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	<title>filmab! - unabhÃ¤ngige Begleitzeitschrift und Blog zum filmkunstfest MV &#187; AnnaH</title>
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			<title>filmab! - unabhÃ¤ngige Begleitzeitschrift und Blog zum filmkunstfest MV</title>
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		<title>Zwanzig Jahre in sechs Tagen: Wir wollen mehr!</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 06:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 20. Filmkunstfest 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[â€žEs war ein glanzvoller Auftakt des 20. filmkunstfestes M-V. Das Publikum ging mit gro&#223;er Vorfreude auf die Festivaltage aus dem Saalâ€œ, lautet es auf derÂ filmkunstfest-Internetpr&#228;senz. Doch was ist mit den Schwerinern? Wie empfanden Besucher und Einwohner die so gro&#223;gepriesene Publikumsn&#228;he? filmab! hat nachgehakt.
Die Schweriner Tonstudioassistentin Wiebke ist vom Starrummel angetan. â€žDas Festival ist sehr publikumsnah. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>â€žEs war ein glanzvoller Auftakt des 20. filmkunstfestes M-V. Das Publikum ging mit gro&#223;er Vorfreude auf die Festivaltage aus dem Saalâ€œ, lautet es auf derÂ filmkunstfest-Internetpr&#228;senz. Doch was ist mit den Schwerinern? Wie empfanden Besucher und Einwohner die so gro&#223;gepriesene<span id="more-1966"></span> Publikumsn&#228;he? <em>filmab!</em> hat nachgehakt.</p>
<p>Die Schweriner Tonstudioassistentin Wiebke ist vom Starrummel angetan. â€žDas Festival ist sehr publikumsnah. Doch mehr Marketing au&#223;erhalb von MV, &#252;ber die Grenzen hinaus h&#228;tte dem sehr gut getanâ€œ, so die 26-J&#228;hrige.<br />
Dem Theaterschauspieler Klaus sagten besonders die Retroperspektive und einzelne Wettbewerbsbeitr&#228;ge besonders zu. â€žAber Verbessern kann man immer! Das Zeppelin ist meiner Meinung nach f&#252;r den Filmtalk viel zu klein.â€œ Einen Wunsch w&#252;rde sich der 54-J&#228;hrige gerne einmal auf dem filmkunstfest erf&#252;llen: â€žSpielberg in Schwerin w&#228;r doch mal ein Fortschrittâ€œ, witzelt er.</p>
<p>Die ehemalige Capitol-Angestellte Sophie (17) w&#252;nscht sich mehr Zusammenarbeit mit Schulklassen. â€žEs wird sehr gut angenommen, man kann unverf&#228;nglich mit den Filmteams ins Gespr&#228;ch kommen. Lustig auch, was es alles f&#252;r komische Leute beim Film gibt. H&#228;tte ich nie gedacht.â€œ Dennoch w&#252;nscht sich die Abiturientin, um alle Filme schauen zu k&#246;nnen, ein paar Tage filmkunstfest mehr. Ob das vielleicht in den kommenden Jahren machbar sein wird? Eine sch&#246;ne Zukunftsvision. Auch <em>Ayla</em>-Darstellerin Pegah Ferydoni w&#228;re ein bisschen mehr Zeit und ein bisschen weniger Stress ganz lieb: â€žEs war sehr r&#252;hrend, live zu sehen, wie die Zuschauer auf unseren Film reagiert haben. Die positive Resonanz ist uns allen sehr wichtig. Die Mischung aus deutschem jungen Kino und Weltkino ist sehr ansprechend. Es passt alles super!â€œ</p>
<p>Doch was sagt die filmab!-Redaktion zur Publikumsn&#228;he? â€žDie bunte Mischung aus &#8220;High Society&#8221; und Zuschauern und dieÂ lockere,Â gesellige Atmosph&#228;reÂ haben mir sehr imponiert.&#8221;, so Patrick Schmitz. Trotz der unterschiedlichen Auffassungen freut sich die Redaktion auf weitere filmkunstfeste, die ihren ganz eigenen Charme hoffentlich nie verlieren werden. Denn wir wollen auch in den kommenden Jahren genau das tun, was wir am besten k&#246;nnen: beobachten, zerrei&#223;en, preisen und den filmkunstfest-Besucher auf das Schlimmste und Beste gefasst machen.</p>
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		<title>&#8220;Tight, alder?&#8221; &#8211; N&#246;, heute nicht. [Kurzfilmnacht]</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 06:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 20. Filmkunstfest 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilme]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer schon immer mal wissen wollten, was sein Fernseher allein zu Hause so treibt, wer Youtube-Enthaupttungen mit Weihnachtsliedern begleitet und warum gerade der Schwiegertocher die Pfote gesch&#252;ttelt werden muss, der hat jetzt was verpasst.
&#160;
Nach 20 Kurzfilmen beginnt der eigentlich spannende Teil des Abends. Mit nur noch zehn Prozent des Publikums stellt sich Moderator Moe erneut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon immer mal wissen wollten, was sein Fernseher allein zu Hause so treibt, wer Youtube-Enthaupttungen mit Weihnachtsliedern begleitet und warum gerade der Schwiegertocher die Pfote gesch&#252;ttelt werden muss, der hat jetzt was verpasst.
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach 20 Kurzfilmen beginnt der eigentlich spannende Teil des Abends. Mit nur noch zehn Prozent des Publikums stellt sich Moderator Moe erneut mit Denglisch-Slang auf die B&#252;hne und macht Ansagen, die <span id="more-2013"></span>die Welt nicht braucht. Ehe ich mich versehe, ist aus Moe auf einmal drei geworden. Ich reibe mir die m&#252;den Augen und muss zu meinem Entsetzen feststellen: Das ist die &#8220;Band&#8221;. Yo, tight. Okay. Also los. Oder auch nicht. Gef&#252;hlte 30 Minuten sp&#228;ter drehen die drei Groupies neben mir frei, erz&#228;hlen lautstark &#8220;Ey, voll das falsche Publikum!&#8221; und ich wei&#223;: Jetzt geht&#8217;s los. Mh, tja. Koma Klick. F&#252;nf Fans, zwanzig v&#246;llig fehl am Platz sitzende Menschen. Das Wort &#8220;Anstandssitzenbleiben&#8221; kreist in meinem v&#246;llig zugerappten Kopf. Um zu wissen, warum genau auf gehaltvolle, weitaus bessere Kurzfilme als im KF-Wettbewerb solche Musik folgt, sollten wir jetzt den MV-Spion-Bandcontest zur Rechenschaft ziehen. Bei allem Respekt werde ich immer ungeduldiger, richte meinen Blick auf die drei Typen, die definitiv B&#252;hnenperformance mit Epilepsieanf&#228;llen verwechseln. Ich spiele mit dem Gedanken, den St&#246;psel zu ziehen.
<p>&nbsp;</p>
<p>Also weiter. Stellen wir uns laut Moderator Moe mal fix die imagin&#228;re Verena und den imagin&#228;ren Alex vor und schon haben wir eine runde Preisverleihung. Fehlen nur noch die Zuschauer. Denn von dem einst &#252;berf&#252;llten Speicher sind bei der Siegerehrung noch rund 20 Leute da. Verena Fels&#8217; <em>Mobile</em>-Film hat n&#228;mlich den ersten Platz gemacht. Der zumindest physisch anwesende Berni K&#252;bel den zweiten mit <em>BACIO</em>. Und Alexander Lehmann, ebenfalls im sexy Tarnumhang, den dritten mit <em>Du bist Terrorist</em>. Und alle drei haben es verdient. Genau wie viele andere der zwanzig Einsendungen, deren Aufz&#228;hlung jetzt jeglichen Zeichenplatz sprengen w&#252;rde.<br />
Bei aller Liebe: Das hab ich an meinem Freitagabend nicht gebraucht.</p>
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		<title>â€žNichts weiterâ€¦ Ich hab dir grad &#8216;ne Bulette ans Ohr geredet. Du kannst auch mal was sagen.â€œ [SF &quot;Renn, wenn du kannst&quot;]</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 20. Filmkunstfest 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilme]]></category>
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		<description><![CDATA[â€žMan muss einen Song bis zu Ende spielen und nicht mittendrin aufh&#246;ren. Das ist eine Weisheit, die gilt auch f&#252;r dein Leben, du Anf&#228;nger.â€œ, weist der sarkastische Rollstuhlfahrer Ben (Robert Gwisdek) seinen neuen Betreuer und Zivi Christian (Jacob Matschenz) zurecht.
Warum Rollstuhlfahrer? Da gibt es viele L&#252;genausreden. Wie: â€žMich hat â€˜ne Kuh auf &#8216;ner Alm &#252;berrannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>â€žMan muss einen Song bis zu Ende spielen und nicht mittendrin aufh&#246;ren. Das ist eine Weisheit, die gilt auch f&#252;r dein Leben, du Anf&#228;nger.â€œ, weist der sarkastische Rollstuhlfahrer Ben (Robert Gwisdek) seinen neuen Betreuer und Zivi Christian (Jacob Matschenz) zurecht.<br />
Warum Rollstuhlfahrer? Da gibt es viele L&#252;genausreden. Wie: â€žMich hat â€˜ne Kuh auf &#8216;ner Alm &#252;berrannt. Bl&#246;de Kuh.â€œ Denn der sonst so zynische <span id="more-1845"></span>Ben fl&#252;chtet sich mit seinen Geschichten in genau die Vergangenheit, an die er niemanden teilhaben lassen will.
