szene sinkt die Anzahl der Bilder pro Sekunde und die Optik wirkt k&#246;rniger. Am Ende ist kaum noch zu erkennen, welches Motiv eigentlich gefilmt wird. Sicherlich ebenfalls eine interessante Idee, aber wenn ich nach einer Minute nicht wei&#223;, was das soll, dann wei&#223; ich es auch nach drei Minuten stupiden Raufstarrens noch nicht. Selbst die sch&#246;nsten Motive, an denen es dem Film leider mangelt, sind nach drei Minuten verarbeitet und analysiert.</p>
<p style="text-align: center;">Achtung Kunst die Zweite</p>
<p>Die Deutsche MED in Rostock in der elften Szene geh&#246;rt sicherlich nicht zu den sch&#246;nsten Motiven des Films. Man wartet auf die Blende, die den Zuschauer von diesem Anblick erl&#246;st. Endlich kommt der Bildwechsel. Szene zw&#246;lf zeigt – wie kreativ – die Deutsche MED in Rostock. Und zwar von der anderen Seite.  Entweder fehlt mir wirklich der h&#246;here intellektuelle Zugang zu diesem Projekt oder es ist tats&#228;chlich so, dass in letzter Zeit einfach zu viel zu schnell als Kunst gilt. Zumindest schien der einzige andere Zuschauer, der au&#223;er mir da war, das Ganze wohl o.k. gefunden zu haben.</p>
<p>Vergeuden Sie nicht Ihre Zeit und schauen Sie sich lieber eine Diashow vom letzten Urlaub an. Die ist spannender und hat eindeutig mehr Bewegung als &#8220;Die innere Stadt&#8221;.</p>
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		<title>Singen kommt nicht in Frage f&#252;r Anna Maria M&#252;he</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 00:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[
Knapp daneben ist auch vorbei. Nachdem mir Anna Maria M&#252;he f&#252;r die Er&#246;ffnungspressekonferenz vor der Nase weggezerrt wurde, musste ich noch bis zum Ende der Veranstaltung warten. Ich wollte es noch einmal versuchen, auch auf die Gefahr hin, das Klischee vom aufdringlichen Reporter vollends zu bedienen. Aber zum Gl&#252;ck sah Anna Maria M&#252;he das anders. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><a rel="lightbox[]" href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_Presse_Konferenz/IMG_2055.JPG"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" style="float: left;" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_Presse_Konferenz/thumbs/thumbs_IMG_2055.JPG" alt="IMG_2055.JPG" /></a><em>Knapp daneben ist auch vorbei. Nachdem mir Anna Maria M&#252;he f&#252;r die Er&#246;ffnungspressekonferenz vor der Nase weggezerrt wurde, musste ich noch bis zum Ende der Veranstaltung warten. Ich wollte es noch einmal versuchen, auch auf die Gefahr hin, das Klischee vom aufdringlichen Reporter vollends zu bedienen. Aber zum Gl&#252;ck sah Anna Maria M&#252;he das anders. Nach einer zweiten netten Nachfrage kommt das Interview dann doch zustande.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Im Film &#8216;Novemberkind&#8217; spielen Sie eine Doppelrolle. Zum einen die Mutter, die aus der DDR flieht und ihr Kind zur&#252;cklassen muss, zum anderen die Tochter, die als junge Frau nach der Wende ihre Mutter sucht. Wie war es f&#252;r Sie, zwei verschiedene Rollen zu verk&#246;rpern?</strong><span id="more-323"></span></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Als erstes habe ich mich richtig gefreut, denn so eine Rolle bzw. solche Rollen<span> </span>bekommt man als Schauspielerin wahrscheinlich nur einmal im Leben angeboten. Dann kam aber der enorme Druck dazu und den muss man irgendwie abbauen. Das konnte ich aber mit dem Regisseur sehr gut tun, weil er mir sehr geholfen hat und wir eine intensive Vorbereitungszeit hatten. Wir hatten einfach viel Zeit vorher und haben viel geprobt. Ich habe das am Anfang wie zwei verschiedene Drehb&#252;cher behandelt, wie zwei unabh&#228;ngige Rollen.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Was hat Ihnen an &#8220;Novemberkind&#8221; besonders gefallen? Was macht den Film sehenswert?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Ich denke, dass die Gef&#252;hle beider Figuren sehr gut transportiert wurden. Man kann auch sehr sch&#246;n sehen, dass die eine sich wie eine Gefangene f&#252;hlt und die andere einfach freier ist. Au&#223;erdem finde ich die Kamera im Film unheimlich toll. Und schlie&#223;lich hatte ich noch tolle Kollegen: Ulrich Matthes, Juliane K&#246;hler, Thorsten Merten – das sind alles Schauspieler, die man sich gern auf der Leinwand anschaut.