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	<title>filmab! - unabhängige Begleitzeitschrift und Blog zum filmkunstfest MV &#187; EmilyK</title>
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		<title>Eine Nacht der Kurzweiligkeiten</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 01:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anderswo]]></category>
		<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
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		<description><![CDATA[[...] die dann vielleicht auch l&#228;nger im Ged&#228;chtnis bleiben wird. Zun&#228;chst verz&#246;gert sich der angek&#252;ndigte Beginn um eine Dreiviertelstunde mangels Dunkelheit. Es folgen die Favoriten des Handyfilmwettbewerbs, nach deren Pr&#228;sentation das Publikum offenbar sehr unsicher ist, ob es nun klatschen soll oder – lieber nicht. Block 1 des „golden moon Wettbewerbs“ startet mit „Gold“, einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="background: transparent none repeat scroll 0% 0%;">[...] die dann vielleicht auch l&#228;nger im Ged&#228;chtnis bleiben wird. Zun&#228;chst verz&#246;gert sich der angek&#252;ndigte Beginn um eine Dreiviertelstunde mangels Dunkelheit. Es folgen die Favoriten des Handyfilmwettbewerbs, nach deren Pr&#228;sentation das Publikum offenbar sehr unsicher ist, ob es nun klatschen soll oder – lieber nicht. Block 1 des „golden moon Wettbewerbs“ startet mit „Gold“, einem Projekt von Studenten der Akadamie f&#252;r Bildende K&#252;nste in Mainz, das das Thema Rauchen ganz und gar nicht subtil bearbeitet. Der randgef&#252;llte Wurm klatscht. Gegen <span style="background: transparent none repeat scroll 0% 0%;">halb Zw&#246;lf</span>, <span id="more-1048"></span>also kurz vor Ende des zweiten von drei Bl&#246;cken, die jeder Gast &#252;ber einen Stimmzettel mithilfe eines <span style="background: transparent none repeat scroll 0% 0%;">3-Punkte-Systems</span> bewerten kann (was letztlich in die Gesamtwertung zur Verleihung der Preise am Samstag mit einflie&#223;t), ist die Veranstaltung etwas &#252;bersichtlicher geworden und selbst wir Schreiberlinge sitzen nun bequem in ferienm&#228;&#223;igen Liegest&#252;hlen. Der v&#246;llig banal einsteigende Kurzfilm „Spieleabend“ endet dann doch ernst, verst&#246;rend und unverstanden, da ein benachbartes Konzert eine einwandfreie Akustik zu beeintr&#228;chtigen sucht. Ein Weilchen vor der Preisverleihung kriecht ungut der gemeine Redaktionsschluss zur&#252;ck in unsere Nacken <span style="background: transparent none repeat scroll 0% 0%;">und bis zu diesem Zeitpunkt laufen die Spekulationen, welcher Kurzfilm den Sieg davontragen wird, in der Redaktion auf Hochtouren.</span></p>
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		<title>„Man kann viel lernen, von jeder Art von Biestern!“ [H Bram Stoker&#039;s Dracula]</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 01:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Hommage]]></category>
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		<category><![CDATA[Michael Ballhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[„Willkommen in meinem Schloss. Treten Sie unverzagt herein und lassen Sie etwas von dem Gl&#252;ck hier, dass Sie mit sich bringen.“
Jonathan Harker scheint dieser neue Gesch&#228;ftspartner, der sich ihm gegen&#252;ber mit einer Mischung aus Bestimmtheit und unergr&#252;ndlicher, auf seine ganze Person fixierter Neugierde geb&#228;rdet, nicht zu behagen. Die Gestalt Dracul betritt ein Zimmer offenbar lautlos, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Willkommen in meinem Schloss. Treten Sie unverzagt herein und lassen Sie etwas von dem Gl&#252;ck hier, dass Sie mit sich bringen.“</p>
<p>Jonathan Harker scheint dieser neue Gesch&#228;ftspartner, der sich ihm gegen&#252;ber mit einer Mischung aus Bestimmtheit und unergr&#252;ndlicher, auf seine ganze Person fixierter Neugierde geb&#228;rdet, nicht zu behagen. Die Gestalt Dracul betritt ein Zimmer offenbar lautlos, <span id="more-945"></span>w&#228;hrend sich die Schatten an den alten W&#228;nden zu einer Bildkomposition im Kerzenlicht verdichten.</p>
