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	<title>filmab! - unabhängige Begleitzeitschrift und Blog zum filmkunstfest MV &#187; Magdalena</title>
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			<title>filmab! - unabhängige Begleitzeitschrift und Blog zum filmkunstfest MV</title>
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		<title>M&#252;tterliche Rockr&#246;hre (Silly-Konzert)</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 00:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;H&#246;rst du sie rufen? Sie kommen mich suchen&#8221;, singt Anna Loos ins Mikro. Die Silly-Fans kommen in Scharen, das Capitol ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Und sie rufen aus einem Munde “Bravooo”.
Die Band zeigte ihre ganze k&#252;nstlerische Bandbreite von rockig mit &#8220;S.O.S.&#8221; bis romantisch mit “Bataillon d`Amour”. Die Rocker bewiesen, dass sie nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;H&#246;rst du sie rufen? Sie kommen mich suchen&#8221;, singt Anna Loos ins Mikro. Die Silly-Fans kommen in Scharen, das Capitol ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Und sie rufen aus einem Munde “Bravooo”.</p>
<p>Die Band zeigte ihre ganze k&#252;nstlerische Bandbreite von rockig mit &#8220;S.O.S.&#8221; bis romantisch mit “Bataillon d`Amour”. Die Rocker bewiesen, dass sie nicht nur vielf&#228;ltig, sondern vor allem authentisch sind. <span id="more-384"></span>So verz&#246;gerte sich der Auftritt um zehn Minuten, da Anna Loos noch nicht bereit war &#8211; nicht wegen Starall&#252;ren, sondern wegen ihres Babys. Die junge Mutter und S&#228;ngerin nimmt ihr Kind immer mit zu Konzerten und wenn dieses vor Hunger br&#252;llt, kann sie erstmal nicht ins Mikro schreien. Doch dann zeigte Anna, dass sie eine echte Rockr&#246;hre ist und der ehemaligen Frontfrau Tamara Danz eine w&#252;rdige Nachfolgerin ist. Mit Tamara feierte die Band zu DDR-Zeiten ihre gr&#246;&#223;ten Erfolge und landete einen Hit nach dem n&#228;chsten. Nach Tamaras Tod 1996 wurde es ruhig um Silly. Erst zehn Jahre sp&#228;ter gr&#252;ndeten sie das Projekt “Silly und G&#228;ste”, denn 2005 gab es mit der Schauspielerin und S&#228;ngerin Anna Loos eine neue Frau an der Spitze der Band.</p>
<p style="center;">Passt wie Arsch auf Eimer</p>
<p>Dass Anna nicht nur singen sondern auch richtig Party machen kann, bewies sie bei einem hei&#223;en Luftgitarrenspiel mit Gitarrist Uwe Hassbecker. “Flieg, flieg weit hinaus, hinaus ins Freie”, singt Anna und landet beim Publikum einen absoluten &#220;berflieger, bevor sie “sich von der Flut wieder hinaustragen” l&#228;sst. Doch alle guten Dinge sind drei und so kam an dritter Stelle “So `ne kleine Frau” &#8211; die Inspiration zu Bernd B&#246;hlichs Film “Der Mond und andere Liebhaber” mit Katharina Thalbach.</p>
<p>“Der Text und der Film passen echt zusammen wie Arsch auf Eimer”, kommentierte die Rockerin. War es am Anfang nur ein einzelner mutiger Fan, der unentwegt mitklatschte und -h&#252;pfte, hielt es jetzt auch fast den ganzen Rest nicht mehr in den Kinosesseln. Und da alle guten Dinge nicht nur drei sind, sondern das Beste auch zum Schluss kommt, spielte die Band den Song zum Abschied noch einmal. Dazwischen gab es instrumentale St&#252;cke als Kostprobe f&#252;r weitere Filmmusik zu B&#246;hlichs Tragikom&#246;die.</p>
<p>Dann dachten sich wohl auch die meisten: Schmei&#223;t die M&#246;bel aus dem Fenster, wir brauchen Platz zum Dancen, Silly rocks!</p>