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Sie sind dieses Jahr nicht nur mit dem Film &#8220;Novemberkind&#8221; auf dem filmkunstfest vertreten, sondern sitzen auch noch in der Jury f&#252;r den Kurzfilmwettbewerb. Wie sind Sie zu dieser Aufgabe gekommen?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Ich wurde letztes Jahr schonmal gefragt, konnte aber leider nicht. Und dieses Jahr hat es dann geklappt und das lie&#223; sich alles gut verbinden.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal"><a rel="lightbox[]" href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_Presse_Konferenz/IMG_2060.JPG"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_Presse_Konferenz/IMG_2060.JPG" alt="IMG_2060.JPG" width="479" height="319" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ihre Eltern waren beide Schauspieler. Wollten Sie schon immer Schauspielerin werden?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Ach, ich finde es immer albern, wenn man sagt: „Ich wollte als kleines M&#228;dchen schon Schauspielerin werden.“<span> </span>Jedes M&#228;dchen will irgendwann Schauspielerin oder S&#228;ngerin werden. Mit zw&#246;lf oder dreizehn Jahren fing es bei mir so an, dass ich Lust dazu hatte. Ich bekam davon schlie&#223;lich viel mit und wir waren auch oft im Theater. So habe ich nat&#252;rlich auch das Leben als Schauspielerin gesehen und das hat mich dann schon interessiert.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Und was war ihr erster Berufswunsch?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Kellnerin. Ich wollte Kellnerin werden und dann wollte ich ganz lange Gerichtsmedizinerin werden.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Was w&#252;rden Sie gerne noch erreichen in Ihrem Leben? Gibt es eine Rolle, die Sie gerne einmal spielen w&#252;rden?</strong></p>
<p>&#8220;Das ist immer eine schwierige Frage. Ich habe keine bestimmte Rolle, die ich unbedingt noch spielen m&#246;chte. Es gibt ganz viel, was ich noch erreichen m&#246;chte. Ich m&#246;chte noch viele tolle Filme drehen. Ich w&#252;rde auch gerne mal einen Tanzfilm drehen. Oder einen Film, der in der Barockzeit spielt und so weiter. Filme zu drehen, die in anderen Zeiten spielen, ist f&#252;r jeden Schauspieler sehr interessant.&#8221;</p>
<p><strong>Vor kurzem haben Sie mit den Jungs von Schiller Musik gemacht. K&#246;nnen Sie sich vorstellen, in Zukunft weiter in diese Richtung zu gehen?</strong></p>
<p>&#8220;Gar nicht. Singen kommt f&#252;r mich &#252;berhaupt nicht in Frage. Ich will nicht eine dieser singenden Schauspielerinnen werden.&#8221;</p>
<p><strong>Was w&#252;rde der Welt fehlen, wenn es morgen keine Filme mehr g&#228;be?</strong></p>
<p>&#8220;Ich glaube ganz viel. Ich denke, ganz viel Energie und auch Fantasie w&#252;rden verloren gehen. M&#228;rchen w&#252;rden fehlen und die M&#246;glichkeit, Geschichten noch mal aufzuarbeiten.&#8221;</p>
<p><em>Mit diesen &#220;berlegungen &#252;ber die endg&#252;ltige Filmapokalypse endet mein Interview. Vielen Dank f&#252;r dieses nette Gespr&#228;ch.</em></p>
<p class="&#252;ltige">
<p><!--EndFragment--></p>
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		<item>
		<title>Nach der Boxnacht Ring frei f&#252;r die Trickbox</title>
		<link>http://filmab.jmmv.de/?p=311</link>
		<comments>http://filmab.jmmv.de/?p=311#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 21:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Trickfilmseminar]]></category>

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		<description><![CDATA[