<p>Dracul, sich einmal gewahr, dass es sich bei Jonathan Harkers Verlobter Mina um Elisabeta handelt – eine Liebe, die ihn zu dem Zwischenwesen gemacht hat, das er jetzt ist – und macht sich unverz&#252;glich auf den Weg zu ihr. In jugendlicherem Aufzug macht er der sch&#246;nen Mina Avancen, zieht sie viel mehr in seinen Bann, sodass ihr Tun eine Dynamik erh&#228;lt, die nicht eindeutig von ihr selbst bestimmt anmutet. Dracul haucht Mina ins Ohr: „Ich habe Ozeane der Zeit &#252;berquert, um dich zu finden.“ Sie kann sich dem Gef&#252;hl nicht erwehren, diesen geheimnisvollen Unbekannten zu kennen, einmal gekannt zu haben, und gleichsam f&#252;hlt sie sich zu ihm hingezogen.</p>
<p>Diese feinsinnig erz&#228;hlte Geschichte um den Grafen Dracul aus Transsylvanien, dessen Gegenwart eine einnehmende, bedrohliche, lebendig-machende Wirkung hat, entl&#228;sst den Zuschauer trotz des bekannten Plots v&#246;llig fasziniert aus dem Kinosessel, was nicht zuletzt durch die Brillanz von Regie (Francis Ford Coppola) und Kamera (Michael Ballhaus) funktioniert.</p>
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		<title>Did you let it go? [Konzert Urlaub in Polen]</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 01:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anderswo]]></category>
		<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Mambuu]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub in Polen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir k&#246;nnen Entwarnung geben: das Schlagzeug funktioniert. Und der Rest des Abends auch. „Urlaub in Polen“ &#8211; wenn das so geht, kommen wir gern da vorbei. All&#252;ren? Keine Spur. Wenn Zeit und Ort es verlangen, &#246;ffnet man so ein Bier auch mal mit &#8216;nem Stick und &#8216;ne Kippe schnippst man dann auch einfach &#252;ber den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]-->Wir k&#246;nnen Entwarnung geben: das Schlagzeug funktioniert. Und der Rest des Abends auch. „Urlaub in Polen“ &#8211; wenn das so geht, kommen wir gern da vorbei. All&#252;ren? Keine Spur. Wenn Zeit und Ort es verlangen, &#246;ffnet man<span id="more-971"></span> so ein Bier auch mal mit &#8216;nem Stick und &#8216;ne Kippe schnippst man dann auch einfach &#252;ber den B&#252;hnenrand. Wenn da schon keiner tanzt. Genau. Sie haben jetzt zwei Zeilen Platz, dar&#252;ber nachzudenken, warum Sie heute Abend nicht da waren. E-Gitarre, Schlagzeug und ein Kinderinstrument, dessen Name mir entfallen ist, erzeugen etwas, &#252;ber dessen Wirkung etwa 37 Mitwisser – man kennt sich – vielleicht Auskunft geben k&#246;nnen. Das war ganz gro&#223;. Selbst in Schwerin.</p>
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		<title>„Das Leben ist nicht TOTZUKRIEGEN!“ [KF Milbe]</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 01:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
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		<description><![CDATA[
Eine kleine Milbenphilosophie.

Die Lebendigkeit eines Milbentieres l&#228;sst sich nicht zuletzt mit dessen Resistenz gegen&#252;ber widrigsten Lebensbedingungen erkl&#228;ren. Oma Gretchen sieht sich in eine &#228;hnliche Situation versetzt: Nach einem Unfall adaptiert sie Geschwindigkeit und Wortkargheit einer Milbe, um ihr gleich durch das Bild zu zittern, sich wirrer Wortfetzen zu entledigen und als Allegorie f&#252;r das Alter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Eine kleine Milbenphilosophie.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Lebendigkeit eines Milbentieres l&#228;sst sich nicht zuletzt mit dessen Resistenz gegen&#252;ber widrigsten Lebensbedingungen erkl&#228;ren. Oma Gretchen sieht sich in eine &#228;hnliche Situation versetzt: Nach einem Unfall adaptiert <span id="more-774"></span>sie Geschwindigkeit und Wortkargheit einer Milbe, um ihr gleich durch das Bild zu zittern, sich wirrer Wortfetzen zu entledigen und als Allegorie f&#252;r das Alter ihren Enkel in einem Konflikt zu positionieren, der sich zwischen Ekel und Verlust&#228;ngsten bewegt. Dieses absurde Leben mit acht Beinen krabbelt, dieser sich aufdr&#228;ngenden Unsicherheiten unger&#252;hrt, auf einer durch und durch-zivilisierten Wirklichkeit herum, sie zu <em>&#252;ber</em>leben.</p>
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		<title>Es ist genug. [USA Milk]</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 01:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Länderreihe]]></category>
		<category><![CDATA[Milk]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Film setzt einer ersch&#252;tternd wahren Wahrheit aus. Der Kinobesucher k&#246;nnte sich in seinem Gerechtigkeitsempfinden empfindlich angegriffen f&#252;hlen.