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		<title>Geld regiert die Welt (SF Kuckuckszeit)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 22:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist ein Teufelskreis. Das Bauunternehmen Hendrik hat jede Menge offene Rechnungen und Schulden. Schulden, die Inhaber Jens (Stephan Grossmann) nicht bezahlen kann, da er auf Geld von Gl&#228;ubigern wartet. Aber einem Menschen ohne Kleider kann man nichts aus der Tasche ziehen und Jens ist keiner, der nur an Zahlen, sondern auch an den Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Teufelskreis. Das Bauunternehmen Hendrik hat jede Menge offene Rechnungen und Schulden. Schulden, die Inhaber Jens (Stephan Grossmann) nicht bezahlen kann, da er auf Geld von Gl&#228;ubigern wartet. Aber einem Menschen ohne Kleider kann man nichts aus der Tasche ziehen und Jens ist keiner, der nur an Zahlen, sondern auch an den Menschen denkt. <span id="more-385"></span>So l&#246;st er beispielsweise einen Kaufvertrag wieder auf, da der Kunde nicht mehr zahlen kann und vor dem Aus steht: Er hat kein Haus mehr und keinen Job. Dies hat der Unternehmer schon noch &#8211; bis auch er vor dem Bankrott steht.</p>
<p style="text-align: center;">Wenn du am Boden liegst, k&#246;nnen sie alles mit der machen</p>
<p>Jens und seine Frau Claudia (Catrin Striebeck) setzen alle Hebel in Bewegung, um die Firma vor der Insolvenz zu bewahren. Sogar die Sparb&#252;cher der Kinder l&#246;sen sie auf. Pl&#246;tzlich hat Jens einen Autounfall und seine Frau nimmt die Gesch&#228;fte in die Hand. Doch ein Interessent ist pl&#246;tzlich mit dem Preis f&#252;r ein Haus nicht mehr einverstanden. “Wissen die Leute erst einmal, dass du am Boden liegst, k&#246;nnen sie alles mit dir machen”, sagt Claudia. Der Kaufvertrag platzt und mit ihm die Hoffnung auf Rettung. Anfangs versucht das Paar, den Kindern weiterhin alles zu erm&#246;glichen, aber bald ist der G&#252;rtel so eng, dass sich die Tochter nicht mehr mit ihren Freunden im Café verabreden kann, um dort gem&#252;tlich einen Cappuccino zu schl&#252;rfen. Jetzt ist sie es, die die G&#228;ste bedient. Im Leben der Familie ist vieles anders geworden: Sie haben statt eines gro&#223;en Hauses in eine Plattenbauwohnung, kein Auto, kein Handy und auch im Eheleben sieht es mau aus. Claudia zieht sich immer mehr von ihrem Freundeskreis zur&#252;ck und wenn sie nicht bei ihrem Nebenjob ist, st&#252;rzt sie sich in den Haushalt. Jens dagegen kommt mit seiner Arbeitslosigkeit und dem st&#228;ndigen Nichtstun nicht zurecht. Er geht den ganzen Tag spazieren oder h&#228;ngt auf dem Sofa.</p>
<p style="text-align: center;">Spielball von Banken und Kunden</p>
<p>Regisseur Johannes Fabrick beleuchtet das Umfeld einer Familie, die alles versucht, um sich selbst retten zu k&#246;nnen. Trotzdem werden Jens und seine Frau zum Spielball von Banken, Kunden und Beh&#246;rden. Was noch hinzukommt ist das Gerede der Leute im Ort. Mit dem Geld geht auch das Ansehen verloren, aber es stellt sich auch heraus, auf welche Freunde man wirklich z&#228;hlen kann.</p>
<p>“Kuckuckszeit” ist vielmehr eine Sozialstudie als ein spannender oder emotionaler Spielfilm. Da es dem Film teilweise an dramaturgischen Elementen fehlt, die Spannung aufbauen, wirkt er leider etwas zu analytisch.</p>
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		<title>Blutige Karriere (SF Das Spinnennetz)</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 23:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilm]]></category>