Zum ersten Mal gibt es dieses Jahr in Schwerin auch einen Preis f&#252;r den besten Nachwuchsschauspieler. Talent muss ja schlie&#223;lich unterst&#252;tzt werden. Zwar steht Mecklenburg-Vorpommern, was das angeht, oft hinten an, aber zumindest in Schwerin scheint die Botschaft klar zu sein: Der Nachwuchs und somit die Zukunft des Filmes muss gef&#246;rdert werden! Das kann und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Zum ersten Mal gibt es dieses Jahr in Schwerin auch einen Preis f&#252;r den besten Nachwuchsschauspieler. Talent muss ja schlie&#223;lich unterst&#252;tzt werden. Zwar steht Mecklenburg-Vorpommern, was das angeht, oft hinten an, aber zumindest in Schwerin scheint die Botschaft klar zu sein: Der Nachwuchs und somit die Zukunft des Filmes muss gef&#246;rdert werden!<span id="more-311"></span> Das kann und muss vielleicht auch schon ganz fr&#252;h beginnen. Deswegen leitet Regina Voss auch dieses Jahr wieder mit Hilfe von Ute Wagner die Trickfilmwerkstatt. Sie tut das nicht nur, um den Kindern Spa&#223; zu bereiten, sondern auch damit &#8220;die Kinder spielend lernen und verstehen, wie ein Film funktioniert&#8221;.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Die totale Tortenschlacht</p>
<p class="MsoNormal">Die Kinder sollen in einem Projekt von Mittwoch bis Freitag selber einen Trickfilm produzieren, welcher dann am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr in der Wurmpassage aufgef&#252;hrt wird. Da die Aufmerksamkeit der Schweriner Filmwelt dieses Jahr auf &#214;sterreich liegt, wird nat&#252;rlich auch dieser Film ein wenig in die Thematik des Alpenl&#228;ndchens eintauchen. Genauer gesagt spielt das Ganze in einem Wiener Caféhaus, in dem sich zwei Kaffeetassen nicht einigen k&#246;nnen, welcher Kaffee besser ist. Es geht hin und her und endet, wie sollte es anders sein bei so jungen Drehbuchautoren, in der totalen Tortenschlacht.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Acht Bilder pro Sekunde</p>
<p class="MsoNormal">Am Mittwoch wurde zun&#228;chst gekl&#228;rt, was &#252;berhaupt einen Trickfilm ausmacht und wie er funktioniert. Aber eigentlich wird innerhalb der n&#228;chsten drei Tage auch kein richtiger Trickfilm entstehen, sondern ein sogenannter Legetrickfilm. Das hei&#223;t, dass die Bilder nicht in arbeitsaufwendigen Einzelschritten gezeichnet werden m&#252;ssen, sondern dass die einzelnen Bilder mit ausgeschnittenen Formen gelegt und fotografiert werden, sodass man nur die Formen umlegen muss, um Fotografie f&#252;r Fotografie zu einer bewegten Szene aneinanderzureihen. Acht Bilder pro Sekunde sollen den Trickfilm zu einem zwei Minutenen lange Meisterwerk werden lassen &#8211; es gibt also noch viel zu tun f&#252;r das zehnk&#246;pfige Kinderteam; Figuren m&#252;ssen gebastelt und Hintergr&#252;nde aus alten Zeitschriften herausgeschnitten werden. Aber das Ergebnis muss ja auch gut werden. Am Sonntagmorgen wird es dann soweit sein und man kann den Trickfilm bestaunen. Ein weiterer Grund, einen Abstecher in die Wurmpassage zu machen: Es werden auch die Trickfilme der letzten Jahre gezeigt. Nach der Boxnacht hei&#223;t es im Wurm also wieder &#8220;Ring frei!&#8221; f&#252;r den Nachschlag unserer jungen K&#252;nstler.</p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Augen zu und durch (SF Nacht vor Augen)</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 01:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilme08]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[
Veterane &#8211; das sind heute nicht mehr Uropas, die von Stalingrad erz&#228;hlen. Veterane &#8211; das sind heute draufg&#228;ngerische Dorfjungen, die aus Afghanistan zur&#252;ckkommen. Einer dieser Kerle ist der 23-j&#228;hrige David, der vom &#8216;Frieden verteidigen&#8217; nach Hause kommt. Sein Zuhause ist ein kleines Dorf im Schwarzwald, in dem sich alles um Fu&#223;ball und M&#228;nnlichkeit dreht. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Veterane &#8211; das sind heute nicht mehr Uropas, die von Stalingrad erz&#228;hlen. Veterane &#8211; das sind heute draufg&#228;ngerische Dorfjungen, die aus Afghanistan zur&#252;ckkommen. Einer dieser Kerle ist der 23-j&#228;hrige David, der vom &#8216;Frieden verteidigen&#8217; nach Hause kommt. <span id="more-297"></span>Sein Zuhause ist ein kleines Dorf im Schwarzwald, in dem sich alles um Fu&#223;ball und M&#228;nnlichkeit dreht. Das bekommt auch sein junger Halbbruder Benni zu sp&#252;ren, der von seinen Freunden immer wieder geh&#228;nselt wird. Doch auch David hat kaum Lust, mit ihm Fu&#223;ball zu spielen oder ihn vor den anderen zu besch&#252;tzen, sondern hat immer mehr mit sich selbst zu k&#228;mpfen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Souvenir aus Afghanistan</p>