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf dem Weg zu Ben kollidiert Zivi-Christian mit der chaotischen Annika (Anna Br&#252;ggemann). Ben â€žkenntâ€œ die Cello-Spielerin â€“ sprich: Er beobachtet sie seit zwei Jahren jeden Tag vom Balkon aus. Liebe kommt f&#252;r Behinderte wie Ben eigentlich nicht in Frage, das erkl&#228;rt er zumindest am Anfang, in der Zeit bevor Annika vor seiner Haust&#252;r wortw&#246;rtlich &#8220;landete&#8221;. Die drei v&#246;llig unterschiedlichen, absurden Charaktere Annika, Ben und Christian werden mit der Zeit nicht nur dicke Freunde&#8230;<br />
Die Figuren entbl&#228;ttern sich im Laufe des tragikomischen Liebesdramas nicht nur &#228;u&#223;erlich. Ein lieblicher Seelenstriptease ist besonders aus Bens Ecke vorprogrammiert. Was f&#252;r alle drei wie ein Spiel beginnt, wird f&#252;r Ben eine Reise zu seinen gr&#246;&#223;ten &#196;ngsten. In Abgr&#252;nde, aus denen er allein nicht mehr herausfinden wird.
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bitterb&#246;s porn&#246;s</strong><br />
Nicht nur die â€žetwas andereâ€œ Story verleiht <em>Renn, wenn du kannst</em> einen besonderen Charme. Es sind die wahnwitzigen Konversationen, die dem Zuschauer den anf&#228;nglichen Kotzbrocken Ben sympathisch werden lassen. Bens Spr&#252;che sind bitterb&#246;s und schwarzhumorig, so dass keineswegs Mitleid f&#252;r den Protagonisten aufkommt. Doch die besten Zitate sollen dem Leser nicht vorenthalten werden. In diesem Sinne, original und unkommentiert:<br />
&#8220;Hups, da ist eine Scherbe in meinem Bein. Wie interessant.&#8221;<br />
&#8220;Ich guck dir nicht dabei zu wie du dich umbringst.&#8221; &#8211; &#8220;Na dann guck doch weg!&#8221;<br />
&#8220;Du glaubst gar nicht, wie viele Fische ich in einer Saftpackung halten kann.&#8221;
<p>&nbsp;</p>
<p>Der anfangs einsame Ben lernt nicht nur zwei neue Freunde kennen, sondern zugleich ein paar Wortsch&#246;pfungen dazu. Beispielsweise den neuen Slang f&#252;r das Wort &#8216;geil&#8217;, n&#228;mlich &#8216;porno&#8217;. Ein durchaus porn&#246;ser Film.
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2010/05/Renn-wenn-du-kannst.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1904" title="Renn wenn du kannst" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2010/05/Renn-wenn-du-kannst-480x269.jpg" alt="" width="480" height="269" /></a></p>
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		<title>&#8220;Du t&#246;test nicht, was du liebst.&#8221; [SF AYLA]</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 06:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 20. Filmkunstfest 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilme]]></category>
		<category><![CDATA[2010-3]]></category>
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		<description><![CDATA[AYLA &#8211; die Geschichte einer selbstbewussten Frau, die vor allem eins vertritt: Zivilcourage. Ayla (Pegah Ferydoni) ist T&#252;rkin und muss ihre Selbst&#228;ndigkeit hart verteidigen. Ihre Ideale und Werte verfechtet sie mit zielstrebigem Blick &#8211; der Kampf f&#252;r das Gute, gegen traditionelle Unterdr&#252;ckung und konservative Zw&#228;nge.
Die moderne Ayla wendet sich von ihrer Familie ab, kehrt aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>AYLA</em> &#8211; die Geschichte einer selbstbewussten Frau, die vor allem eins vertritt: Zivilcourage. Ayla (Pegah Ferydoni) ist T&#252;rkin und muss ihre Selbst&#228;ndigkeit hart verteidigen. Ihre Ideale und Werte verfechtet sie mit zielstrebigem Blick &#8211; der Kampf f&#252;r das Gute, gegen traditionelle Unterdr&#252;ckung und konservative Zw&#228;nge.<br />
Die moderne Ayla wendet sich von ihrer Familie ab, kehrt aber <span id="more-1736"></span>im Laufe des Films allm&#228;hlich zur&#252;ck. Denn ihr fehlt etwas. In ihren einsamen, verlorenen Blicken brennt eine Sehnsucht. Was ihr fehlt, ist die Heimat, die sie ein St&#252;ck weit verloren hat.<br />
&#220;berraschend tritt der t&#252;rkische Fotograf Ayhan (Mehdi Moinzadeh) in ihr Leben. Eine &#8216;verbotene Liebe&#8217; entsteht, bei der sich die dahinterstehenden Ideologien grundlegend unterscheiden. Zwei in M&#252;nchen lebende Familien mit t&#252;rkischem Hintergrund; die einen liberal, die anderen erzkonservativ. Ayla und Ayhan sind Romeo und Julia von heute. Eine Geschichte von zwei Liebenden, die sich im zuspitzenden Konflikt als Feinde gegen&#252;ber stehen.</p>
<p><strong>Wertewandel innerhalb zweier Welten</strong><br />
Die ethische Dilemma-Situation klingt stereotyp, wird aber durch Kamera, Musik und Schauspieler in ein prickelndes Drama verwandelt. &#8220;In Ayla sind die Gef&#252;hle gewisserma&#223;en die Spezialeffekte&#8221;, so Regisseur Su Turhan. Der geb&#252;rtige T&#252;rke will auf den Wertewandel innerhalb zweier Welten aufmerksam machen, &#8220;dieses Dazwischen, was die Generation ausmacht, die au&#223;erhalb ihrer eigentlichen Heimat lebt und eine neue Heimat gefunden hat.&#8221; Su Turhan indiziert dem Zuschauer eine Ayla, die einer klassischen Heldin &#228;hnelt: beispiellos stolz, kompromisslos stark.</p>
<p>Ein fesselndes, aufr&#252;hrendes Kunstwerk, das nicht nur mit erhobenem Zeigefinger auf die Kontraste zweier Kulturen weist, sondern ans Herz geht und die Thematik verdienterweise noch lange in den K&#246;pfen kreisen l&#228;sst.<br />
Die enorme emotionale Wirkung macht es unheimlich schwierig, durch kurze Interpretation diesem Streifen gerecht zu werden. Aber: Wenn ein tiefgr&#252;ndiger, authentischer Film auf dem filmkunstfest gesehen werden sollte, dann <em>AYLA</em>.</p>
<p><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2010/05/228_4.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1809" title="Ayla" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2010/05/228_4-449x300.jpg" alt="" width="449" height="300" /></a></p>
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		<title>&#8220;Anfangen ist leicht, Beharren ist Kunst&#8221; [Er&#246;ffnungsveranstaltung im Capitol]</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD-Premiere]]></category>
		<category><![CDATA[Das 20. Filmkunstfest 2010]]></category>
		<category><![CDATA[2010-2]]></category>
		<category><![CDATA[Capitol]]></category>
		<category><![CDATA[ErÃ¶ffnungsveranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Capitol am Dienstagabend: in rotes Kinolicht getaucht und so derma&#223;en &#252;berf&#252;llt, dass sich unsere Redaktion die letzten freien Pl&#228;tze schwer erk&#228;mpfen musste. Angesichts der Tatsache, dass wir das Durchschnittsalter locker um zehn Jahre senken konnten, sanken wir ganz tief in die roten Kinosessel. Kurz nach 19 Uhr wurde es unruhig in den Sitzreihen.
