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	<title>filmab! - unabhängige Begleitzeitschrift und Blog zum filmkunstfest MV &#187; Ina</title>
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		<title>Jules alias poopa – der gro&#223;e Berg</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 21:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 20. Filmkunstfest 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion10]]></category>
		<category><![CDATA[redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Jules ist keine Jule, die versehentlich ein s an ihren Namen geh&#228;ngt hat (wie ich bei der Anmeldungs-E-Mail dachte), Jules ist ein Jules. So wie Jules Verne, nur dass dieser Jules Jules Meiser hei&#223;t. Der sympathische 20-J&#228;hrige kommt aus Wetzlar und macht im urigen Mecklenburger St&#228;dtchen R&#246;bel sein FSJ Kultur am Engelschen Hof, einer Jugendbildungsst&#228;tte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Jules ist keine Jule, die versehentlich ein s an ihren Namen geh&#228;ngt hat (wie ich bei der Anmeldungs-E-Mail dachte), Jules ist ein Jules. So wie Jules Verne, nur dass dieser Jules Jules Meiser hei&#223;t. Der sympathische 20-J&#228;hrige kommt aus<span id="more-1215"></span> Wetzlar und macht im urigen Mecklenburger St&#228;dtchen R&#246;bel sein FSJ Kultur am Engelschen Hof, einer Jugendbildungsst&#228;tte. Was sein Lieblingsessen ist, kann er so spontan gar nicht sagen. „Irgendetwas thail&#228;ndisches mit Curry. Nudelsuppe, ja thail&#228;ndische Nudelsuppe ist super.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2010/05/MG_4161.jpg"><img class="size-full wp-image-1323 aligncenter" title="_MG_4161" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2010/05/MG_4161.jpg" alt="" width="237" height="360" /></a></p>
<p>Da bin ich wohl mit der T&#252;r ins Haus gefallen. Machen wir mal mit den Zukunftspl&#228;nen weiter. „Ich m&#246;chte bildende Kunst in Kassel oder Saarbr&#252;cken studieren. Und w&#228;hrenddessen w&#252;rde ich auch gern ein Jahr ins Ausland, zum Beispiel nach Israel.“ Dort hat Jules im M&#228;rz israelische und deutsche Jugendliche f&#252;r das Propaganda-Projekt seiner Einrichtung begleitet und Fotos gemacht. Zehn Tage lang hat er bei einer Gastfamilie gelebt. „Viel zu kurz“, erinnert er sich. „Mir hat die Mentalit&#228;t sehr gefallen, ich m&#246;chte dort gern nochmal f&#252;r eine l&#228;ngere Zeit hin.“</p>
<p>W&#228;hrend seiner Schulzeit hat er bereits ein Jahr in Thailand verbracht, bestimmt oft Nudelsuppe gegessen und dort auch ein wenig thail&#228;ndisch gelernt. Ich bin ganz fasziniert von den bedeutungsschwangeren Kringelchen. Thail&#228;ndisch ist eine Tonsprache, so hei&#223;t glai–( ไกล) fern, glai^ (ใกล้) nah – das Wissen eines Nichtlinguisten erf&#228;hrt an dieser Stelle signifikante Ausst&#252;lpungen.</p>
<p>&#220;brigens wurde Jules nach dem franz&#246;sischen Film „Jules und Jim“ aus dem Jahr 1962 benannt. In dem Klassiker der franz&#246;sischen Nouvelle Vague wird Jules als geduldiger Mann, sanftmutiger Mensch und in jeder Hinsicht gro&#223;z&#252;gig und verst&#228;ndnisvoll beschrieben. Eine gute Namenswahl f&#252;r unseren Jules. Er ist &#252;brigens noch Single, M&#228;dels!</p>
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		<title>Adieu und bis zum n&#228;chsten Jahr</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[adieu]]></category>
		<category><![CDATA[danke]]></category>
		<category><![CDATA[Tschüss]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe flei&#223;ige Blog-Leser,
wir haben uns sehr &#252;ber eure Ideen, Anregungen und Kommentare gefreut. Habt vielen Dank.
Gestern ist das 19. filmkunstfest zu Ende gegangen. Die filmab!-Crew hat noch gem&#252;tlich gebruncht, &#252;ber die erlebnisreiche Woche geplaudert und die Redaktionsarbeit ausgewertet.