<p class="MsoNormal">Irgendwann wird klar, dass der Wiedereinstieg in den d&#246;rflichen Alltag nicht so ganz gl&#252;cken will. Es steigen immer mehr Bilder aus der afghanischen W&#252;ste in David auf. Um ihn abzulenken geben seine Freunde eine Willkommensparty, auf der David Fotos aus dem Kasernenleben umherzeigt. Als die Freunde<strong> </strong>die sch&#246;nen Fotos bewundern, ist die fr&#252;here Angst um David vergessen. Doch David kann die Situation nicht weiter ertragen und konfrontiert alle mit Bildern von Verst&#252;mmelten und Leichen. Davids Psyche wird immer instabiler und er sucht Zuflucht bei seinem Halbbruder Benni.</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/04/nva_09_david_benni_grab.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-308" title="nva_09_david_benni_grab" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/04/nva_09_david_benni_grab.jpg" alt="" width="480" height="322" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Kain und Abel?</p>
<p class="MsoNormal">David bringt Benni bei, sich wie ein Mann zu benehmen und projiziert seine Probleme auf ihn. Immer weiter stachelt David Benni an, Mutproben zu bestehen und es seinen Freunden zu zeigen. Er beginnt, ihn wieder im Fu&#223;ball zu trainieren und Benni n&#228;hert sich immer weiter an David an. Schlie&#223;lich kommt es im Wald zur Nervenprobe und als David noch am Spielfeld steht und Benni anfeuert, nachdem das Spiel schon vorbei und das Fu&#223;ballfeld leer ist, wird jedem klar, dass David wirklich Hilfe braucht. David kommt in Therapie.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Interessantes Mittelma&#223;</p>
<p class="MsoNormal">Der Film &#8216;Nacht vor Augen&#8217; war schon auf der diesj&#228;hrigen Berlinale vertreten und kommt heute um 19:30Uhr<span> </span>im Capitol zur Auff&#252;hrung. Der Film macht die Thematik des Kriegstraumas f&#252;r jeden interessant, da er sowohl dem gegenw&#228;rtigen Kriegsgebiet Afghanistan als auch in Deutschland spielt. Umso mehr ist es da st&#246;rend, dass die Dialoge oft etwas platt wirken und der Film nicht mit kreativen Kameraeinstellungen gl&#228;nzen kann. Oft wei&#223; man schon vorher, was passieren wird, spannende Momente sind selten. Es bleibt leider zu sagen, dass die Umsetzung dem wirklich interessanten Thema nicht gerecht wird.</p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>&#8220;Ich war nie der gr&#246;&#223;te Anh&#228;nger Falcos&#8221; (Interview mit Thomas Roth)</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 22:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilme07]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[

Zielstrebig schlage ich mich durch den Presselunch. Vorbei an Schnittchen, Sekt und Stars. Ich suche Thomas Roth, den Regisseur des Er&#246;ffnungsfilms &#8216;Falco – Verdammt wir leben noch&#8217;. Aber man hat ihn schnell gefunden, schlie&#223;lich ist bei Herrn Roth die Herkunft aus den Alpen schon etwas zu sehen. Zwar sieht er nicht aus wie ein uriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal"><a rel="lightbox[]" href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_redaktionsleben/IMG_1968.JPG"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" style="float: left;" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_redaktionsleben/thumbs/thumbs_IMG_1968.JPG" alt="IMG_1968.JPG" /></a>Zielstrebig schlage ich mich durch den Presselunch. Vorbei an Schnittchen, Sekt und Stars. Ich suche Thomas Roth, den Regisseur des Er&#246;ffnungsfilms &#8216;Falco – Verdammt wir leben noch&#8217;. Aber man hat ihn schnell gefunden, schlie&#223;lich ist bei Herrn Roth die Herkunft aus den Alpen schon etwas zu sehen.<strong> </strong>Zwar sieht er nicht aus wie ein uriger Alm&#246;hi, aber Vollbart und l&#228;ngeres ebenso wuscheliges Haar lassen Assoziationen aufkommen.