D&#246;rte Grauer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Capitol am Dienstagabend: in rotes Kinolicht getaucht und so derma&#223;en &#252;berf&#252;llt, dass sich unsere Redaktion die letzten freien Pl&#228;tze schwer erk&#228;mpfen musste. Angesichts der Tatsache, dass wir das Durchschnittsalter locker um zehn Jahre senken konnten, sanken wir ganz tief <span id="more-1609"></span>in die roten Kinosessel. Kurz nach 19 Uhr wurde es unruhig in den Sitzreihen.</p>
<p>D&#246;rte Grauer vom Norddeutschen Rundfunk begr&#252;&#223;te das Publikum und entz&#252;ckte sich mit einem &#8220;das Gute liegt so nah&#8221; &#252;ber das hochkar&#228;tige Who is Who zum Jubil&#228;um.<br />
Studenten der HMT Rostock aus dem Kurs World Pop Music umrahmten das Programm mit Popul&#228;rmusik unter dem Thema Deutschland. Das besondere: die G&#228;nsehaut-Klassiker wurden im Blitzlichtgewitter von ausl&#228;ndischen Studenten aus Frankreich, Taiwan, Panama und dem Libanon interpretiert. Mein Blick schweift in die Kinoreihen: tippelnde F&#252;&#223;e, zum Takt nickende K&#246;pfe. Besondere Musikantenstadl-Atmosph&#228;re erzeugten Knorkators &#8220;Deutschland ist sch&#246;n&#8221; und &#8220;Deutschland&#8221; von den Prinzen.</p>
<p><strong>Codewort 20/850/20, Baby!</strong><br />
Kultusminster Henry Tesch verlieh ein auf 1500 Euro dotiertes Stipendium f&#252;r Ulrike Vahl und ihren Kurzfilm G&#246;mb&#246;c.<br />
Torsten Jahn, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der FilmLand M-V gGmbH berichtete dem Publikum von der Erfolgsgeschichte des filmkunstfestes und lobte das gro&#223;e Engagement und Herzblut, mit dem das Team von den Anf&#228;ngen bis zum 20. Jubil&#228;um gearbeitet hat. &#8220;Es l&#228;dt zum Mitmischen ein und ist kein politischer Masterplan der deutschen Einheit&#8221;, so Thomas Kr&#252;ger von der Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung.<br />
Stefan Fichtner und Saskia Weigner stellten die JuryÂ  vor &#8211; unter anderem die erste weibliche Kommissarin Hannelore Elsner, den Ehrenpreistr&#228;ger 2009 Michael Ballhaus und das ber&#252;hmteste Kind der Stadt: Andreas Dresen.</p>
<p>Das geplante Experiment, einen Publikumstalk &#252;ber die Idee eines gemeinsamen Films der Jury anzuregen, wurde leider kurzerhand und kommentarlos unter den Tisch fallen gelassen.<br />
Der Mitbegr&#252;ndungsvater Ulrich Kafka blickt stolz auf 20 Jahre mit H&#246;hen und Tiefen zur&#252;ck und erz&#228;hlt detailverliebt &#8220;Anfangen ist leicht, beharren ist Kunst&#8221;. Hasso Hartmann wurde f&#252;r seine Leistungen gelobt; subtil betont gute Genesung gew&#252;nscht. Es folgte der Aufruf, auch weiterhin in kollektiver Arbeit ein Team zu bleiben. Ein R&#252;ckblick auf die Trailer der vergangenen 19 Jahre &#8211; von verwirrenden Schwananimationen &#252;ber den bekannten Goldenen Ochsen und einem singenden Axel Prahl &#8211; zeigt im Minutentakt die Entwicklung des filmkunstfests.</p>
<p>Das Codewort der Oberb&#252;rgermeisterin Angelika Gramkow lautete 20/850/20 &#8211; 20 Jahre deutsche Einheit, 850 Jahre Schwerin und 20 Jahre filmkunstfest. &#8220;Manche Schweriner sehe ich nur einmal im Jahr und dann im Kino&#8221;. Schwerin wurde laut Gramkow zur Heimat des gesellschaftlich engagierten Films und wichtigstes Schaufenster der Filmf&#246;rderung in MV.</p>
<p>
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		<title>&#8220;Fr&#252;her hast du vor lauter Alkohol in Omas Haus gekotzt, nun predigst du, was?&#8221; [SF &quot;Na Putu - On the Path&quot;]</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 06:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 20. Filmkunstfest 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[â€žIch wollte gar keine Antworten finden, sondern Fragen aufwerfen&#8221;, so &#8220;Na Putu&#8221;-Regisseurin Jasmila Å½bani&#196;‡. â€žNicht notwendigerweise ein Film &#252;ber Religion. Es geht um Beziehungen. Was passiert, wenn ein Partner seinen Weg gefunden zu haben glaubt und inwieweit der andere dies respektieren kann.â€œ Damit pflanzt Å½bani&#196;‡ den Zuschauer direkt ins Herz von Bosnien: Im Nachkriegssarajewo ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>â€žIch wollte gar keine Antworten finden, sondern Fragen aufwerfen&#8221;, so &#8220;Na Putu&#8221;-Regisseurin Jasmila Å½bani&#196;‡. â€žNicht notwendigerweise ein Film &#252;ber Religion. Es geht um Beziehungen. Was passiert, wenn ein Partner seinen Weg gefunden zu haben glaubt und inwieweit der andere dies respektieren kann.â€œ Damit pflanzt Å½bani&#196;‡ den Zuschauer direkt ins Herz von Bosnien: Im Nachkriegssarajewo ist <span id="more-1565"></span>das junge, gl&#252;ckliche Paar Luna (Zrinka CviteÅ¡i&#196;‡) und Amar (Leon Lucev) &#8220;na putu&#8221; &#8211; auf dem Weg von- und zueinander.<br />
Vorhang auf. Partymusik. Niemand h&#228;tte gedacht, dass der Streifen, der mit zwei so Verliebten und einem Happy End begann, mit zwei auseinandergerissenen Seelen und den leisen Kl&#228;ngen einer Kinderspieluhr endet.</p>
<p><strong>Und was kommt nach dem Happy End?</strong><br />
Es folgt ein leises, aber intensives Drama &#252;ber Lieben und Auseinanderl(i)eben. Die 36-j&#228;hrige Regisseurin hat ihren Finger am Puls der Zeit. Dort, wo &#246;stliche und westliche Kultur aufeinandertreffen, trennen sich die Lebensansichten des Paares.<br />
Die Beziehung bekommt durch Amars Alkoholkonsum und den unerf&#252;llten Kinderwunsch erste Kratzer. Als eine Therapie nicht hilft, sucht Amar Halt bei Bahrija (Ermin Bravo), einem streng gl&#228;ubigen Wahhabiten in einer Moschee. Amar h&#246;rt mit dem Trinken auf und ver&#228;ndert sich und seine Lebensweise unter dessen Einfluss. Er symbolisiert im Laufe des Films den Inbegriff der traditionellen, konservativen Denkweise. Im Gegensatz zu Luna, die ihre einst gemeinsame und nun &#8220;s&#252;ndhafte&#8221;, liberale, tolerante Lebensart &#8211; ohnm&#228;chtig Amar zu akzeptieren und zu verstehen &#8211; verteidigt.<br />
Zuvor mokierten sich beide &#252;ber Burka tragenden Frauen und enthaltsame M&#228;nner. Nun weckt Unverst&#228;ndnis f&#252;r den Anderen Streit und Zur&#252;ckweisung. Die Frage nach der Entscheidung, sich oder seinen Lebensstil f&#252;r einen geliebten Menschen aufzugeben, r&#252;ckt ins Zentrum des Films, w&#228;hrend genaue religi&#246;se Fakten in den Schatten fallen.</p>
<p><strong>&#8220;Komm zu mir zur&#252;ck.&#8221; &#8211; &#8220;Komm du zu mir zur&#252;ck!&#8221;</strong><br />
Durch die Ver&#228;nderung Amars und den Widerstand Lunas wird es f&#252;r den ohnm&#228;chtigen Zuschauer immer trauriger, der zerbr&#246;selnden Liebe beizuwohnen. Akzeptanz von Ver&#228;nderungen und die individuelle Verantwortung sind nicht nur ein Fazit aus der Beziehung der jungen Bosnier, sondern auch ein subtiler Appell an junge Muslima, schlussendlich sich nicht einfach h&#246;rig den Regeln der Religion zu beugen.</p>
<p><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2010/05/Na-Putu.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1670" title="Na Putu" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2010/05/Na-Putu-447x300.jpg" alt="" width="447" height="300" /></a></p>
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		<title>78 Lebensjahre in 5:21 min [KF &quot;Marivanna&quot;]</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 06:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von 1904 bis 1982 erz&#228;hlt Olga Petrova die Memoiren ihrer Urgro&#223;mutter Maria Ivanova Ivanova im Stop Motion Animationsfilm &#8220;Marivanna&#8221;. Die Abschlussarbeit,die seitdem sechs Filmpreise gewann, erz&#228;hlt von Liebe, Geburt, Krankheit, Tod, Repression, Hoffnung und dem brutalen Alltag im Russland des 20. Jahrhunderts. Die r&#252;hrende, tragische Lebensgeschichte wird von Urenkelin Petrova im gleich bleibenden lapidaren Duktus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2010/05/Marivanna-01.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1681" title="Marivanna" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2010/05/Marivanna-01-480x135.jpg" alt="" width="480" height="135" /></a><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Von 1904 bis 1982 erz&#228;hlt Olga Petrova die Memoiren ihrer Urgro&#223;mutter Maria Ivanova Ivanova im Stop Motion Animationsfilm &#8220;Marivanna&#8221;. Die Abschlussarbeit,die seitdem sechs Filmpreise gewann, erz&#228;hlt von Liebe, Geburt, Krankheit, Tod, Repression, Hoffnung und dem <span id="more-1533"></span>brutalen Alltag im Russland des 20. Jahrhunderts. Die r&#252;hrende, tragische Lebensgeschichte wird von Urenkelin Petrova im gleich bleibenden lapidaren Duktus und in sympathisch gebrochenem Deutsch kommentiert.
<p>&nbsp;</p>
<p>Folkloristische, sich ausrollende Stickerei-Ornamente erinnern an Gameboy-Nostalgie, welche Dimitrij Malikov wunderbar mit ruhigen Klavierkl&#228;ngen untermalt. W&#228;hrend zu Beginn ein Hahn kr&#228;ht, tickt am Ende im Abspann eine alte Standuhr in der selben Monotonie wie Petrovas Erz&#228;hlrhythmus. Ein Gef&#252;hl von Verg&#228;nglichkeit wird durch dieses traurige, immer w&#228;hrende Ticken vermittelt, denn auch nach 78 Jahren l&#228;uft das Leben weiter: in der aufstrebenden Urenkelin Olga.