Mittlerweile sind die Betten f&#252;r die n&#228;chsten G&#228;ste im Komplex frisch bezogen, das Redaktionszimmer wurde hoffentlich noch gestaubsaugt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe flei&#223;ige Blog-Leser,</p>
<p>wir haben uns sehr &#252;ber eure Ideen, Anregungen und Kommentare gefreut. Habt vielen Dank.</p>
<p>Gestern ist das 19. filmkunstfest zu Ende gegangen. Die filmab!-Crew hat noch gem&#252;tlich gebruncht, &#252;ber die erlebnisreiche Woche geplaudert und die Redaktionsarbeit ausgewertet.</p>
<p>Mittlerweile sind die Betten f&#252;r die n&#228;chsten G&#228;ste im Komplex frisch bezogen, das Redaktionszimmer wurde hoffentlich noch gestaubsaugt, nachdem wir uns mit einem vollen Staubsaugerbeutel abplagen mussten, und die Redaktionsmitglieder sind alle wohlbehalten zu Hause angekommen. Noch einige schlafreiche N&#228;chte Eingew&#246;hnungszeit in den Alltag und wir k&#246;nnen wieder Kraft tanken f&#252;r das n&#228;chste filmkunstfest.</p>
<p>Denn es gelten immer noch die Wahrheiten <a href="http://filmab.jmmv.de/quo-vadis-filmkunstfest">des Artikels &#8220;Quo vadis, filmkunstfest?&#8221;</a> und der <a href="http://filmab.jmmv.de/quo-vadis-filmkunstfest#comments">Kommentare</a>.</p>
<p>Auf ein Wiedersehen bei einem filmkunstfest, das h&#228;lt, was es verspricht!</p>
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		<title>Helene &#8211; eine tolle Naschpartnerin</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 10:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, der 2. Mai 2009. Ein Sonnentag. W&#228;hrend das bunte Treiben eines Stra&#223;enfestes die Schweriner B&#252;rger anzieht, machen Helene und ich es uns auf einer Bank am Pfaffenteich gem&#252;tlich. Wir naschen Kaubonbons. Helene ist eine tolle Naschpartnerin, denn sie isst alle Geschmacksrichtungen gerne au&#223;er Cola, und Cola-Kaubonbons wiederum sind meine Favoriten.

Wir kennen uns schon von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <o :shapedefaults v:ext="edit" spidmax="1026" /> </xml>< ![endif]-->Samstag, der 2. Mai 2009. Ein Sonnentag. W&#228;hrend das bunte Treiben eines Stra&#223;enfestes die Schweriner B&#252;rger anzieht, machen Helene und ich es uns auf einer Bank am Pfaffenteich gem&#252;tlich. Wir naschen Kaubonbons. Helene ist eine tolle Naschpartnerin, denn sie isst alle Geschmacksrichtungen gerne au&#223;er Cola, und Cola-Kaubonbons wiederum sind meine Favoriten.</p>
<p><span id="more-405"></span></p>
<p class="MsoNormal">Wir kennen uns schon von einem Seminar letzten Jahres und es tut gut, ihr liebes Gesicht wieder zu sehen. Sie ist eine Frohnatur, aber f&#252;r ihre 14 J&#228;hrchen wirkt sie manchmal schon sehr ernst. Ich stelle eine Vermutung an und liege genau richtig: Ihre drei Geschwister sind allesamt &#228;lter als sie. Die &#228;lteste Schwester sogar ganze 13 Jahre.</p>
<p class="MsoNormal"><a rel="lightbox[]" href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2009_redaktionsgesichter/IMG_9516.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2009_redaktionsgesichter/IMG_9516.jpg" alt="IMG_9516.jpg" width="241" height="360" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Aber kl&#228;ren wir doch erstmal die Standard-Fragen:</p>
<p class="MsoNormal">Was machst du in deiner Freizeit?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Ich singe im Schulchor und spiele seit f&#252;nfeinhalb Jahren Klavier, aber ich m&#246;chte gern ganz zu Gesang wechseln. Das Klavierspiel ist mir irgendwie nicht mehr so wichtig.</em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Au&#223;erdem schreibe ich gerne. Schon seit der zweiten Klasse schreibe ich Geschichten und Gedichte, die ich dann teilweise auch im Stichling ver&#246;ffentliche. </em></p>
<p class="MsoNormal">Der Stichling, die Sch&#252;lerzeitung des Gymnasiums Bad Doberan, hat sich dieses Jahr beim Sch&#252;lerzeitungswettbewerb den zweiten Platz mit einer anderen Zeitung geteilt, ein erster Platz wurde nicht vergeben.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Ja, es gibt eben immer was zu verbessern. Vor allem wollen wir das Spektrum vergr&#246;&#223;ern. Unser Problem an der Schule ist ja auch, dass sich viel zu wenige f&#252;r den Stichling interessieren, weil eben nicht alle Leser bzw. Nichtleser angesprochen werden. An Ideen mangelt es uns ja nicht, aber an gen&#252;gend Redakteuren zum Umsetzen. </em></p>