Die Geschichte um den B&#252;rgerrechtler Harvey Milk spielt in den Jahren 1970 bis 1978 in San Francisco und erz&#228;hlt von seinem unerm&#252;dlichen Kampf f&#252;r die Rechte Homosexueller. Um tats&#228;chlich einen Einfluss auf die menschenwidrige Behandlung Schwuler und Lesben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Film setzt einer ersch&#252;tternd wahren Wahrheit aus. Der Kinobesucher k&#246;nnte sich in seinem Gerechtigkeitsempfinden empfindlich angegriffen f&#252;hlen.</p>
<p>Die Geschichte um den B&#252;rgerrechtler Harvey Milk spielt in den Jahren 1970 bis 1978 in San Francisco und erz&#228;hlt von <span id="more-951"></span>seinem unerm&#252;dlichen Kampf f&#252;r die Rechte Homosexueller. Um tats&#228;chlich einen Einfluss auf die menschenwidrige Behandlung Schwuler und Lesben nehmen zu k&#246;nnen, bewirbt Milk sich mehrmals f&#252;r das Amt des Stadtrats, verliert zweimal in Folge. 1978 gewinnt er und erstmals bekleidet ein Homosexueller ein &#246;ffentliches Amt in Kalifornien. Doch selbst in dieser Umgebung werden er und seine Sexualit&#228;t mit Vokabeln wie „Verwahrlosung der Sitten“, „Asoziale“ oder „Randgruppen“ beschrieben. Beispielsweise mit dem Versuch, schwule Lehrer mit unfassbar fadenscheinigen Erkl&#228;rungen vom Unterrichtsbetrieb auszuschlie&#223;en. Ein Diktat, das sich wie ein Auszug aus den N&#252;rnberger Gesetzen liest.</p>
<p>Die Verfilmung der Biografie Harvey Milks ber&#252;hrt, macht stark, macht schwach, sensibilisiert den Zuschauer f&#252;r ein Thema, dessen Relevanz eben &#252;ber die Bauchschmerzen ob der himmelschreienden Ungerechtigkeit vielleicht auch einmal in den K&#246;pfen ankommt.</p>
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		<title>„Ich suche die Filme nicht, sie kommen zu mir.&#8221; &#8211; Interview mit Andreas Dresen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 01:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Dresen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mittwoch fr&#252;h im Foyer des Capitols: Andreas Dresen und Interviewerinnen verstecken abwechselnd jedes Anzeichen von M&#252;digkeit hinter dampfenden Kaffeetassen.

Hallo, Herr Dresen. Haben Sie gut ausgeschlafen? 
(Anm. d. Red.: Andreas Dresen wurde Montagabend mit dem Film- und Medienpreis ausgezeichnet.)
Es geht so. Ist ein bisschen sp&#228;ter geworden.
Was f&#252;r eine Bedeutung hat dieser Preis f&#252;r Sie?