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Lebt wohl meine lieben. Es ist Zeit, einen Strich zu ziehen.&#8221;</p>
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		<title>Ein-Blick in die filmab!-Redaktion &#8211; TickTack Deadline</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 06:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein abendlicher Blick in die emsige Runde der filmab!-Redaktion l&#228;sst ahnen, was in den kommenden Tagen Schwerin droht: totalit&#228;re, dreiste, ehrliche, unkonventionelle und unausweichliche, eiskalte Dokumentation und Information f&#252;r DEN Filmkunstfestbesucher durch DIE filmab! &#8211; Begleitzeitschrift zum 20. filmkunstfest. Wie kommt&#8217;s? Der Jugendmedienverband, die Interessenvertretung medienbegeisterter Jugendlicher in MV, ludÂ dieses Jahr zum 16. Mal zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Ein abendlicher Blick in die emsige Runde der <em>filmab!</em>-Redaktion l&#228;sst ahnen, was in den kommenden Tagen Schwerin droht: totalit&#228;re, dreiste, ehrliche, unkonventionelle und unausweichliche, eiskalte Dokumentation und Information f&#252;r <span id="more-1458"></span>DEN Filmkunstfestbesucher durch DIE <em>filmab!</em> &#8211; Begleitzeitschrift zum 20. filmkunstfest. Wie kommt&#8217;s? Der Jugendmedienverband, die Interessenvertretung medienbegeisterter Jugendlicher in MV, ludÂ dieses Jahr zum 16. Mal zum Seminar<em> filmab! ein.</em>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unsere Seminar-Redaktion: ein Haufen kreativer, kinoliebender und koffeinierter K&#246;pfe, die sich seit dem ersten Mai 2010 das filmkunstfest und die Produktion von <em>filmab! </em>als Zentrum ihrer Existenz vorgekn&#246;pft haben.</p>
<p>Und wie das aussehen soll? Vom <em>filmab!</em>-Neuling bis zum alten Hasen arbeiten die 14 Jugendlichen aus MV zwischen 14 und 24 Jahren 24/7 an den f&#252;nf Ausgaben der <em>filmab!</em>. Im Komplex haben sie sich wie die Lemminge auf Koffein eingenistet und der Redaktionsraum sieht nach dem dritten Seminartag so chaotisch aus, dass er jedes Sofa der Hempels bedingungslos in den Schatten stellt: umherflatternde Notizbl&#228;tter, Tastaturen werden gequ&#228;lt, Laptops an ihre technischen Grenzen gereizt, der Kaffeemaschine wurde der Urlaub gek&#252;ndigt, DVDs stapeln sich neben Festivalkatalogen und Jounalismushandb&#252;chern.
<p>&nbsp;</p>
<p>Un&#252;bersehbar mahnt der NonplusultraGrusel aller gestressten Karla Kolumnas: TickTack &#8211; die Deadlines: Texte 22:00 Uhr, Layout 3:00 Uhr nachts. TickTack.</p>
<p>Die Chefredaktion redigiert flei&#223;ig die ersten Rezensionen, das Layouterteam trat bereits am Montag den Kampf an der F(r)ont an, und die wortjonglierenden Redakteure versuchen mit Kuli und Notizblock bewaffnet das filmkunstfest in all seinen Facetten einzufangen.
<p>&nbsp;</p>
<p>Und was kann DER Filmkunstfestbesucher von der <em>filmab!</em> erwarten?</p>
<p>Haufenweise Interviews, Kommentare, Rezensionen, Konzert- und Ausstellungsberichte und Hintergrundinfos, lassen den &#8220;Filmabbern&#8221; die K&#246;pfe rauchen.</p>
<p>Wer den Weg vom Film zur Rezension, &#252;ber Korrektur, ans Layout und in die H&#228;nde und K&#246;pfe der filmkunstfest-Besucher verfolgen will, kann auf dem Blog www.filmab.jmmv.de alle Betr&#228;ge, Tweets, Podcasts, Bilder und Videos verfolgen. Auch dieses Jahr ist eine Online-Webcam im Redaktionsraum alle 15 Sekunden am Werk &#8211; DAS Tor zum chaotischen Redaktionsalltag und DIE Daily Soap live aus der Pfaffenstra&#223;e.
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir hoffen auf einen gelungenen Auftakt, begeisterte Leser, auf Kommentare, Feedback, Anregungen und Kritik.</p>
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		<title>It&#8217;s time for enlightment &#8211; Kauf dir Erleuchtung [Dok &quot;David wants to fly&quot;]</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 06:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[â€žJemand der wei&#223;, wo&#8217;s lang geht, kann einen ganz sch&#246;n in die Irre f&#252;hren.&#8221;, schlie&#223;t Jungregisseur David Sieveking seine autobiografische Dokumentation â€žDavid wants to fly&#8221; ab. Der Jemand ist in diesem Fall sein Idol David Lynch. Der amerikanische Filmemacher, der scheinbar zur Werbemarionette der Organisation â€žTranszendente Meditationâ€œ, kurz: TM, wurde. Basierend auf dem Wissen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>â€žJemand der wei&#223;, wo&#8217;s lang geht, kann einen ganz sch&#246;n in die Irre f&#252;hren.&#8221;, schlie&#223;t Jungregisseur David Sieveking seine autobiografische Dokumentation â€žDavid wants to fly&#8221; ab. Der Jemand ist in diesem Fall sein Idol <span id="more-1421"></span>David Lynch. Der amerikanische Filmemacher, der scheinbar zur Werbemarionette der Organisation â€žTranszendente Meditationâ€œ, kurz: TM, wurde. Basierend auf dem Wissen des Gurus Marashi Mahesh Jogi, konnte sich Anfang der Siebziger aus dessen Bewegung eine weltweite, spirituelle und imperiale Gro&#223;macht entwickeln, die selbst Donovan, Ringo Starr und Paul McCartney zu &#252;berzeugten TM-Predigern machte.</p>
<p>Angelockt von einem TM-Seminar David Lynchs im tiefsten Iowa, gelangt der Regisseur, Autor und Darsteller Sieveking immer weiter in die verborgenen Geheimnisse der sekten&#228;hnlichen Organisation. Versprochene Unbesiegbarkeit, Weltfrieden, Gesundheit, Br&#252;derlichkeit, Erleuchtung, der Himmel auf Erden. Die transzendenten Grenzen zwischen eiskalter Realit&#228;t, Wahrheit und spiritueller Besessenheit, Sucht und H&#246;rigkeit, die nur all zu oft TM-Anh&#228;nger in den finanziellen und psychischen Ruin trieben, verschwimmen auf Davids Reise auf der Suche nach Antworten immer mehr.
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Himmel auf Erden?</strong></p>
<p>Nach einem Jahr extremer Nonstop-Meditation muss Sieveking schlie&#223;lich resigniert feststellen: â€žIch stehe vor einem Tr&#252;mmerhaufen. Ich verlor meine Freundin, den Respekt meines Idols und die TM-Oberh&#228;upter und Anw&#228;lte David Lynchs drohen mir wegen meinem â€žketzerischenâ€œ, â€žverleumdendenâ€œ Film mit einer Klage. Beim Meditieren f&#252;hle ich mich unglaublich vereint &#8211; aber danach sitz ich trotzdem allein in meiner Bude.â€œ</p>
<p>Er trifft Abtr&#252;nnige, unterh&#228;lt sich mit Gurus und M&#246;nchen, die ihn &#252;ber die Weltherrschaftsmasche der TM aufkl&#228;ren, denn: â€žGuru sein hei&#223;t teilen, nicht verkaufen.â€œ Ein kompletter Gegensatz zu dem kapitalistischen System, mit welchem die Transzendente Meditation versucht, die  &#8220;Gl&#228;ubigen&#8221; auszubeuten. Und langsam fragt sich David: Ist das der Himmel auf Erden? â€žYogische Fliegerâ€œ, die Deutschland unbesiegbar machen sollen? Woher kommen diese Ideen? Wer steckt dahinter? Was hab ich mir nur eingebrockt?
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tiefe, dunkle Abgr&#252;nde</strong></p>
<p>Die musikalische Untermalung von Karl Stirner l&#228;sst â€žDavid wants to flyâ€œ einen wunderbar stimmigen Klangrahmen gewinnen. Durch die Kameraf&#252;hrung und eindrucksvollen Bilder von Adrian St&#228;hli badet der Zuschauer auf der Beerdigung von Marashi in dessen Asche, dr&#228;ngelt sich durch die Marktgassen Indiens, erklimmt den Himalaya, l&#228;uft durch das riesige New York und sitzt mit David beim Kaffee in der K&#252;che seines ranzigen Appartements in Berlin.</p>
<p>Der ideologisch anma&#223;ende Ton der Transzendenten Meditation &#8211; erf&#252;llt von Ausbeutung, Gehirnw&#228;sche, Gesch&#228;ft, Machtkampf und Lug und Trug &#8211; l&#228;sst ein deutlich gr&#246;&#223;er als vermutetes Netzwerk hinter den Rajas, Maharajas, Predigern und Gurus erahnen. Die unfassbaren, schockierenden Geheimnisse hinter TM werden von Sieveking mit Pragmatismus und einer durchdringenden Skepsis aufgedeckt. Die zuvor unschuldig und unwissend dreinblickenden Kulleraugen verwandeln sich w&#228;hrend Davids Plot- und Pers&#246;nlichkeitsentwicklung in tiefe, dunkle Abgr&#252;nde.</p>
<p>Sp&#228;testens dann wird nicht nur David klar: Jede 99-Cent-Lampe von Ikea scheint sinnvoller als jegliche spirituelle Erleuchtung durch eine bedeutungsschwangere Sektenspa&#223;gesellschaft mit dem kreativen Namen &#8220;Transzendente Meditation&#8221;.</p>
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		<title>Groove-Regatta am Pfaffenteich [Regatta 69 in concert]</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 01:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anderswo]]></category>
		<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Mambuu]]></category>
		<category><![CDATA[Regatta 69]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach vier Jahren des Tourens quer durch Europa und die USA fanden die f&#252;nf Jungs von Regatta 69 endlich wieder den Weg zur&#252;ck nach Schwerin. Im Mambuu Club feierte die aus Franzosen, Amerikanern und Deutschen bestehende Band das 19. filmkunstfest und ihre neue CD â€žThe Aim is the Wayâ€œ. 