<p class="MsoNormal">Und nun ist auch gerade wieder Abizeit.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Genau. Die Zw&#246;lfer gehen und das ist nicht nur f&#252;r die Sch&#252;lerzeitung ein Verlust, sondern auch freundschaftlich gesehen.</em></p>
<p class="MsoNormal">Was m&#246;chtest du selbst denn mal nach dem Abi machen?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Ich k&#246;nnte mir gut vorstellen, ein FSJ zu machen oder ein Work-and-Travel-Jahr, um mal was anderes kennen zu lernen, neue Erfahrungen zu sammeln und ganz andere Probleme anzupacken. Am liebsten will ich auch schon in der 9. oder 10. Klasse f&#252;r zehn Monate in die USA auf ein christliches Internat. </em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Und ich w&#252;rde gerne Medienwissenschaften oder etwas &#196;hnliches studieren und Journalistin werden. Ich k&#246;nnte mir gut vorstellen, beim Radio zu arbeiten oder f&#252;r eine Fachzeitschrift zu schreiben.</em></p>
<p class="MsoNormal">Na dann ist die einw&#246;chige <em>filmab!</em> ja perfekt zum Reinschnuppern.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Sonne steht ein wenig tiefer &#252;ber dem Pfaffenteich. Sie ist immer noch sch&#246;n warm und der Springbrunnen pl&#228;tschert ganz herrlich, aber wir haben einen Termin in der Redaktion. Und vielleicht will ja noch jemand Kaubonbons abhaben.</p>
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		<title>Exklusiver Artikel</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 01:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben in der f&#252;nften und letzten Ausgabe leider einen Artikel nicht mehr unterkriegen k&#246;nnen und zwar der Text von Jule zum Dokumentar-Film &#8220;Meine liebe Republik&#8221;.
Selbstverst&#228;ndich k&#246;nnt ihr ihn hier aber lesen: Die Welt hat ein Gerechtigkeitsdefizit. Das Lesen lohnt sich definitiv!
Wo wir gerade beim Gerechtigkeitsdefizit sind: gestern Nacht kam ich als Chefredakteurin in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben in der f&#252;nften und letzten Ausgabe leider einen Artikel nicht mehr unterkriegen k&#246;nnen und zwar der Text von Jule zum Dokumentar-Film <a href="http://filmab.jmmv.de/die-welt-hat-ein-gerechtigkeitsdefizit">&#8220;Meine liebe Republik&#8221;.</a></p>
<p>Selbstverst&#228;ndich k&#246;nnt ihr ihn hier aber lesen: Die Welt hat ein Gerechtigkeitsdefizit. Das Lesen lohnt sich definitiv!</p>
<p>Wo wir gerade beim Gerechtigkeitsdefizit sind: gestern Nacht kam ich als Chefredakteurin in die unangenehme Aufgabe, einen Text k&#252;rzen zu m&#252;ssen, nachdem die Redakteurin &#8211; n&#228;mlich Jule &#8211; schon zu Bett gegangen war. Ich wollte sie aus ihrem friedlichen Schlummer nicht st&#246;ren. So entging ihren kritischen Augen der Fakt, dass ich einen Abschnitt, in dem es um den st&#228;dtischen Raum ging, radikal k&#252;rzte und kurzerhand &#8220;l&#228;ndlicher Raum&#8221; einsetzte. Ich m&#246;chte mich hiermit noch einmal aufrichtig f&#252;r meine Unachtsamkeit entschuldigen. Es war bereits nach 6 Uhr morgens, als der Layouter Martin mich zum K&#252;rzen zwang.</p>
<p>Hier im Blog ist der Text in Originall&#228;nge zu lesen: <a href="http://filmab.jmmv.de/der-raum-tanzt-quartett-urban">&#8220;Der Raum tanzt&#8221;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schokokuchen wartet</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 18:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Unsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gro&#223;teil der Redaktion war gerade im Kino zu &#8216;Immer nie am Meer&#8217;. Diesen Film wollten wir eigentlich schon in der zweiten Ausgabe rezensieren, aber die DVD, die wir zum Vorab-Anschauen bekommen hatten, funktonierte in keinem einzigen Laufwerk. Und auch das filmunstfest-B&#252;ro konnte uns nicht weiterhelfen.