Das ist was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Mittwoch fr&#252;h im Foyer des Capitols: Andreas Dresen und Interviewerinnen verstecken abwechselnd jedes Anzeichen von M&#252;digkeit hinter dampfenden Kaffeetassen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Hallo, Herr Dresen. Haben Sie gut ausgeschlafen?</strong> <span id="more-771"></span></p>
<p class="MsoNormal">(Anm. d. Red.: Andreas Dresen wurde Montagabend mit dem Film- und Medienpreis ausgezeichnet.)</p>
<p class="MsoNormal"><em>Es geht so. Ist ein bisschen sp&#228;ter geworden.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Was f&#252;r eine Bedeutung hat dieser Preis f&#252;r Sie?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Das ist was ganz anderes, als einen Deutschen Filmpreis zu bekommen. Ich bin in Schwerin aufgewachsen und in diesem vertrauten Umfeld ber&#252;hrt mich diese Ehrung sehr.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Dann kommen Sie gern Anfang Mai nach Schwerin und treffen alte Freunde wieder?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Ich bin von Anfang an dabei gewesen. Damals hatte mein Film „Stilles Land“ im Rahmen des filmkunstfests 1992 Premiere.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Hat Ihre Liebe zum Film denn hier ihren Ursprung?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Ja, als Sch&#252;ler habe ich mit meinen Freunden in Schwerin erste Amateurfilme gedreht.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Was f&#252;r Filme waren das?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Geschichten aus dem Alltag: Ein altes Ehepaar m&#246;chte essen gehen und kriegt in einem Lokal keinen Tisch mehr, im n&#228;chsten ist alles reserviert und schlie&#223;lich gehen sie wieder nach Hause und essen dort.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Sie haben zu DDR-Zeiten in Potsdam-Babelsberg Regie studiert. War es schwer, an diesen Studienplatz zu kommen?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Nach Bewerbung und Eignungsgespr&#228;ch bekam ich ´82 einen Volontariatsplatz in den DEFA-Studios, der Zugangsvoraussetzung f&#252;r das Studium war. Danach machte ich meinen Wehrdienst bei der NVA, um ´85 nach einer weiteren Eignungspr&#252;fung endlich das Studium anzufangen. Es war nicht leicht.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Und wie kommen Sie an die Stoffe, die Sie verfilmen?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Ich suche die Filme nicht, sie kommen zu mir. Ich wei&#223; auch nicht mehr, was der eigentliche Impuls f&#252;r „Wolke 9“ war. Manchmal kommen Angebote, die ich interessant finde und die pers&#246;nliche Situation spielt ebenfalls mit rein. </em>(Sein Telefon klingelt. Es geht um seinen Film &#8220;Wolke 9&#8243;.)<em> Seit „Wolke 9“ betrachtet man mich als Spezialist f&#252;r Alterssex. Ich wei&#223; auch nicht, wie das passiert ist.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ihr neuer Film „Whisky mit Wodka“ spielt sozusagen an Ihrem Arbeitsplatz. Hat es Spa&#223; gemacht, sich selbst mal aufs Korn zu nehmen?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Die Geschichte um den trinkenden Schauspieler, der mit einem Ersatzschauspieler am Set unter Druck gesetzt wird, bildet nur den Rahmen. Es ist auch keine blo&#223;e Selbstreflektion, es geht um Menschen. Und Spa&#223; war auch dabei.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wenn Sie sich die deutsche Filmlandschaft ansehen, insbesondere die Jugend, was denken Sie dann?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Das ist eine breite Palette mit Leuten, die ganz unterschiedliche Handschriften haben. Zum Beispiel finde ich den Film „Kopfgeburtenkontrolle“ von Jan Riesenbeck gro&#223;artig, denn er behandelt ein wichtiges Thema und findet einen au&#223;ergew&#246;hnlichen Weg, seine Geschichte zu erz&#228;hlen.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Was w&#252;rden Sie jungen Filmemachern mit auf den Weg geben, die gern Regisseur oder Kameramann werden wollen?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Drehen. Heutzutage gen&#252;gen eine kleine Kamera und ein Computer zum Schneiden des Materials, um einen Film zu machen. Das ist sehr viel unkomplizierter als die Arbeit mit Super-8-Filmen. Es braucht nat&#252;rlich Mut, in den eigenen Alltag zu gehen, doch jeder Versuch ist mit der M&#246;glichkeit des Scheiterns verbunden.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Sehen Sie sich denn ein paar Filme auf dem filmkunstfest an?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Deswegen bin ich hier. Ich muss jetzt noch ein bisschen arbeiten und dann werde ich ganz viel im Kino sitzen.</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Das ist die richtige Einstellung. Vielen Dank f&#252;r das Gespr&#228;ch.</strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Das Capitol ist in den letzten 40 Minuten lebendig geworden. Ein jeder geht frisch an die Arbeit. Herr Dresen ist bereits beim n&#228;chsten Termin und wir – beeindruckt.</p>