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		<description><![CDATA[Wozu ist der Mensch f&#228;hig? Wie weit kann ein Mensch gehen? Leutnant Lohse, der von Ulrich M&#252;he brillant gespielt wird, ist zu allem f&#228;hig und geht &#252;ber Leichen, selbst wenn es um seinen besten Freund geht. Die grandios von Regisseur Bernhard Wicki in Szene gesetzte Literaturverfilmung Joseph Roths Roman “Das Spinnennetz” beleuchtet intensiv den Karriereweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wozu ist der Mensch f&#228;hig? Wie weit kann ein Mensch gehen? Leutnant Lohse, der von Ulrich M&#252;he brillant gespielt wird, ist zu allem f&#228;hig und geht &#252;ber Leichen, selbst wenn es um seinen besten Freund geht. Die grandios von Regisseur Bernhard Wicki in Szene gesetzte Literaturverfilmung Joseph Roths Roman “Das Spinnennetz” beleuchtet intensiv den Karriereweg des Leutnants, der vor allem blutig und immens brutal ist.</p>
<p><span id="more-343"></span>Nach dem Krieg studiert der beim Kieler Matrosenaufstand gescheiterte Leutnant Lohse Jura und finanziert sich sein Studium als Hauslehrer bei einer wohlhabenden j&#252;dischen Familie. Sein Ziel ist das Innenministerium. Um dieses zu erreichen, schreckt er selbst vor eigenen Dem&#252;tigungen nicht zur&#252;ck und bekommt durch eine homosexuelle Aff&#228;re mit Prinz Heinrich einen Auftrag bei einer rechtsextremen Gruppierung. Hier soll er eine anarchistische Vereinigung ausspionieren, wei&#223; aber zun&#228;chst nicht, dass auch er selbst beobachtet wird &#8211; von seinem besten Freund G&#252;nter. Lohse kommt nicht nur den Vorhaben der “terroristischen Verb&#252;ndung” sondern auch G&#252;nter auf die Schliche. Dieser zeigt sich aber als Freund und verschweigt bei den Vorgesetzten Lohses Aff&#228;re mit einer J&#252;din, seiner ehemaligen Chefin. Damit Lohse aufsteigen kann, hintergeht er G&#252;nter und schreckt selbst vor dessen Ermordung nicht zur&#252;ck. Auch seinen Vorgesetzten erschl&#228;gt er, um seinen Posten einzunehmen.</p>
<p style="text-align: center;">Kein Platz f&#252;r Freundschaft und Moral</p>
<p>Unter den Anarchisten war auch der Jude Lenz (Klaus Maria Brandauer). Ebenso wie Lohse war er kein wirkliches Mitglied sondern nur Spion. Durch seine Detektivarbeit verdient er sich sein Geld und versucht gleichzeitig, seine j&#252;dische Gemeinde zu sch&#252;tzen. Genau wie G&#252;nter zeigt auch er sich Lohse gegen&#252;ber solidarisch und sorgt f&#252;r dessen Freilassung, als Lohse gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der linken Gruppering verhaftet wird.</p>
<p>Doch in Lohses Kopf gibt es keinen Platz f&#252;r Freundschaft, Liebe und Moral und in seiner Ideologie keinen f&#252;r Juden. Er trennt sich von seiner Liebhaberin und heiratet Elsa von Schlieffen, durch deren Beziehungen er die begehrte Stelle im Innenministerium bekommt. Um Lenz&#8217; Entdeckungen zu vernichteten, nutzt er die Schrecknisse eines Pogroms und setzt dessen Wohnung in Brand. Als guter Spion beobachtet ihn Lenz dabei und will nun auch ihn leiden sehen. Er will Vergeltung f&#252;r all die Toten, die Lohse auf dem Gewissen hat. Doch Lohse hat kein Gewissen und mit niemanden Erbarmen.</p>