<span id="more-280"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">&#8220;&#214;sterreich ist eine kleine Filmw&#252;ste&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">Herr Roth, Sie sind dieses Jahr mit dem in &#214;sterreich schon sehr Erfolgreichen Film &#8216;Falco – verdammt wir leben noch&#8217; angereist. Wie erkl&#228;ren Sie sich den gro&#223;en Erfolg in &#214;sterreich?</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Naja, &#214;sterreich ist ja schon eine kleine Filmw&#252;ste und da erregt eine nationale Ber&#252;hmtheit wie Falco nat&#252;rlich besondere Aufmerksamkeit. Allerdings hatten wir bei der Produktion und auch schon im Vorfeld Probleme mit Freunden und Angeh&#246;rigen. Auf einmal hatte Falco 200 000 enge Freunde, die alle nicht wollten, dass Falco eventuell negativ dargestellt wird.Was den Film aber wahrscheinlich wirklich erfolgreich macht, sind einfach die Emotionen darin. Das ist eine Seite von Falco, die die meisten noch nicht kennen.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Meinen Sie denn, dass der Film in Deutschland auch so erfolgreich wird?</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Na das hoffe ich nat&#252;rlich! Der Film wird hier in Deutschland l&#228;nger zum Anlaufen brauchen und wir starten in Deutschland nur mit 100 Kopien. Das sind zwar 20 mehr als in &#214;sterreich, allerdings ist das f&#252;r Deutschland ein doch eher kleiner Start. Wir hoffen, dass der Film den Leuten so gut gef&#228;llt, dass die Mundpropaganda Leute ins Kino treibt. Hier kommt es haupts&#228;chlich auf die Promotion an.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Sie sind Regisseur und Autor. Haben Sie das gesamte Buch selbst geschrieben oder hatten Sie Hilfe und Beratung?</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Nein, ich habe das Drehbuch schon allein geschrieben. Ich habe mir allerdings aus alten Interviews und Gespr&#228;chen mit Familienmitgliedern und Freunden das Wesentlichste rausgepickt, um dem Falco in meinem Film seinen Charakter zu geben. Man darf ja nicht vergessen, dass es keine Doku ist die fragt: war Falko wirklich so? Es ist ja schon ein fiktiver Film.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ist es das, was Ihren Film von den vielen Dokumentationen &#252;ber das Leben und Schaffen Falcos unterscheidet?</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Ja, in diesem Film wird eher die Psyche von Falco beleuchtet. Da ist zum einen der Popstar, der mit 24 Jahren schon Dollarmillion&#228;r ist und alles geschafft hat, und zum anderen der sensible Mensch, der aus b&#252;rgerlichem Haus kommt.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Und das wiederum ist das faszinierende an Hans H&#246;lzel alias Falco?</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Genau, dieses Jekyll-und-Hyde-Syndrom. Zu sehen, wo die Grenzen seiner Psyche waren. Es ist mir zum Beispiel auch immer noch unbegreiflich, wie ein junger Mensch, der so viel erreicht hat, dann in Drogen abdriften kann.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">&#8220;Mich hat eher der Mensch Falco interessiert&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wenn Sie sich so intensiv mit Falco besch&#228;ftigt haben, sind Sie doch bestimmt Fan?</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Ich wei&#223; nicht. Ich glaube, ich bin aus dem Alter raus, Fan zu sein oder die Musik zu h&#246;ren. Ich war nie der gr&#246;&#223;te Anh&#228;nger Falcos, habe ihn allerdings zweimal getroffen und er hat mich fasziniert. Mich hat eher der Mensch Falco interessiert als der Musiker.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Warum sollte man mal wieder ins Kino gehen?</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Das Kinoerlebnis ist einzigartig, das kann man mit keinem Plasmafernseher nachstellen. Die &#228;lteren Leute gehen heutzutage viel zu selten ins Kino, das sind die, die ich gerne &#8216;Generation im Sessel&#8217; nenne. Ich glaube die jungen Leute entdecken das Kino immer mehr f&#252;r sich. Ob man mit der Freundin ins Kino geht oder sich mit Kumpels einfach mal einen harten Film anschaut, ist da egal. Als Regisseur ist es nat&#252;rlich auch eine Aufgabe, diesen Missstand aufzuheben.