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		<title>Eine neue Dimension der Selbstkonstruktion [SF Short Cut to Hollywood]</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 01:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Short Cut To Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Ex-Sheriff aus dem Kindergarten klebt sich mit 37 Jahren Koteletten an. Die Lebensl&#228;ufe von ihm und seinen Freunden sind an belangloser Darstellung kaum zu &#252;berzeichnen. Also: ungl&#252;cklicher Versicherungskaufmann Johannes, Tierarzt und Alkoholiker Christian und gl&#252;ckloser Gebrauchtwagenh&#228;ndler Mathias fliegen nach Amerika, dann die Sache mit den Koteletten und die bahnbrechende Idee, Johannes’ aka John F. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ex-Sheriff aus dem Kindergarten klebt sich mit 37 Jahren Koteletten an. Die Lebensl&#228;ufe von ihm und seinen Freunden sind an belangloser Darstellung kaum zu &#252;berzeichnen. Also: ungl&#252;cklicher Versicherungskaufmann Johannes, Tierarzt und Alkoholiker Christian und gl&#252;ckloser Gebrauchtwagenh&#228;ndler Mathias fliegen nach Amerika, dann die Sache mit den Koteletten und die bahnbrechende Idee, <span id="more-797"></span>Johannes’ aka John F. Salingers Tod vor einem Millionenpublikum mit vorausgehenden Teiltransplantationen einzelner K&#246;rperteile als kleinen Vorgeschmack zu inszenieren.</p>
<p>Folglich kann der legitimierte absolute Wahnsinn seinen Lauf nehmen. [...]</p>
<p>Der subtile Verweis auf „Der F&#228;nger im Roggen“ mit vermutlich kurios durchdachte &#220;bertragungslogik in Bezug auf Themen wie Oberfl&#228;chlichkeit, Sensationsgier und weitere topaktuelle Floskeln – angewandt auf die amerikalastige Verrohung durch immer unglaublichere Live-Stunts u.&#228;. – ist dem aufmerksamen Zuschauer nicht entgangen. Nur an wen ist dieses famose Leinwandspektakel adressiert?</p>
<p>Sonst treffen wir uns einfach alle heute Abend, geben uns die Kante, also so richtig, kehren zu unseren Wurzeln zur&#252;ck und finden gemeinsam die Welt und wie sich das alles so entwickelt hat, ein bisschen schei&#223;e.</p>
<p>P.S.: Zugegebenerma&#223;en fragt sich der bereits erw&#228;hnte aufmerksame Zuschauer, ob ebenbeschriebene Reaktion von den Machern des Films intendiert war. Wenn ja: Weiter so!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Ausrichtung der Zeit</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 01:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anderswo]]></category>
		<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein-Haus]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[

Wie sp&#228;t ist es? Sind Sie sicher? Haben Sie Ihre Uhr auf die richtige Zeit eingestellt? Der amerikanische Videok&#252;nstler Reynold Reynolds l&#228;sst in seinen Kunstst&#252;cken &#252;bersetzen, konsumieren, verfaulen. All das braucht Zeit. Zwei seiner Filme werden w&#228;hrend des filmkunstfests in der Werkstatt der K&#252;nste im Schleswig-Holstein-Haus gezeigt:

Secret Life
[...] Die junge Frau in dem tickenden Raum [...]]]></description>
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<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Wie sp&#228;t ist es? Sind Sie sicher? Haben Sie Ihre Uhr auf die <em>richtige</em> Zeit eingestellt? Der amerikanische Videok&#252;nstler Reynold Reynolds l&#228;sst in seinen Kunstst&#252;cken &#252;bersetzen, konsumieren, verfaulen. All das braucht Zeit. Zwei seiner Filme <span id="more-659"></span>werden w&#228;hrend des filmkunstfests in der Werkstatt der K&#252;nste im Schleswig-Holstein-Haus gezeigt:</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Secret Life</em></p>
<p class="MsoNormal">[...] Die junge Frau in dem tickenden Raum ereilt das ungute Gef&#252;hl, die Zeit sei ihr abhanden gekommen oder richte sich wenigstens nicht mehr nach ihrer Vorstellung. Der Raum &#252;berw&#228;chst sich mit Pflanzen, Reste vom Fruchtfleisch einer Melone tropfen auf ihr wei&#223;es Hemd. Sie findet sich in einem Haufen vergammelten Obsts wieder. &#220;berkommen. [...]</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Secret Machine</em></p>