Anfangs mit einigen Schwierigkeiten, das mager [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="background: transparent none repeat scroll 0% 0%;">Nach vier Jahren des Tourens quer durch Europa und die USA fanden die f&#252;nf Jungs von Regatta 69 endlich wieder den Weg zur&#252;ck nach Schwerin. Im Mambuu Club feierte die aus Franzosen, Amerikanern und Deutschen bestehende Band das 19. filmkunstfest und ihre neue CD â€žThe Aim is the Wayâ€œ. </span></p>
<p>Anfangs mit einigen Schwierigkeiten,<span id="more-1055"></span> das mager besiedelte Publikum zu begeistern, rissen Regatta 69 in der zweiten H&#228;lfte ihres Sets jeden einzelnen Zuschauer mit. Der Club f&#252;llte sich mit der Zeit, die Musik wurde schneller, h&#228;rter, lauter â€“ und &#252;berzeugte selbst Nicht-Ska-Fans mit ihrem <span style="background: transparent none repeat scroll 0% 0%;">einladenen Offbeat,</span> das Tanzbein zu schwingen. Mit einer Mischung aus Coverversionen von Bob Marley und Blondie sowie groovig-funkigen neuen und alten St&#252;cken aus ihrem Songrepertoire bildeten Regatta 69 genau das, was sich ein jeder am Freitagabend in einem Club vorstellen mag: tanzbare, mitrei&#223;ende Songs.</p>
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		<title>Rock &#8216;n&#8217; Roll saved his soul [DF Hans im Gl&#252;ck]</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 01:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Dokfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Dokfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Hans im GlÃ¼ck]]></category>

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â€žEigentlich bin ich vier. Da w&#228;ren Hans Tomato, Hans Narva, Torsten M&#252;ller-Fornah und Lothar â€“ wer das so wirklich ist, wei&#223; ich auch nicht so genau.â€œ So f&#228;ngt Hans an, sich und seine Identit&#228;t irgendwie zu erkl&#228;ren. Selbst, wenn er sich auf einiges selbst keinen Reim machen kann. Bassist bei The Hidden Sea, Herbst In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">â€žEigentlich bin ich vier.<span> </span>Da w&#228;ren Hans Tomato, Hans Narva, Torsten M&#252;ller-Fornah und Lothar â€“ wer das so wirklich ist, wei&#223; ich auch nicht so genau.â€œ So f&#228;ngt Hans an, sich und seine Identit&#228;t irgendwie zu erkl&#228;ren. Selbst, wenn er<span> </span>sich auf einiges <span id="more-1031"></span>selbst keinen Reim machen kann. Bassist bei The Hidden Sea, Herbst In Peking, Hands Up Exitement, Jens Friebe, The Crank-up Collective und The Inchtaboktables; Nostalgiker, Lebensk&#252;nstler, Kapitalismus-Verweigerer und Berliner Urgestein Hans erkl&#228;rt in â€žHans im Gl&#252;ckâ€œ sein Leben, seine Musik und den Drang aus Regeln und Vorschriften auszubrechen. â€žWiderstand gegen jede Art von Autorit&#228;tâ€œ bezeichnet er sein Verhalten, andere dagegen als â€žinfantile Verweigerungâ€œ. Und das alles auf einem Streifzug durch seine Heimatstadt Berlin an all die wichtigen Orte seiner Vergangenheit. Der Film zeigt Therapiesitzungen, Besuche bei Familie und Freunden, Bandproben, Konzerte und Gerichtsverhandlungen.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">Das Dokuportrait von Claudia Lehmann (Regie und Drehbuch) beschreibt Hans auf dem sicheren Wege in den Knast. Ein Troublemaker wie er im Buche steht: Erste Kontakte mit dem DDR-Kittchen konnte der mit Musikweisheiten um sich schmei&#223;ende Hans schon im zarten Alter von 15 Jahren erfahren. Sein Leben, vom st&#228;ndigen Scheitern &#8211; sei es pers&#246;nlich oder beruflich &#8211; gepr&#228;gt, erz&#228;hlt Hans gelassen und leicht, als w&#228;ren alle seine Erinnerungen in Watte geh&#252;llt. Der Individualist auf der Suche nach Idealen und Werten, schwimmt zwischen Verzweiflung und &#252;berraschender Leichtigkeit. Im Film wird deutlich, wie er jetzt, mit 40 Jahren, beginnt, sich &#252;ber die Mechanismen und Hintergr&#252;nde seines st&#228;ndigen Aneckens Gedanken zu machen. â€žDu musst dein Leben ver&#228;ndern.â€œ r&#228;t sein Freund und Bandkollege Rex Joswig.</p>
<p class="MsoNormal">Einblicke in das Musikergem&#252;t des 40-J&#228;hrigen freiheitsliebenden Hans werden in der 60-Minuten Dokumentation so preisgegeben, als st&#252;nde man direkt daneben. Die goldenen Lebensweisheiten von dem Typ, der sich als â€žvierâ€œ sieht und gleichzeitig meint â€žich bin immer noch wie 16 und habe mich wohl um keine Gehirnwindung weiterentwickelt.â€œ Interessant, genau wie seine Beschreibung der Musik in der DDR und seinem Leben. Eben ein echter Rock â€™nâ€™ Roll Guy.</p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Sid und Nancy f&#252;r Arme [SF Alle Anderen]</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 01:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie soll ich denn sein, damit du mich liebst? Was muss ich tun, um dir zu gefallen? Wer solche Fragen in einer Beziehung stellt, muss entweder hirntot sein, total verzweifelt, oder aber das Selbstbewusstsein eines &#252;berfahrenen Eichh&#246;rnchens besitzen. 
Die Beziehung von Gitti (Birgit Minichmayr) und Chris (Lars Eidinger) erscheint schon von Anfang an aussichtslos. W&#228;hrend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span>Wie soll ich denn sein, damit du mich liebst? Was muss ich tun, um dir zu gefallen? Wer solche Fragen in einer Beziehung stellt, muss entweder hirntot sein, total verzweifelt, oder aber das Selbstbewusstsein eines &#252;berfahrenen Eichh&#246;rnchens<span> </span>besitzen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Beziehung von <span id="more-962"></span>Gitti (</span><span>Birgit Minichmayr)</span><span> und Chris (</span><span>Lars Eidinger)</span><span> erscheint schon von Anfang an aussichtslos. W&#228;hrend das Paar den Sommer auf Sardinien verbringt, dominieren Differenzen und lautstarke Argumentationen ihren Alltag. In der Villa von Chrisâ€™ Eltern verbringen sie Tag und Nacht damit, zu viel zu reden und sich schrecklich auf die Nerven zu gehen. Beide vom anderen m&#252;de und genervt, fragen sich, wieso sie nicht wie alle anderen P&#228;rchen sein k&#246;nnen. Nur jeder fragt sich eben auf seine eigene Weise. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Gitti versucht krampfhaft ihrem Freund Chris zu gefallen. Sie kopiert das Verhalten befreundeter P&#228;rchen, wirft ihre Garderobe &#252;ber den Haufen, versucht sogar so krampfhaft ihren Charakter zu &#228;ndern, dass sie selbst daran zerbricht. F&#252;r den anscheinend deutlich reiferen Chris sind Gittis Bem&#252;hungen einfach nur l&#228;cherlich und peinlich. Denn sie w&#252;rde wirklich ALLES f&#252;r Chris tun. Nur ihren Sprung aus dem Fenster, mit der Dramaturgie und Tiefgr&#252;ndigkeit einer Bordsteinkantenpf&#252;tze, hat er leider nicht mitbekommen. <strong></strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Vielleicht h&#228;tte es ihnen irgendjemand, v&#246;llig egal wer, vorher sagen sollen: Die passen einfach nicht zusammen. F&#252;r diejenigen, die die perverse Eigenschaft besitzen, es zu genie&#223;en, hysterischen Mittdrei&#223;igern beim Geschlechterkampf beizuwohnen, ist â€žAlle Anderenâ€œ genau richtig. Andererseits ist der Film eine wundervolle Abschreckung f&#252;r die harmonie&#252;berstrapazierenden P&#228;rchen, die Tag und Nacht mit ihrem Sweetheart zusammenhocken. So gesehen kann man aus dem auf den ersten Blick recht sinnfreien Film noch eine Lehre ziehen, denn<span> </span>so eine kindische Hass-Liebe zwischen Gitti und Chris will niemand f&#252;hren. Denn das ist nicht mehr Harry und Sally oder Nick und Norah, sondern einfach nur eine Horrorbeziehung Ã  la Kurt und Courtney oder Sid und Nancy.</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Apfelb&#228;ume in der Abrisszone [FdW Abschiedsdisco]</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 01:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Filme der Wende]]></category>