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">&#8220;Schlie&#223;lich muss am Ende ja auch was dabei rauskommen&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">Ich stelle mal eine These auf: Ein Regisseur dreht seine Filme immer f&#252;r sich selbst. Wie sehen Sie das?</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Nein, auf gar keinen Fall. Das sehe ich nicht so. Der Film hat schlie&#223;lich 3,9 Millionen Euro gekostet und ich glaube nicht, dass ich so smart bin, dass mir meine Sponsoren das Geld einfach so zu meinem Vergn&#252;gen geben. Schlie&#223;lich muss am Ende ja auch was dabei rauskommen. Ich muss den Film schon so machen, dass er mir und den Leuten gef&#228;llt. Alles andere w&#228;re wohl auch ein schlechter Film.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Nachdem ich all meine Fragen auf Thomas Roth abgeschossen hatte, st&#252;rmten wir uns wieder in das Get&#252;mmel, um noch ein paar Schnittchen abzukriegen, bevor die Pressekonferenz losging.</p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Verleihung des Film- und Medienpreises</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 12:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute um 19:30Uhr ist es wieder so weit. Zum zweiten Mal wird dann der Film- und Medienpreis der Stadt Schwerin verliehen. Mit dieser Auszeichnung wird seit 2007 eine nationale bzw. internationale Pers&#246;nlichkeit geehrt, die sich in besonderer Weise im Film-, Fernsehen- und Medienbereich verdient gemacht hat. Auch dieses Jahr finden die Feierlichkeiten wieder im Capitol [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute um 19:30Uhr ist es wieder so weit. Zum zweiten Mal wird dann der Film- und Medienpreis der Stadt Schwerin verliehen. Mit dieser Auszeichnung wird seit 2007 eine nationale bzw. internationale Pers&#246;nlichkeit geehrt, die sich in besonderer Weise im Film-, Fernsehen- und Medienbereich verdient gemacht hat. Auch dieses Jahr finden die Feierlichkeiten wieder im Capitol statt.</p>
<p><span id="more-275"></span></p>
<p><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/04/preis-film-und-medienpreis.jpg"><img class="size-full wp-image-278 alignleft" style="float: left;" title="Statue Film und Medienpreis" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/04/preis-film-und-medienpreis.jpg" alt="" width="280" height="306" /></a></p>
<p>Nachdem sie letztes Jahr der NDR-Landesfunkhausdirektor Gerd Schneider erhalten hat, darf sich dieses Jahr Regisseur Detlev Buck &#252;ber die Troph&#228;e freuen. Der Macher des Filmes &#8216;H&#228;nde weg von Mississippi&#8217; &#252;berzeugte die Jury nicht nur &#8220;mit einer guten Buchvorlage, einer erstklassigen Schauspielregie und einer &#252;berzeugenden Arbeit als Regisseur&#8221;, sondern vor allem mit einem &#8220;erstklassigen Drehort&#8221;.</p>
<p>&#8216;H&#228;nde weg von Missisippi&#8217; wurde in der Schaalseeregion gedreht und sei so nicht nur &#8220;ein mehr als sehenswerter Streifen, sondern zugleich die beste Werbung f&#252;r die Region Westmecklenburg&#8221;, so der ehemalige Oberb&#252;rgermeister Norbert Claussen. Nach seiner MV-Premiere letztes Jahr r&#252;ckte der erfolgreiche Familienfilm die Landschaft Mecklenburgs positiv in die Medien und &#252;berzeugte die Jury, der neben Claussen auch Vertreter der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH angeh&#246;ren. Der Geehrte erh&#228;lt auch dieses Mal ein Miniaturbild der Schweriner K&#252;nstlerin Helga Villanyi, welches das Thema &#8220;Begegnung – Ber&#252;hrung – Kuss&#8221; darstellt. Wer diese heute &#252;berreicht, ist nach der Abwahl Claussens allerdings noch unklar, berichtete Torsten Jahn, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Filmland gGmbH, auf Anfrage der Redaktion.</p>
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		<item>
		<title>Is&#8217; alles nur Uhr gucken! (KF Was wei&#223; der Tropfen davon)</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 21:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jan Zabeils pr&#228;mierter Kurzdokumetarfilm &#8216;Was wei&#223; der Tropfen davon&#8217; entzaubert das politische Machtzentrum Deutschlands – bewaffnet mit schwarz-rot-goldenen Staubwedeln.