<p class="MsoNormal">[...]<span style="font-size: 13pt;"> </span>Ziffernbl&#228;tter rennen durch die Experimentieranordnung. Jeder erdenkliche Fleck des Frauenk&#246;rpers wird abgetastet, gemessen, verwissenschaftlicht. Eine Nadel erzeugt Schmerz, der konsequent vermessen werden kann. Auf der Suche nach einer Konstante, die eine unbekannte Gr&#246;&#223;e Leben beschreibt, ist es der Nektar einer Bl&#252;te, dessen Injektion einen L&#246;sungsweg aufzeigt. [...]</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf die Frage, was er denn &#252;ber Zeit denke, antwortet Reynolds: „I´m glad I have some.“ Ein dritter Teil, der sich mit Tod, Tr&#228;umen und der Illusion einer Zeit besch&#228;ftigt, sei geplant. Sehen Sie noch einmal auf Ihre Uhr. Wie die Zeit vergeht.<span lang="EN-GB">.. Oder um es mit Reynolds Worten abzuschlie&#223;en: „Time is not in order. It depends on how you moving.” Zeitlos sehenswert.<br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"> </span></p>
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		<title>„Die M&#246;glichkeit sich zu bewegen, ist sozusagen auf dem Schrott gelandet.“ [FdW Stilles Land]</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 01:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Filme der Wende]]></category>
		<category><![CDATA[Stilles Land]]></category>

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		<description><![CDATA[
Theaterregisseur Kai, dessen feiner Idealismus ihn dazu bewegt, an einem kleinen Theater in dem verschlafenen mecklenburgischen St&#228;dtchen Anklam Becketts „Warten auf Godot“ zu inszenieren, entwirft f&#252;r den weiteren Verlauf der Geschichte verschiedene Handlungsmotivationen.
Beispielsweise prallt der Wille, durch die Arbeit am Theater politisch zu werden, seitens der Theatergruppe zun&#228;chst auf Resignation.
Das Kunstst&#252;ck, die Inhalte von Becketts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Theaterregisseur Kai, dessen feiner Idealismus ihn dazu bewegt, an einem kleinen Theater in dem verschlafenen mecklenburgischen St&#228;dtchen Anklam Becketts „Warten auf Godot“ zu inszenieren, entwirft f&#252;r den weiteren Verlauf der Geschichte verschiedene Handlungsmotivationen.</p>
<p class="MsoNormal">Beispielsweise<strong> </strong><span id="more-710"></span>prallt<em> </em>der Wille, durch die Arbeit am Theater politisch zu werden, seitens der Theatergruppe zun&#228;chst auf Resignation.</p>
<p class="MsoNormal">Das Kunstst&#252;ck, die Inhalte von Becketts St&#252;ck auf die Situation der DDR-B&#252;rger kurz vor der Wende anzuwenden, derer sich die Theatergruppe ausgesetzt sieht, gelingt.</p>
<p class="MsoNormal">„Wer dieser Godot ist, wie er aussieht, weshalb man auf ihn wartet, das alles ist v&#246;llig unwichtig. – Wichtig ist, dass man auf ihn wartet.“ betont Kai in einer Probe.</p>
<p class="MsoNormal">Weiterhin nimmt die Entwicklung der beiden deutschen Staaten zusehends Einfluss auf den Handlungsverlauf: dem Zuschauer werden keine geschichtsstaubigen Fakten &#252;bermittelt, er erf&#228;hrt &#252;ber die Reaktion der Figuren die Auswirkungen der Geschehnisse.</p>
<p class="MsoNormal">„Warten, warten. Ich kanns nicht mehr h&#246;ren. Mir f&#228;llt einfach nichts mehr dazu ein.“</p>
<p class="MsoNormal">Das Bild, das Andreas Dresen in seinem Deb&#252;tfilm von einer Welt entwirft, die versucht, sich in ihren Regelwerken und Ordnungen zurechtzufinden, kommt behutsam daher. Und doch gelingt es, einen Eindruck zu haben von einer Zeit, in der diese Regeln den Menschen zwar durchaus bewusst waren, jedoch eine Kritik an ihnen &#252;ber ein Medium wie dem Theater m&#246;glich war.</p>
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		<title>Amerikanische Bindungselemente &#8211; Interview mit Stefan Fichtner</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 01:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Länderreihe]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Fichtner]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[
Heute hat das Filmkunstfest 2009 seinen ersten gro&#223;en Auftritt und der filmab! gelang es, ein Exklusivinterview mit der Maschinerie, also den kleinen Zahnr&#228;dern, die hinter dem Kinovorhang die Hebel in Bewegung setzen, zu ergattern: Stefan Fichtner hat in Mainz Filmwissenschaft studiert und ist bereits zum dritten Mal in der Redaktion des filmkunstfestes dabei.