<p>Regisseur Wickis Arbeit und die meisterhaften Darstellungen M&#252;hes und Brandauers zeigen authentisch das Aufkeimen des Nationalsozialismus in Deutschland und die Schrecknisse, die damit verbunden sind. “Das Spinnennetz” ist mehr als die Bebilderung eines Romans oder ein blo&#223;er Historienfilm &#8211; es ist ein Film, der unter die Haut geht. Der Zuschauer ist geschockt von der Brutalit&#228;t und der Kaltbl&#252;tigkeit der Faschisten, die ihre Opfer nicht schnell erschie&#223;en, sondern sich an Dem&#252;tigungen, Perversit&#228;ten und qualvollen Morden erg&#246;tzen. Die Kamera h&#228;lt lange auf verst&#252;mmelte K&#246;rper und gespaltene Sch&#228;del, so dass der Zuschauer nicht kurz die Hand vor die Augen halten kann, denn das Leiden war nicht kurz, sondern lange und entsetzlich.</p>
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		<title>Das Leben ist nicht rosarot (SF Little Paris)</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 20:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Spielfilme08]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn Luna nachdenken m&#246;chte, geht sie zum Eifelturm. Dann tr&#228;umt sie vom Weggehen und vom Tanzen. Sie tr&#228;umt von einem anderen Leben. Aber der Eifelturm ist nur ein paar Meter hoch und steht auf einem Fabrikgeb&#228;ude in S&#252;ddeutschland, mitten in der Provinz. So klein wie der Turm sind auch die Chancen, die sich hier bieten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Luna nachdenken m&#246;chte, geht sie zum Eifelturm. Dann tr&#228;umt sie vom Weggehen und vom Tanzen. Sie tr&#228;umt von einem anderen Leben. Aber der Eifelturm ist nur ein paar Meter hoch und steht auf einem Fabrikgeb&#228;ude in S&#252;ddeutschland, mitten in der Provinz. So klein wie der Turm sind auch die Chancen, die sich hier bieten. Luna (Sylta Fee Wegmann) und ihre beiden Freundinnen wollen mehr, aber vor allem wollen sie gl&#252;cklich sein. <span id="more-344"></span>Doch das Gl&#252;ck scheint f&#252;r sie nicht in diesem Kaff zu sein.</p>
<p>Barbies (Nina Gn&#228;dig) Welt ist so pink wie sie naiv. Sie arbeitet tags&#252;ber in einer Eisdiele und danach in einem Nachtlokal. Mit dabei ist nicht immer nur ihr Schminkt&#228;schchen, sondern auch der Gedanke an Wasily. Obwohl er &#252;ber ein Jahr lang verschwunden ist, kurz wieder auftaucht, sich aber  nicht um sie k&#252;mmert, ist sie der festen &#220;berzeugung, dass er sie liebt.</p>
<p>Die dritte im Bunde bezeichnet sich selbst als “Prinzessin” und sieht auch wie ein P&#252;ppchen aus. Stets im Minirock und Highheels st&#246;ckelt Eve (Jasmin Schwiers) durchs Leben und l&#228;sst sich von ihrem Freund verw&#246;hnen. Er legt seiner Prinzessin die Welt zu F&#252;&#223;en. Aber die wird ihr bald zu eng. Sie hat Angst, dass in ihrem Leben genauso wenig Aufregendes passiert wie in dem baden-w&#252;rttembergischen Provinznest. Oberfl&#228;chlich erscheint alles perfekt: Die Ehe ist geplant, das Haus wird gerade gebaut und der Baum davor ist ebenfalls schon gepflanzt. Was sie qu&#228;lt ist die Sehnsucht nach Ver&#228;nderung und die Angst vor dem Stillstand.</p>
<p style="text-align: center;">“Dies ist kein verficktes M&#228;rchen”<a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/05/littleparis.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-370" title="littleparis" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/05/littleparis.jpg" alt="" width="479" height="318" /></a></p>