Multikulturelle Putzkolonnen
Es dauert eine Weile bis sich eine Stimme aus dem Off zu den ruhigen Bildern des Bundestages gesellt und Joao Baroso von seiner Arbeit erz&#228;hlt. 

Joao ist eine von vielen Reinigungskr&#228;ften, die t&#228;glich aufs Neue die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span>Jan Zabeils pr&#228;mierter Kurzdokumetarfilm &#8216;Was wei&#223; der Tropfen davon&#8217; </span><span>entzaubert das politische Machtzentrum Deutschlands – bewaffnet mit schwarz-rot-goldenen Staubwedeln.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center">Multikulturelle Putzkolonnen</p>
<p class="MsoNormal"><span>Es dauert eine Weile bis sich eine Stimme aus dem Off zu den ruhigen Bildern des Bundestages gesellt und Joao Baroso von seiner Arbeit erz&#228;hlt. </span></p>
<p><span id="more-143"></span><br />
<span>Joao ist eine von vielen Reinigungskr&#228;ften, die t&#228;glich aufs Neue die endlosen Korridore des Bundestages s&#228;ubern. Die multikulturellen Puztkolonnen, die das deutsche Ideal der Sauberkeit verwirklichen, sind anscheinend die einzigen, die den Bundestag bev&#246;lkern, denn Politiker sind erst gar nicht erst zu sehen. So dr&#228;ngt sich auch die Frage auf, warum eigentlich jeden Tag wieder sauber gemacht wird, wenn doch neben den Reinigungskr&#228;ften sonst kaum jemand durch die Geb&#228;ude streunt. Doch Joao, Nihat und Co hinterfragen ihre Arbeit nicht, sondern erledigen sie voller Pflichtbewusstsein und sind froh &#252;ber ihre Chance. Joao ist zufrieden mit seinem Leben &#8211; auch wenn es in Deutschland zuweilen sehr kompliziert sein kann. &#8220;So ist das Leben hier in Deutschland, is’ alles nur Uhr gucken!&#8221;</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/04/tropfen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-258" title="tropfen" height="253" alt="" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/04/tropfen.jpg" width="480"/></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center">Edelstahl</p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Reinigungskr&#228;fte erkl&#228;ren, auf welcher Etage sich welche Partei befindet und wie man die in den Boden eingelassenen Edelstahllettern am besten reinigt. Der Schriftzug im Boden des Paul-L&#246;be-Hauses gab dem Film seinen Titel und hat auch sonst viele Parallelen mit ihm. Dass Nihat, der den Text s&#228;ubert, ihn nicht versteht, st&#246;rt ihn nicht. Er interessiert sich auch sonst wenig f&#252;r Politik.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center">Viel Luft und wenig Musik</p>
<p class="MsoNormal"><span>Dass die Texte der Sprecher spontan und ohne Vorbereitung eingesprochen sind verleiht dem Film eine gro&#223;e Authentizit&#228;t. &#8216;Was wei&#223; der Tropfen davon</span><span>&#8216; begeistert durch grandiose Kamerafahrten und -einstellungen. Denn auch wenn der Film in seinen zw&#246;lf Minuten viel vermitteln muss, nimmt Jan Zeibel sich doch Zeit f&#252;r Bilder und verweilt lange in einer Kameraeinstellung. Mit der passenden, minimalistischen Musik unterlegt, erscheinen diese aber auch nie zu lang oder zu schwer. Mit dieser Symbiose aus viel Luft und wenig Musik gelingt es ihm, eine Atmosph&#228;re aufzubauen und &#252;ber den Film zu halten. &#8216;Was wei&#223; der Tropfen davon&#8217; wirkt wie ein graziles Ballet, das kurz vor dem Stillstand ist.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Layouter Martin Knorr spricht &#252;ber die filmab!</title>
		<link>http://filmab.jmmv.de/?p=130</link>
		<comments>http://filmab.jmmv.de/?p=130#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 15:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OleM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Filmkunstfest 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion08]]></category>

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		<description><![CDATA[
Martin, wie alt bist du und das wievielte Mal bist du jetzt beim filmab! mit dabei?