		<category><![CDATA[Abschiedsdisco]]></category>

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		<description><![CDATA[Henning lebt in einem kleinen Dorf in der Lausitz. Durch denÂ Tod seiner Freundin Silke bei einem Autounfall ger&#228;t sein Alltagsleben mitsamt seiner Gef&#252;hlswelt aus den Fugen. Um einen klaren Kopf zu bekommen, radelt der 15-J&#228;hrige in das benachbarte Dorf Wossina um seinen Gro&#223;vater zu besuchen. Der lebt als einer der letzten in einem schon aufgegebenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Henning lebt in einem kleinen Dorf in der Lausitz. Durch denÂ Tod seiner Freundin Silke bei einem Autounfall ger&#228;t sein Alltagsleben mitsamt seiner Gef&#252;hlswelt aus den Fugen. Um einen klaren Kopf zu bekommen, radelt der 15-J&#228;hrige in das benachbarte Dorf Wossina <span id="more-832"></span>um seinen Gro&#223;vater zu besuchen. Der lebt als einer der letzten in einem schon aufgegebenen Dorf, das einem Braunkohlentagebau weichen soll. In dem verlassenen, wie eine Geisterstadt wirkenden Ort trifft Henning zwar nicht auf den Gro&#223;vater, daf&#252;r aber auf die verschiedensten Menschen: einen Dieb, der mit seinem Sohn die leerstehenden H&#228;user pl&#252;ndert, einen alten Kauz, der die zur&#252;ckgebliebenen Tiere vor der Verwahrlosung rettet, und Magda, die im Dorf den Discokeller betrieb und nun einsam unter der Discokugel tanzt, in dem verzweifelten Versuch zu vergessen, dass bald alles mit dem Bagger abgerissen wird.</p>
<p>Von Weitem beobachtet Henning, wie sein Opa eine alte Sorbin, die das Dorf nicht verlassen will, vom Selbstmord abhalten kann. Henning hinterl&#228;&#223;t seinem Opa die Nachricht â€žIch komme wiederâ€œ und pflanzt mit der schwerverliebten Dixie, die ihm aus seinem Heimatdorf nachgefahren ist, am Rand der Abrisszone Apfelb&#228;ume.</p>
<p>&#8220;Abschiedsdisco&#8221; hat durch den indirekten Hinweis auf das DDR-Tabuthema Umweltschutz<em> </em>eine langwierige Entstehungsgeschichte hinter sich. Nach zahlreichen Drehbuchzur&#252;ckweisungen schaffte es der Film<strong> </strong>1990 erstmals in die Kinos. Der nun schon sehr veraltete DEFA-Film entspricht m&#246;glicherweise nicht dem Geschmack eines heutigen jungen Publikums, gibt aber ohne Frage den Zeitgeist fr&#252;herer Generationen wieder.</p>
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		<title>&#8220;I&#8217;m a somebody in a century of nobodies&#8221; [USA To my great Chagrin]</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 01:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[LÃ¤nderreihe]]></category>
		<category><![CDATA[To my great Chagrin]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Woody Allen hat einmal gesagt: â€žEs ist aufregender mit Brother Theodore eine Tasse Kaffee zu trinken, als von einem Gorilla vergewaltigt zu werden.â€œ
Seine Identit&#228;t verlor der in Wien geborene Brother Theodore erstmals w&#228;hrend des Zweiten Weltkrieges. Sohn einer wohlhabenden j&#252;dischen Verlegerfamilie, verkehrte der Playboy Theodore in den angesagtesten Kreisen Berlins. Doch Spa&#223; und Vergn&#252;gen sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Woody Allen hat einmal gesagt: â€žEs ist aufregender mit Brother Theodore eine Tasse Kaffee zu trinken, als von einem Gorilla vergewaltigt zu werden.â€œ</p>
<p>Seine Identit&#228;t verlor der in Wien geborene Brother Theodore erstmals w&#228;hrend des Zweiten Weltkrieges. Sohn einer wohlhabenden j&#252;dischen Verlegerfamilie, verkehrte der Playboy Theodore in den angesagtesten Kreisen Berlins. Doch Spa&#223; und Vergn&#252;gen <span id="more-851"></span>sind nach kurzer Zeit f&#252;r ihn passÃ©: Er ist einer der ersten deportierten Juden im Konzentrationslager Dachau. Als einziger &#220;berlebender seiner gesamten Familie wandert der einst wohlbetuchte Lebemann mit nichts als seinem Namen nach New York aus. Beginnend als Hausmeister in Stanford, endend als Stammgast bei David Letterman. Trotz ewiger Schuldgef&#252;hle ist das Gem&#252;t von Theodore Gottlieb &#252;ber die Jahre noch exzentrischer geworden. â€žEigentlich geh&#246;re ich in eine Zwangsjacke.â€œ, scherzte er selbst in einem Interview. Erfahrungen und &#196;ngste verarbeitete der Entertainer jahrzehntelang in Theaterauftritten, die er selbst als â€žOne-Man-Stand-up Tragedyâ€œ bezeichnete.</p>
<p>Das widerspr&#252;chliche Wesen Theodores l&#228;sst sich einfach erkennen: beispielsweise seine Liebe zum Schachspiel. Sozusagen ein JA zu Kontrolle, Macht und Krieg im Wohnzimmer. Regisseur Jeff Sumerel erkl&#228;rt es so: â€žDas Spiel war gleichzeitig ein Art Erl&#246;sung und Befreiung f&#252;r Brother Theodore. ER hatte im Spiel die Kontrolle &#252;ber die Zukunft seiner Figuren, kein Staatsorgan.â€œ</p>
<p><em>To my great Chagrin</em> beschreibt die au&#223;ergew&#246;hnliche Geschichte eines KZ-&#220;berlebenden von einer ganz anderen Seite: Die des exzentrischen K&#252;nstlers, der er geschafft hat, 6 Millionen Larry-King-Zuschauer gleichzeitig zum Lachen und Nachdenken zu bringen. Die gekonnte Reflektion der Tiefen seines &#228;u&#223;erst verr&#252;ckten Ichs. Woody Allen hatte Recht.</p>
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		<title>Die Notwendigkeit des Erinnerns [DF Gerdas Schweigen]</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 02:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Dokfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Dokfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Gerdas Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[Knut Elstermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es war der Bruch eines jahrzehntelangen Schweigens: Erstmals beschrieb der Journalist und Radiomoderator Knut Elstermann 2005 das Schicksal seiner Tante Gerda Schrage in dem Buch â€žGerdas Schweigenâ€œ. Der auf der Biografie beruhende, gleichnamige Film von Britta Wauer gibt nun

durch eingebundene Gespr&#228;che mit Zeitzeugen, Freunden, Verwandten, Elstermann und Gerda selbst â€“ umrahmt von historischem Material, Fotos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w :WordDocument> </w><w :View>Normal</w> <w :Zoom>0</w> <w :TrackMoves /> <w :TrackFormatting /> <w :HyphenationZone>21</w> <w :PunctuationKerning /> <w :ValidateAgainstSchemas /> <w :SaveIfXMLInvalid>false</w> <w :IgnoreMixedContent>false</w> <w :AlwaysShowPlaceholderText>false</w> <w :DoNotPromoteQF /> <w :LidThemeOther>DE</w> <w :LidThemeAsian>X-NONE</w> <w :LidThemeComplexScript>X-NONE</w> <w :Compatibility> <w :BreakWrappedTables /> <w :SnapToGridInCell /> <w :WrapTextWithPunct /> <w :UseAsianBreakRules /> <w :DontGrowAutofit /> <w :SplitPgBreakAndParaMark /> <w :DontVertAlignCellWithSp /> <w :DontBreakConstrainedForcedTables /> <w :DontVertAlignInTxbx /> <w :Word11KerningPairs /> <w :CachedColBalance /> </w> <w :BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w> <m :mathPr> <m :mathFont m:val="Cambria Math" /> <m :brkBin m:val="before" /> <m :brkBinSub m:val="&#45;-" /> <m :smallFrac m:val="off" /> <m :dispDef /> <m :lMargin 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<p class="MsoNormal">Es war der Bruch eines jahrzehntelangen Schweigens: Erstmals beschrieb der Journalist und Radiomoderator Knut Elstermann 2005 das Schicksal seiner Tante Gerda Schrage in dem Buch â€žGerdas Schweigenâ€œ. Der auf der Biografie beruhende, gleichnamige Film von Britta Wauer gibt nun</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-675"></span></p>
<p class="MsoNormal">durch eingebundene Gespr&#228;che mit Zeitzeugen, Freunden, Verwandten, Elstermann und Gerda selbst â€“ umrahmt von historischem Material, Fotos und Videos â€“ dem Zuschauer ein umfassendes Zeitverst&#228;ndnis &#252;ber das Schicksal der Holocaust&#252;berlebenden.<br />