Nun sind wieder alle zur&#252;ck und freuen sich aufs Abendessen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox[]" href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_redaktionsleben/IMG_2800.JPG"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" style="float: left;" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_redaktionsleben/thumbs/thumbs_IMG_2800.JPG" alt="IMG_2800.JPG" /></a>Der Gro&#223;teil der Redaktion war gerade im Kino zu &#8216;Immer nie am Meer&#8217;. Diesen Film wollten wir eigentlich schon in der zweiten Ausgabe rezensieren, aber die DVD, die wir zum Vorab-Anschauen bekommen hatten, funktonierte in keinem einzigen Laufwerk. Und auch das filmunstfest-B&#252;ro konnte uns nicht weiterhelfen.</p>
<p>Nun sind wieder alle zur&#252;ck und freuen sich aufs Abendessen, denn Carline war gerade wild am Schokokuchenbacken, als wir uns auf den Weg machten. Nur ist sie nicht mehr hier. Und alle fragen sich: d&#252;rfen wir den Kuchen trotzdem verputzen? Aufatmend stellen wir fest, dass da ein Zettel am Clipchart h&#228;ngt: &#8220;Carline ist bis ca. 23.00 Uhr im Kino. Schokokuchen wartet in der K&#252;che ;-)&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein preisgekr&#246;nter Jung-Regisseur im Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 15:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion07]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion08]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Lockenkopf mit einem Strahlel&#228;cheln. Eigentlich sieht er so aus, als k&#246;nnte er nicht b&#246;se sein, aber ich habe trotzdem die Vermutung, dass er es ist – auf mich. Er scheint meine Kommentare zu ernst zu nehmen, hab ich uns doch leichtfertig zu Erzfeinden erkl&#228;rt, als ich erfuhr, dass er Sch&#252;ler der zehnten Klasse der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lockenkopf mit einem Strahlel&#228;cheln. Eigentlich sieht er so aus, als k&#246;nnte er nicht b&#246;se sein, aber ich habe trotzdem die Vermutung, dass er es ist – auf mich. Er scheint meine Kommentare zu ernst zu nehmen, hab ich uns doch leichtfertig zu Erzfeinden erkl&#228;rt, als ich erfuhr, <span id="more-200"></span>dass er Sch&#252;ler der zehnten Klasse der Christophorusschule Rostock ist. Dabei kenn ich nicht einmal den Ursprung der Vorbehalte, die alle Doberaner Gymnasier den Christophorussch&#252;lern scheinbar automatisch entgegenbringen. Ich bin auch kein Mensch der Vorbehalte, also Felix, was w&#252;rdest du als deine positivsten Eigenschaften bezeichnen? „Verl&#228;sslichkeit, Ehrlichkeit“ und dann fragt er seinen Freund Ole, der neben uns sitzt: „Was noch, Ole?“ Der h&#228;lt sich nat&#252;rlich raus, richtig so! „Achso, Ehrgeiz vielleicht noch.“</p>
<p style="text-align: center;">
<a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_redaktion/IMG_1849.jpg" title="" class="thickbox" rel="singlepic8" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://filmab.jmmv.de/index.php?callback=image&amp;pid=8&amp;width=320&amp;height=240&amp;mode=" alt="IMG_1849.jpg" title="IMG_1849.jpg" />
</a>
</p>
<p><strong>Apropos Ehrgeiz, geh&#246;rst du zu den Spitzensportlern, f&#252;r die deine Schule so ber&#252;hmt ist?</strong></p>
<p>„Oh nein.“</p>
<p><strong>Das war ein eindeutiges Nein.</strong></p>
<p>„Abgesehen vom Schulsport mach ich &#252;berhaupt keinen Sport. Ich hab viel durchprobiert, aber wenn man keinen Erfolg hat, hat man auch keinen Spa&#223;.“</p>
<p><strong>H&#246;rt sich aber nicht grad nach Ehrgeiz an.</strong></p>
<p>„Sportlich gesehen, nicht unbedingt, nee, vielleicht eher musikalisch.“</p>
<p><strong>Spielst du ein Instrument?</strong></p>
<p>„Ja, in der Zwischenzeit sogar zwei.“</p>
<p><strong>Welche?</strong></p>