&#8220;Ich bin 20 Jahre alt, das musste ich letztens erst wieder ausrechnen, weil ich es nicht so im Kopf habe. Tats&#228;chlich ist es erst mein zweites Mal, dass ich hier dabei bin. Ich war das erste Mal vor zwei Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Martin, wie alt bist du und das wievielte Mal bist du jetzt beim filmab! mit dabei?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Ich bin 20 Jahre alt, das musste ich letztens erst wieder ausrechnen, weil ich es nicht so im Kopf habe. Tats&#228;chlich ist es erst mein zweites Mal, dass ich hier dabei bin. Ich war das erste Mal vor zwei Jahren hier, hab dann letztes Jahr ausgesetzt, weil ich mein Abi geschrieben habe.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Du hast doch auch schon fr&#252;her mal in einer Sch&#252;lerzeitung namens Stichling mitgearbeitet. Was war das? Wer war noch dabei vom Team?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Den Stichling gibt es seit 1992 in Bad Doberan am Friderico-Francisceum Gymnasium und ich habe da vor etwa drei Jahren die Chefredaktion von Katrin &#252;bernommen und das ganze dann geleitet.&#8221;<span id="more-130"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Wie war diese Zeit f&#252;r dich?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Die Zeit war sehr sch&#246;n, doch am Anfang war es schwierig, neue Leute daf&#252;r zu begeistern und die Truppe zusammenzuhalten. Das war aber auch schon die gr&#246;&#223;te Schwierigkeit, denn die Arbeit hat super Spa&#223; gemacht.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">
<a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_redaktion/IMG_1834.jpg" title="" class="thickbox" rel="singlepic4" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://filmab.jmmv.de/index.php?callback=image&amp;pid=4&amp;width=320&amp;height=240&amp;mode=" alt="IMG_1834.jpg" title="IMG_1834.jpg" />
</a>
</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>War das vielleicht auch eine gute Vorbereitung f&#252;r das sp&#228;tere Leben und die filmab!-Arbeit?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Nat&#252;rlich war es eine tolle Sache, aber eine Vorbereitung war es eher weniger. Ich studiere jetzt Luft- und Raumfahrttechnik, das geht ja in eine ganz andere Ecke. Den Journalismus mache ich eher hobbym&#228;&#223;ig.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Seit wann interessierst du dich f&#252;r Journalismus und Film? Kam das mit der Zeitung, dadurch oder vorher?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Das kam so ein bisschen parallel. Ich war vorher schon ein wenig interessiert und habe selber was geschrieben. Ich hatte aber mehr mit dem Internet zu tun, habe da eigene Homepages gebaut, auf denen ich was &#252;ber mich geschrieben habe und bin eher so zum Journalismus gekommen. Sp&#228;ter kam dann der Aufruf des Stichling, dass neue Layouter gesucht werden und da ich ja nun dadurch Erfahrung mit Layout hatte, kam ich mit dazu.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Du sagtest, du studierst Luft- und Raumfahrttechnik. Wo tust du das und wie bist du dazu gekommen?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Das ist an der Fachhochschule in Aachen und &#8211; ja wie bin ich dazu gekommen? Ich hatte das irgendwo mal gelesen und mich schon immer daf&#252;r interessiert. Daf&#252;r, was zu bewegen, was zu erreichen, die Entwicklung voran zu bringen &#8211; das war mein Antrieb.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Bist du denn eher so ein Mathe- und Physikmensch?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Wie stellt man sich denn so einen typischen Mathe- und Physikmenschen vor? Ich bin ja nicht so jemand, der den ganzen Tag zu Hause vorm Rechner sitzt und Matheaufgaben rechnet oder lernt. Das w&#228;re ein falscher Eindruck. Aber ich habe schon Interesse daran, physikalische Probleme zu l&#246;sen oder den Sachverhalt zu verstehen. Das ist so mein Ding.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Was fasziniert dich so an filmab!?</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;filmab! ist halt das Event vom Jugendmedienverband und eine Woche lang mit verschiedensten Menschen zusammenzusitzen und zu arbeiten und sp&#228;ter das Ergebnis in der Hand zu halten, das ist ein ganz tolles Gef&#252;hl.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>N&#228;chstes Jahr wieder?</strong></p>
<p>&#8220;Das ist durchaus m&#246;glich, ja.&#8221;</p>
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