Hallo Stefan. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Heute hat das Filmkunstfest 2009 seinen ersten gro&#223;en Auftritt und der <em>filmab!</em> gelang es, ein Exklusivinterview mit der Maschinerie, also den kleinen Zahnr&#228;dern, die hinter dem Kinovorhang die Hebel in Bewegung setzen, zu ergattern: Stefan Fichtner hat in Mainz Filmwissenschaft studiert und ist bereits zum dritten Mal in der Redaktion des filmkunstfestes dabei.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Hallo Stefan. Was machst du so?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Bei mir dreht sich alles um Filmrollen. </em></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-601"></span></p>
<p class="MsoNormal"><em>Das geht in verschiedene Richtungen: Ich mache zum Beispiel mit Hasso Hartmann das Programm f&#252;r das filmkunstfest. So gibt es verschiedene Baustellen, ich habe mich besonders in die USA-Reihe eingebracht. Au&#223;erdem obliegt es mir, die Filme tats&#228;chlich ranzuschaffen, also Kontakt mit den Verleihern aufzunehmen und so weiter.</em></p>
<p class="MsoNormal">Kannst du uns etwas zur &#8220;Mecklenburg Connection&#8221; erz&#228;hlen?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Es gab schon fr&#252;her Kontakte zwischen Mecklenburg County in North Carolina und dem Mecklenburg hier. Letztes Jahr machten Leute aus Wirtschaft, Kultur und Politik unter der Rigide vom Wirtschafts- und Kulturministerium eine Wirtschaftsreise nach Charlotte. Da war unter anderem auch Torsten Jahn, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von FilmLand M-V dabei und hat sich die filmische Landschaft dort n&#228;her angesehen.</em></p>
<p class="MsoNormal">Welche Art Filme gibt es auf dem Charlotte Film Festival zu sehen?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Eher Independentfilme, denn dort gibt es keine gro&#223;e Produktionsstruktur.</em></p>
<p class="MsoNormal">Mit den USA haben wir erstmals eine L&#228;nderreihe au&#223;erhalb Europas: Steht dies in Zusammenhang mit der Wahl Obamas?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Die USA waren bereits l&#228;nger als Gastland geplant, aber es gab nat&#252;rlich Spekulationen in der Redaktion. Also: Wir haben jedenfalls nichts dagegen.</em></p>
<p class="MsoNormal">Bereits im letzten Jahr wurden Filme wie „Nacht vor Augen“ und „Novemberkind“ auf dem Charlotte Film Festival gezeigt.<span> </span>Wie wurden die Filme von Seiten des amerikanischen Publikums aufgenommen?</p>
<p class="MsoNormal"><em>&#220;berhaupt nicht klischeehaft, wie man erwarten k&#246;nnte: Das Publikum hat die Filme selbstkritisch und offen reflektiert.</em> (Anm. d. Red.: „Nacht vor Augen“ hat in Charlotte 2008 den Publikumspreis erhalten.)</p>
<p class="MsoNormal">Gibt es in den USA denn eine Independentfilmszene, vergleichbar mit deutschen Filmfestivals oder Kinos, in denen auch kleinere Produktionen gezeigt werden?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Eine Trennung von Mainstream und Independent in den USA wird immer schwerer, was einerseits die Gr&#246;&#223;e des Landes bedingt und sich andererseits durch Fehlen einer Filmf&#246;rderung erkl&#228;rt, wie sie in Deutschland fast jedes Bundesland hat. Ohne Stars geht in den USA gar nichts. Weder Kino noch DVD. „All about us“, eine Produktion aus der L&#228;nderreihe USA, beleuchtet eben dieses Thema aus Sicht eines Filmemacherpaars, das versucht, &#252;ber Umwege seinen Film ins Kino zu bringen.</em></p>
<p class="MsoNormal">Nach welchen Kriterien erfolgte die Auswahl der amerikanischen Filme, die auf dem diesj&#228;hrigen filmkunstfest gezeigt werden?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Nat&#252;rlich sollten die Filme thematisch interessant sein und nach M&#246;glichkeit weder zu experimentell noch zu wenig repr&#228;sentativ. An das Publikum muss schlie&#223;lich auch gedacht werden.</em></p>
<p class="MsoNormal">Hat die Zusammenarbeit mit den amerikanischen Partnerfestivals eher experimentellen Charakter oder soll es was L&#228;ngerfristiges werden?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Genau genommen geht die &#220;berlegung dahin, amerikanischen Filmen einen festen Platz im filmkunstfest einzur&#228;umen. Weiterhin soll es „Deutsche Tage in Charlotte“ geben, in denen ein vielschichtiges Programm das Publikum auf kultureller Ebene zu bereichern gedenkt.</em></p>