<p>„Seit sieben Jahren Schlagzeug, wobei ich mich selbst als ehrgeizig bezeichnen w&#252;rde, ich &#252;be mehrere Stunden t&#228;glich und spiele in drei Bands. Seit ein, zwei Monaten lern ich Gitarre.“</p>
<p><strong>Mit dem Ziel, die Band mit Gitarre zu verkomplettieren?</strong></p>
<p>„Ja, wenn man ein Instrument erlernt, m&#246;chte man das professionell machen. Ich will nicht nur so am Lagerfeuer zur Belustigung spielen, sondern in einer Band.“</p>
<p><strong>E-Gitarre?</strong></p>
<p>„Ja. Da mein Musikgeschmack auch eher von E-Gitarren beeinflusst ist.“</p>
<p><strong>Welche Band ist grad dein Liebling?</strong></p>
<p>„Lamb of God.“</p>
<p><strong>Schlimm, wenn ich die nicht kenne?</strong></p>
<p>„Nee, ich nehme an, dass das eher nicht in deine Richtung geht.“</p>
<p><strong>Was geht dann in meine Richtung?</strong></p>
<p>„Das wei&#223; ich nicht. Aber von Metall bist du bestimmt nicht so angetan.“</p>
<p><strong>Stimmt auch wieder. Hast du an der Schule M&#246;glichkeiten, um so lange t&#228;glich zu &#252;ben?</strong></p>
<p>„Wir haben einen Bandraum an der Schule, den ja wirklich jede gute Schule haben sollte.“</p>
<p><strong>Wie Ole richtig einwirft, sollte hier das Wort „gro&#223;kotzig“ im Artikel erscheinen. Aber auch das FFG Bad Doberan hat einen Bandraum, dass wei&#223; ich noch und bin beruhigt.</strong></p>
<p>„Ich hab einen Antrag an den Schulverein gestellt, weil unsere Schule allgemein den musikalischen Teil eher weniger f&#246;rdert, und dann wurde der Bandraum mit einem neuen Schlagzeug und neuen Gitarrenverst&#228;rkern ausgestattet.“</p>
<p><strong>Engagierst du dich auch sonst schulpolitisch?</strong></p>
<p>„Ich bin Klassensprecher und im Internat Etagensprecher. Das sind nicht unheimlich wichtige Positionen aber ich engagier mich schon gerne und ich kann Erfahrungen sammeln. Ich bin gerne aktiv und hab gern viel zu tun.“</p>
<p><strong>Kein Couch-Potato?</strong></p>
<p>„Eigentlich nicht.“</p>
<p><strong>Eigentlich?</strong></p>
<p>„Naja, am Wochenende muss das manchmal sein. Wenn ich nicht im Internat bin, chill ich auch ganz gern mal.“</p>
<p><strong>Seit wann bist du auf dem Internat?</strong></p>
<p>„Seit der neunten Klasse.“</p>
<p><strong>Und du kannst jedes Wochenende nach Hause, chillen und dich mit den Leuten von fr&#252;her treffen?</strong></p>
<p>„Theoretisch schon. Ich hab’s ganz gut, weil ich zu den Leuten am Internat geh&#246;re, die noch recht nah in der Rostocker Umgebung wohnen.“</p>
<p><strong>Wir verstricken uns in ein Gespr&#228;ch, von dem Felix w&#252;nscht, dass die Einzelheiten nicht ver&#246;ffentlicht werden. Also gut. Nun noch die obligatorische Frage zum Schluss: Warum bist du hier? Was hat dich dazu bewegt, in der filmab!-Redaktion mitzumachen?</strong></p>
<p>„Wie gesagt: Es gibt an unserer Schule nicht so viel kreative F&#246;rderng. Ole und ich sind eher am Medienbereich interessiert und wir haben grad den Landespreis f&#252;r unseren Englischfilm gewonnen, wo wir beide Regie gef&#252;hrt haben. Und Ole hat das Seminar im Internet gefunden und mich gefragt, ob ich mitkomme.“</p>
<p><strong>Worum ging’s in dem Film?</strong></p>
<p>„Es ist ein 16-Minuten-Kurzfilm. Eine Adaption von Romeo und Julia zur Zeit der Mafia. Also zwei konkurrierende Mafia-Clans. Wir haben auch geschauspielert und waren die beiden konkurrierenden Gangsterbosse.“</p>
<p><strong>Was war der Preis, den ihr gekriegt habt?</strong></p>
<p>„Etwas Geld und eine Einladung zum Bundesfinale in Erfurt.“</p>
<p><strong>Wow, herzlichen Gl&#252;ckwunsch. Darf ich ihn sehen?</strong></p>
<p>„Ja.“</p>
<p><strong>Na dann. Ich klapp das Notebook zu und lass mich von einem Kurzfilm berieseln, der vielleicht n&#228;chstes Jahr hier in Schwerin im Wettbewerb l&#228;uft. Wer wei&#223;&#8230;</strong></p>
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