Nachdem die junge J&#252;din Gerda 1944 in das Konzentrationslager nach Ausschwitz deportiert wurde, bemerkt sie, dass ihre Aff&#228;re mit einem ungarischen Pelzh&#228;ndler mehr Konsequenzen als erwartet davon trug: Sie ist schwanger. Die Geburt des M&#228;dchens wurde von den KZ-&#196;rzten akzeptiert, das Ern&#228;hren des Kindes aber nicht. So war Gerda also gezwungen, das kleine M&#228;dchen, das sie schon auf den Namen Sylvia getauft hatte, hilflos verhungern zu lassen. Ein Erlebnis, das sie f&#252;r immer traumatisierte.<br />
Nach der Aufl&#246;sung des KZ gelang ihr die Flucht nach Berlin. Von dort konnte die junge Frau nach New York zu ihrer Schwester emigrieren, wo sie ihren zuk&#252;nftigen Ehemann Sam Schrage kennenlernte. Ihm und dem gemeinsamen Sohn Steven verschwieg sie ihre einschneidenden Erlebnisse aus Ausschwitz. Ein dunkler Schleier des Vergessens und des Schweigens breitete sich &#252;ber Gerdas Leben aus.<br />
Neben den biografischen Aspekten reflektiert die filmische Adaption auch die Konsequenzen der Ver&#246;ffentlichung von Elstermanns Buch. Beispielsweise den sich dadurch entwickelnden Konflikt zwischen Gerda und Steven. Denn auch die Scham um die Tatsache, dass sie ein Kind von einem verheirateten Mann bekam, lie&#223; Gerda ihre eigene Vergangenheit verdr&#228;ngen. â€žGerdas Schweigenâ€œ berichtet nicht nur vom dramatischen Schicksal eines Holocaustopfers, sondern stellt indirekt auch die Frage nach der Notwendigkeit des Erinnerns und Vergessens.</p>
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		<title>Heimatlose &#220;berlebensk&#252;nstler [SF Ein Augenblick Freiheit]</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 01:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Mitten in Ankara prallen drei Schicksale iranisch-kurdischer Fl&#252;chtlinge ungewollt aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein k&#246;nnten: Da ist der verzweifelte Familienvater Hassan, der seinem kleinen Sohn Kian und seiner Frau Lale die Flucht in ein besseres Leben verspricht; die Freunde Ali und Merdad, die versuchen Merdads Nichte Azy und deren Bruder Arman nach &#214;sterreich zu ihren [...]]]></description>
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<p>Mitten in Ankara prallen drei Schicksale iranisch-kurdischer Fl&#252;chtlinge ungewollt aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein k&#246;nnten: Da ist der verzweifelte Familienvater Hassan, der seinem kleinen Sohn Kian und seiner Frau Lale die Flucht in ein besseres Leben verspricht; die Freunde Ali und Merdad, die versuchen <span id="more-666"></span>Merdads Nichte Azy und deren Bruder Arman nach &#214;sterreich zu ihren Eltern zu schmuggeln; und schlie&#223;lich das ungleich komische Freundespaar Manu und Abbas, die ihre Tr&#228;ume eines gesicherten Lebens verwirklichen wollen. So verschieden sie auch sein m&#246;gen, sie alle haben dasselbe Ziel vor Augen: Freiheit â€“ und die Flucht aus einem Leben in st&#228;ndiger Angst und Repression. Das Streben nach dem sorgenlosen Leben ist jedoch bei allen verbunden mit Aufopferung, Ungewissheit, Entt&#228;uschung und Treue. Treue, den politischen Idealen zu folgen, Familien zu besch&#252;tzen und der eigenen Identit&#228;t gegen&#252;ber. Alle m&#246;glichen Menschentypen deckte Regisseur Arash A. Riahi mit seiner Figurenkonstellation ab. â€žIch wollte, dass jede Situation abgedeckt wird: erfolgreiche Fl&#252;chtlinge, die den Sprung in ein neues Leben schaffen und scheiternde.â€œ, so Riahi in einem Interview. Sein Spielfilmdeb&#252;t beruht auf sechs Jahren profundierter Drehbucharbeiten, inklusive Recherchebesuchen im Iran, zahlreicher Fl&#252;chtlingsinterviews und autobiografischen Elementen. Das bewegende Gesellschaftsdrama zeigt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger auf die politische Lage im Nahen Osten, sondern erm&#246;glicht eine Sichtweise aus der pers&#246;nliche Situation eines Fl&#252;chtlings â€“ ob Kind oder Greis. Die Willk&#252;r der t&#252;rkischen Beh&#246;rden und die Brutalit&#228;t durch den iranischen Geheimdienst bringen die Fl&#252;chtlingsgruppen auch in Ankara nicht dazu, ihre Hoffnung und ihre pers&#246;nlichen Werte aufzugeben. Denn wie Manus politisch aktiver Freund Abbas nach der willk&#252;rlichen Pr&#252;gelattacke nationalistischer T&#252;rken betont: â€žLieber das Leben verlieren als die eigene W&#252;rde und Identit&#228;t.â€œ</p>
<p><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Eindringlich, ber&#252;hrend und vor allem authentisch erz&#228;hlt Riahi die Geschichte von heimatlosen &#220;berlebensk&#252;nstlern, gefangen zwischen Hoffnung und Angst, Willk&#252;r und Unverst&#228;ndnis, Heimat und Zukunft. â€žEin Augenblick Freiheitâ€œ d&#252;rfte als Reaktion und Kommentar auf die politische Situation im heutigen Europa alle Vorurteile gegen&#252;ber Fl&#252;chtlingen liquidieren. Ein erz&#228;hlerische Glanzleistung, die ein universelles Ideal der menschenlichen Natur verdeutlicht: Den Wunsch nach der Freiheit und dem Mut, seinen Tr&#228;umen eine Chance zu geben.</span></p>
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		<title>Zertr&#252;mmert [KF I don&#039;t feel like dancing]</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 01:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kriegsgebiet. Zerbombte H&#228;user und zerst&#246;rte Stra&#223;en. Aus den Tr&#252;mmern einer Lagerhalle dr&#246;hnt Popmusik. Im Keller des fast v&#246;llig zusammengefallenen Geb&#228;udes befindet sich eine provisorische Disco. Hier tanzen Bundeswehrsoldaten mit den letzten &#252;briggebliebenen M&#228;dchen des Ortes ihre schrecklichen Erlebnisse weg. Als einer von drei befreundeten Bundeswehrsoldaten auf ein einheimisches M&#228;dchen aufmerksam wird und sie zum Tanz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kriegsgebiet. Zerbombte H&#228;user und zerst&#246;rte Stra&#223;en. Aus den Tr&#252;mmern einer Lagerhalle dr&#246;hnt Popmusik. Im Keller des fast v&#246;llig zusammengefallenen Geb&#228;udes befindet sich eine provisorische Disco. Hier tanzen Bundeswehrsoldaten mit den letzten &#252;briggebliebenen M&#228;dchen des Ortes ihre schrecklichen Erlebnisse weg. Als einer von drei befreundeten Bundeswehrsoldaten auf ein einheimisches M&#228;dchen aufmerksam wird und sie zum Tanz auffordert, bekommt er nur <span id="more-686"></span>ein knappes â€žI donâ€™t feel like dancingâ€œ zu h&#246;ren. Die Zur&#252;ckweisung<em> </em>nicht verkraftend verfolgt sie der junge Soldat mit seinen betrunkenen Freunden durch die dunklen Gassen und Tr&#252;mmer der Stadt. Bei dem Versuch, das dunkelhaarige M&#228;dchen zu vergewaltigen, machen die Soldaten eine grausame Entdeckung, die sie von ihren H&#246;henfl&#252;gen zur&#252;ck auf den schrecklichen Boden der Tatsachen katapultiert. Eben noch den Zipfel ihres Rocks zwischen den Fingern, h&#228;lt der junge Deutsche pl&#246;tzlich die Prothese ihres linken Beines in den H&#228;nden. Wie elektrisiert laufen die anderen zwei Soldaten davon. Die Tatsache, dass die Verkr&#252;ppelung ihres Beines sie vor einer Vergewaltigung rettete und m&#246;glicherweise der Grund war, der Tanzaufforderung nicht nachzugehen, verwirrt auf eine Art und Weise, die selbst der junge Soldat nicht verkraften kann.</p>
<p>Der Anti-Kriegsfilm von Joachim Goldhopf und Evi Goldbrunner demonstriert die Auswirkungen des Krieges auf direkte Weise, f&#252;gt sich aber leider nur allzu leicht in das Schema von dutzend weiteren dieser Kategorie.</p>
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		<title>Auf der Suche nach Heimat [USA Garden State]</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 01:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andrews Zimmer in L.A.: wei&#223;e W&#228;nde, ein Bett, ein Tisch, ein Telefon. Alles wei&#223; â€“ Monotonie in ihren schlimmsten Facetten.
Andrew (Zach Braff): ein sensibler, ruhiger Einzelg&#228;nger. Auf den ersten Blick gef&#252;hlsdepriviert. Jahrelang ruhig gestellt mit Psychopharmaka. Verlorene Blicke, apathe Gedanken. Monoton wie seine Tapete.