<p class="MsoNormal">Mit der Hommage an Michael Ballhaus scheint der Zeitpunkt, eine USA-L&#228;nderreihe einzuf&#252;hren und Filme wie Coppolas „Bram Stoker´s Dracula“ oder Scorseses „Die Farbe des Geldes“ zu zeigen, meisterhaft gew&#228;hlt. Ist das Absicht?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Ja. Auf diese Weise lassen sich vielf&#228;ltige Bezugspunkte in der Filmauswahl herstellen.</em></p>
<p class="MsoNormal">Vielen Dank f&#252;r das Gespr&#228;ch. Du gehst jetzt wieder an die Arbeit?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Ja, da gibt es immer was zu tun.</em></p>
<p class="MsoNormal"><em><br />
</em>
</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Im n&#228;chsten Moment ist Stefan hinter dem Kinovorhang verschwunden.</p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Mandy &#8211; &#8220;Ich bin hin und weg.&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 20:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mandy Jochmann m&#246;chte hier gern mandy-verherrlichende Dinge lesen, Geschleimtes, und kein Wort von ihrer Geheimidentit&#228;t als Monster. Sie kommt von der Ostsee und badet in der Elbe, dem Fluss, der durch Hamburg flie&#223;t, der Stadt, in der sie Kommunikationsdesign studiert, den Studiengang, mit dem Mandy hoffentlich eines Tages „geilen Schei&#223; machen und damit Geld verdienen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Mandy Jochmann m&#246;chte hier gern mandy-verherrlichende Dinge lesen, Geschleimtes, und kein Wort von ihrer Geheimidentit&#228;t als Monster. Sie kommt von der Ostsee und badet in der Elbe, dem Fluss, der durch Hamburg flie&#223;t, der Stadt, in der sie Kommunikationsdesign studiert, den Studiengang, mit dem Mandy hoffentlich eines Tages „geilen Schei&#223; machen und damit Geld verdienen kann“. In diesem Jahr</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-493"></span></p>
<p class="MsoNormal">f&#252;r das Layout der <em>filmab!</em> als Kreativimpuls nur in den fr&#252;hen Morgenstunden in der Redaktion anzutreffen, erhascht der aufmerksame Kinog&#228;nger voraussichtlich nur fl&#252;chtige Blicke auf unsere verschlafene Bildkomponistin.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><a rel="lightbox[]" href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2009_redaktionsgesichter/IMG_9521.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-center aligncenter" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2009_redaktionsgesichter/IMG_9521.jpg" alt="IMG_9521.jpg" width="241" height="360" /></a></p>
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		<title>Sophies Welt</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 20:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>EmilyK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sophie Wenkel aus Doberan sieht sich in vier bis f&#252;nf Jahren in Berlin Psychologie studieren, sofern ihr Numerus clausus dies dann zul&#228;sst. Bis dahin schreibt sie diese Woche flei&#223;ig an der filmab! mit, sammelt Erfahrungen f&#252;r ihre Sch&#252;lerzeitung „Stichling“, fragt sich, „was alles in einer Sekunde passieren“ kann und mag Geschichte, den Film „Die fabelhafte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Sophie Wenkel aus Doberan sieht sich in vier bis f&#252;nf Jahren in Berlin Psychologie studieren, sofern ihr Numerus clausus dies dann zul&#228;sst. Bis dahin schreibt sie diese Woche flei&#223;ig<span id="more-414"></span> an der <em>filmab!</em> mit, sammelt Erfahrungen f&#252;r ihre Sch&#252;lerzeitung „Stichling“, fragt sich, „was alles in einer Sekunde passieren“ kann und mag Geschichte, den Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“, sammelt Zitate, findet ein nicht interessenorientiertes Schulsystem doof und hat zwei Br&#252;der.</p>
<p class="MsoNormal"><a rel="lightbox[]" href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2009_redaktionsgesichter/IMG_9511.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2009_redaktionsgesichter/IMG_9511.jpg" alt="IMG_9511.jpg" width="241" height="360" /></a></p>
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