Nach neun Jahren muss Andrew zur&#252;ck an den Ort, an dem f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.0001pt;">Andrews Zimmer in L.A.: wei&#223;e W&#228;nde, ein Bett, ein Tisch, ein Telefon. Alles wei&#223; â€“ Monotonie in ihren schlimmsten Facetten.</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt;">Andrew (Zach Braff): ein sensibler, ruhiger Einzelg&#228;nger. Auf den ersten Blick gef&#252;hlsdepriviert. Jahrelang ruhig gestellt mit Psychopharmaka. Verlorene Blicke, apathe Gedanken. Monoton wie seine Tapete.</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt;">Nach neun Jahren muss Andrew<span id="more-541"></span> zur&#252;ck an den Ort, an dem f&#252;r ihn das Wort &#8216;Heimat&#8217; seine Bedeutung verlor: New Jersey. Doch genau dort findet Andrew, Kellner in einem asiatischen Restaurant in L.A., das Ying zu seinem Yang: die skurrile und liebenswerte Sam (Natalie Portman) â€“ und eine notorische L&#252;gnerin. Ihre Familie, die so gut in das Vorstadtidyll von New Jersey passt wie die Addams Family nach O.C. California, hat wie Andrews Familie ein totes Familienmitglied zu beklagen. Doch w&#228;hrend sie den geliebten Hamster Joey zu Grabe tragen m&#252;ssen, ist der Grund f&#252;r Andrews pl&#246;tzliche R&#252;ckkehr an den Ort seiner scheinbar gef&#252;hlslosen Vergangenheit das Ableben seiner Mutter.</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt;">Die Liebesgeschichte, die sich zwischen dem permanent gef&#252;hlsarmen Andrew und der impulsiven Sam entwickelt, &#252;berzeugt, weil sie nicht das typische Hollywood-Liebesschnulzen-Schema durchl&#228;uft, sondern durch gewitzte Konversationen ihre eigenen detailverliebten Macken zum Vorschein kommen l&#228;sst. W&#228;hrend Andrew in New Jersey erstmals aus seiner Lethargie erwacht, ver&#228;ndert sich sein Leben in vier Tagen komplett durch sein neues Antidepressiva: die Gl&#252;ckspille Sam.</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt;">Zach Braff, bekannt aus der Fernsehserie &#8216;Scrubs â€“ Die Anf&#228;nger&#8217;, verwirklicht sich in <em>Garden State</em> erstmals als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller. Der Soundtrack, der den Grammy Award erhielt, ist eine Compilation von Zach Braffs pers&#246;nlichen Lieblings-Indiehits mit The Shins, Nick Drake und Frou Frou und untermalt die spezielle Atmosph&#228;re, besonders auf Andrews Reise mit Sam zu einem Ort namens Heimat, den er l&#228;ngst vergessen zu haben schien.</p>
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		<title>Von der Wahrheit verflucht [USA Dakota Skye]</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 01:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
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Die 17-j&#228;hrige Dakota ist zu m&#252;de, ihrer einschl&#228;fernden, allt&#228;glichen Situation ein Ende zu setzen. Diese besteht nur noch aus dem st&#228;ndig l&#252;genden Freund Kevin, der permanent verreisten Mutter und ihren zukunfts&#228;ngstlichen Highschoolfreunden. Erstmals ins Gr&#252;beln &#252;ber ihr junges Leben kommt sie nach
der Begegnung mit Noah, dem besten Freund ihres Noch-Boyfriends Kevin. Das Spannende an Noah [...]]]></description>
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<p>Die 17-j&#228;hrige Dakota ist zu m&#252;de, ihrer einschl&#228;fernden, allt&#228;glichen Situation ein Ende zu setzen. Diese besteht nur noch aus dem st&#228;ndig l&#252;genden Freund Kevin, der permanent verreisten Mutter und ihren zukunfts&#228;ngstlichen Highschoolfreunden. Erstmals ins Gr&#252;beln &#252;ber ihr junges Leben kommt sie nach</p>
<p><!--[if gte vml 1]><v :shapetype  id="_x0000_t75" coordsize="21600,21600" o:spt="75" o:preferrelative="t"  path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f" stroked="f"> <v :stroke joinstyle="miter" /> </v><v :formulas> <v :f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0" /> <v :f eqn="sum @0 1 0" /> <v :f eqn="sum 0 0 @1" /> <v :f eqn="prod @2 1 2" /> <v :f eqn="prod @3 21600 pixelWidth" /> <v :f eqn="prod @3 21600 pixelHeight" /> <v :f eqn="sum @0 0 1" /> <v :f eqn="prod @6 1 2" /> <v :f eqn="prod @7 21600 pixelWidth" /> <v :f eqn="sum @8 21600 0" /> <v :f eqn="prod @7 21600 pixelHeight" /> <v :f eqn="sum @10 21600 0" /> </v> <v :path o:extrusionok="f" gradientshapeok="t" o:connecttype="rect" /> <o :lock v:ext="edit" aspectratio="t" /> <v :shape id="_x0000_i1025" type="#_x0000_t75" alt="" style='width:.75pt;  height:.75pt'> <v :imagedata src="file:///C:\DOKUME~1\standard\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image001.gif" mce_src="file:///C:\DOKUME~1\standard\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image001.gif"   o:href="http://filmab.jmmv.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /> </v>< ![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]--><span id="more-600"></span>der Begegnung mit Noah, dem besten Freund ihres Noch-Boyfriends Kevin. Das Spannende an Noah ist die Tatsache, dass seit ihrer ersten Begegnung nicht eine einzige fl&#252;chtige L&#252;ge &#252;ber seine Lippen kam &#8211; in Dakotas Welt ein Ph&#228;nomen.</p>
<p class="MsoNormal">Sie besitzt au&#223;ergew&#246;hnliche F&#228;higkeiten. Ihre Superkraft beruht auf einer Art von Fluch â€“ der Wahrheit. Sie kann weder fliegen, noch sich unsichtbar machen oder durch W&#228;nde schauen. Na ja, fast: Die Mauern des menschlichen Verstandes wei&#223; Dakota zu umgehen: durch ihre F&#228;higkeit, L&#252;gen sofort zu erkennen. Warum, kann sie sich nicht erkl&#228;ren. Eins wei&#223; sie aber gewiss: Von einer radioaktiven Spinne wurde sie nicht gebissen.</p>
<p class="MsoNormal">Das pubertierende M&#228;dchen ist genervt von den L&#252;gen ihres Alltags, denn die Wahrheit will sie meist gar nicht so genau wissen. Den einzigen Ausweg stellt der vertrauensw&#252;rdige Noah dar, welcher sich Hals &#252;ber Kopf in die sch&#246;ne Dakota verliebt. Diese verzwickte Situation stellt jedoch nicht die typische a-boy-loves-a-girl Story dar sondern gew&#228;hrt Einblicke in solch reife, komplexe Gedanken einer 17-J&#228;hrigen, die man beinahe nicht einmal einer erwachsenen Frau zugetraut h&#228;tte.</p>
<p class="MsoNormal">Zusammen mit Noah lernt Dakota erstmals, der Welt der L&#252;gen zu entfliehn und eine Ehrlichkeit zu sp&#252;ren, von der sie vorher nur tr&#228;umen konnte. Sie bemerkt, wie befreiend es sein kann, sich kopf&#252;ber ins Leben zu st&#252;rzen, nach vorne zu schauen und Entscheidungen zu wagen.</p>
<p class="MsoNormal">Aus ihrem gemeinsamen Traum m&#252;ssen Noah und Dakota jedoch bald erwachen. Die Realit&#228;t klopft an die T&#252;r. Ob die beiden die T&#252;r &#246;ffnen, ist eine andere Frage.</p>
<p class="MsoNormal">Die bitters&#252;&#223;e Geschichte von Liebe, Selbstfindung und der Suche nach Wahrheit erz&#228;hlt m&#228;rchenhaft vom Leben eines jungen M&#228;dchens, das erstmals seine Tr&#228;ume von wahrem Vertrauen in Realit&#228;t erleben darf.</p>
<p></mce></p>
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		<title>Marco &#8211; Kameramann in spe</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 20:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnnaH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 19. Filmkunstfest 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 19-j&#228;hrige Marco Herzog  ist einer von zehn jungen Redakteuren, die sich an der filmab!, die Begleitzeitschrift zum Filmkunstfest in Schwerin, beteiligt.

Marco, du kommst aus Greifswald und bist Aktiver beim JMMV, der auch das filmab! Seminar organisiert. Was treibst du sonst und was machst du in Schwerin?

Ich habe gerade meinen Zivildienst im Uniklinikum Greifswald [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Der 19-j&#228;hrige Marco Herzog  ist einer von zehn jungen Redakteuren, die sich an der <em>filmab!</em>, die Begleitzeitschrift zum Filmkunstfest in Schwerin, beteiligt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Marco, du kommst aus Greifswald und bist Aktiver beim JMMV, der auch das filmab! Seminar organisiert. Was treibst du sonst und was machst du in Schwerin?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Ich habe gerade meinen Zivildienst im Uniklinikum Greifswald abgeschlossen <span id="more-401"></span>und bin gerade in Schwerin um mit der Begleitzeitschrift </em>filmab! <em>um das filmkunstfest kreativ mitzugestalten.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Und was steht danach auf deiner Tagesordnung?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Also, erstmal muss ich die filmab! lebendig &#252;berstehen. Beim JMMV geh&#246;re ich wie schon erw&#228;hnt zu den Aktiven. Ich bin im Vorstand und k&#252;mmere mich um Projektmanagement um mit anderen ehrenamtlichen Jugendlichen Seminare zu organisieren und sozusagen eine Interessenvertretung junger Medienmacher in MV darzustellen. Kameramann zu studieren w&#228;re das Nonplusultra was meine Zukunftspl&#228;ne betrifft. Daf&#252;r versuche ich so viele Praktikumsstunden wie m&#246;glich zu absolvieren. Meine Erfahrungen konnte ich daf&#252;r schon beim GTV und Moritz TV in Greifswald sammeln.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nebenbei hast du aber auch schon bei Workshops referiert?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Ja, bei Moritz TV habe ich schon Workshops zu</em><em> Layout, Foto und Videokamera</em><em> veranstaltet und als Redakteur unter anderem beim Webmoritz mitgearbeitet.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Fotografie geh&#246;rt also neben Videokameraf&#252;hrung auch zu deinen Interessen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Klar, f&#252;r Fotografie interessiere ich mich ebenso. F&#252;r Bands aus meiner Heimatstadt  Greifswald  mache ich zum Beispiel Bandphotos oder konzentriere mich auf Konzertfotografie. Fotocommunity oder Jugendfotos sind zwei Beispiele f&#252;r Internetfotoplattformen, bei denen ich aktiv bin.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a rel="lightbox[]" href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2009_redaktionsgesichter/IMG_9504_2.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2009_redaktionsgesichter/IMG_9504_2.jpg" alt="IMG_9504_2.jpg" width="241" height="360" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hast du hier in Schwerin beim Filmkunstfest schon besondere Highlights entdeckt, die du dir gerne genauer ansehen w&#252;rdest?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Ich m&#246;chte mir auf jeden Fall Garden State von Zach Braff anschaun. Spannend ist auch, dass Michael Ballhaus dieser Tage hier ist.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Du selbst als angehender Kameramann hast sicher auch schon eigene Ideen oder Projekte f&#252;r einen Kurzfilm!?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Ja, zusammen mit einem Freund habe ich einige Ideen, die wir gern als Team umsetzen w&#252;rden.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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