<p>Ein Flyer eines Dance-Contests birgt f&#252;r Luna die M&#246;glichkeit, endlich mehr aus ihrem Leben zu machen. Aber davon muss sie erst der geheimnisvolle und attraktive T&#228;nzer “G” (Patrick Pinheiro) &#252;berzeugen. Er trainiert sie und gewinnt mit ihr den Wettbewerb. Dies ist das Ticket nach Berlin und die Chance an einem Videoclip mitzuarbeiten. Aber Luna bef&#252;rchtet, dass dies eine Nummer zu gro&#223; f&#252;r ein kleines M&#228;dchen vom Land ist: “Ich habe Angst, dass jeder nur eine abgez&#228;hlte Anzahl von Chancen hat verstehst du? So, wie im M&#228;rchen. Drei W&#252;nsche &#8211; und fast jeder rei&#223;t sich mit dem letzten rein.” Aber von nichts kommt nichts: “Das hier ist aber kein verficktes M&#228;rchen. Du musst etwas tun f&#252;r deinen Traum”, entgegnet ihr G. Und dann ist es gerade er, der sie h&#228;ngen l&#228;sst.</p>
<p>Regisseurin und Drehbuchautorin Miriam Dehne zeigt nicht nur fetzige Beats und hei&#223;e Grooves, sondern auch phantasievolle Bilder, die die Tr&#228;ume von drei M&#228;dchen erz&#228;hlen, deren Hoffungen nicht an der Dorfgrenze aufh&#246;ren.</p>
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		<title>Leise Rache (SF Revanche)</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 22:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Revanche – da denkt man an Mordlust, an Blutgier, an den unabl&#228;sslichen Wunsch, den anderen leiden zu sehen. Wer auf viel Action, schnelle Schnitte und waghalsige Stunts hofft, der sollte das Kino gleich wieder verlassen – oder gemeinsam mit Regisseur G&#246;tz Spielmann einen Blick in die menschliche Seele riskieren.  Statt einer wilden Schie&#223;erei mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Revanche – da denkt man an Mordlust, an Blutgier, an den unabl&#228;sslichen Wunsch, den anderen leiden zu sehen. Wer auf viel Action, schnelle Schnitte und waghalsige Stunts hofft, der sollte das Kino gleich wieder verlassen – oder gemeinsam mit Regisseur G&#246;tz Spielmann einen Blick in die menschliche Seele riskieren. <span style="yes;"> </span>Statt einer wilden Schie&#223;erei mit einem Kugelhagel f&#228;llt in dem Drama nur ein Schuss – und dieser ist t&#246;dlich.</span><span id="more-320"></span><span style="Calibri;"> &#8216;Revanche&#8217; ist mehrfach preisgekr&#246;nt, u.a. mit dem ART-cinéma-Award 2008, mit dem Label Europa Cinemas 2008 und dem Femina-Preis 2008 – zu Recht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/05/revance.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-371 aligncenter" title="revance" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/05/revance.jpg" alt="" width="479" height="328" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Robert (Johannes Kirch ), der Hausmeister eines Wiener Bordells, f&#252;hrt heimlich eine Beziehung mit der ukrainischen Prostituierten Tamara (Irina Potapenko).<span style="yes;"> </span>&#8220;Du bist zu weich&#8221;, beschreibt ihn sein Chef, aber der Softi wird zum harten Kerl und &#252;berf&#228;llt eine Bank. <span style="yes;"> </span>Gemeinsam mit seiner Freundin m&#246;chte er ein neues Leben beginnen.<span style="yes;"> </span>Der Plan scheint perfekt, das Gl&#252;ck gebucht, aber dann kommt doch alles ganz anders. Tamara wird auf der Flucht von einem Polizisten erschossen und Robert zieht sich zu seinem alten Vater aufs Land zur&#252;ck. Dort trifft er auf Susanne (Ursula Strauss ) – der Ehefrau von Tamaras M&#246;rder. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><span style="Calibri;">Warten auf den Sturm</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Der Film kommt nicht nur ohne Gewalt aus, sondern verzichtet auch auf lange Dialoge. Die Bilder sind so kraftvoll wie die Emotionen. Statt komplizierter Wendungen verwendet Spielmann dezente Hinweise und verbindet die Protagonisten ebenso subtil, wie die Frage nach Schuld und Rache immer wieder durchscheint. Obwohl Robert von der Gro&#223;stadt in die Provinz zieht, findet er dort keine Erholung und kein Vergessen. So wirkt die Natur nicht l&#228;ndlich idyllisch, sondern bedr&#252;ckend still. Dennoch bleibt die Spannung jede Sekunde aufrecht erhalten. Es ist wie das Warten auf ein Gewitter. Allerdings entl&#228;dt es sich nicht, sondern es stauen sich immer mehr Wolken an, obwohl der Himmel schon l&#228;ngst dunkel ist. <span style="yes;"> </span>Die Bilder von Tamaras Tod sind st&#228;ndig pr&#228;sent und mit diesen der Wunsch nach Vergeltung. Seine Wut l&#228;sst er mit der Axt ab, beim Holzhacken, aber er r&#228;cht sich dennoch, nur leiser. </span></p>
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		<title>Kein Freund von Langeweile &#8211; Interview mit Bernd B&#246;hlich</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 17:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Böhlich]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr B&#246;hlich, der Song &#8216;So ne kleine Frau&#8217; von Silly hat sie auf die Idee zu ihrem Film &#8216;Der Mond und andere Liebhaber&#8217; gebracht. H&#246;ren Sie privat auch gerne diese Art von Musik?
&#8220;Ja klar, solche Musik h&#246;re ich gerne. Dieser Songtext von Silly war mir immer sehr gel&#228;ufig, auch wenn er jetzt schon ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox[]" href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_interviewboehlich/IMG_2017.JPG"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" style="float: left;" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/gallery/2008_interviewboehlich/thumbs/thumbs_IMG_2017.JPG" alt="IMG_2017.JPG" /></a><strong>Herr B&#246;hlich, der Song &#8216;So ne kleine Frau&#8217; von Silly hat sie auf die Idee zu ihrem Film &#8216;Der Mond und andere Liebhaber&#8217; gebracht. H&#246;ren Sie privat auch gerne diese Art von Musik?</strong></p>
<p>&#8220;Ja klar, solche Musik h&#246;re ich gerne. Dieser Songtext von Silly war mir immer sehr gel&#228;ufig, auch wenn er jetzt schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.&#8221;</p>
<p><strong>Also haben Sie bewusst ein &#228;lteres Lied gew&#228;hlt, das dem Alter der Figur Hannah gerecht wird?</strong></p>
<p>&#8220;Hm, interessante Frage, <span id="more-317"></span>dar&#252;ber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Ich bin ja auch schon &#228;lter. Damals war es eben in den Hitlisten ziemlich weit oben und irgendwie ist es bis heute bei mir h&#228;ngengeblieben. Das Lied beschreibt einfach gut die Lebenssituation einer Frau Mitte oder Ende Vierzig und ihre Gef&#252;hlswelt. Dabei ist es immer sehr konkret und verzichtet auf metaphorische Umschreibungen. Ich finde es sehr authentisch.&#8221;</p>
<p><strong>Angenommen, jemand w&#252;rde Ihr Leben verfilmen wollen, zu welcher Titelmusik w&#252;rden Sie ihm raten?</strong></p>
<p>&#8220;Oh, das ist schwierig. Ich mag gro&#223;e Gef&#252;hle und Extreme, ein st&#228;ndiges Auf und Ab, Emotionsamplituden, die weit ausschlagen. Also es m&#252;sste schon etwas sein, das zwei Gegens&#228;tze beschreibt. Da gibt es so ein Lied einer ostdeutschen Band. Es hei&#223;t &#8216;Zwischen Liebe und Zaun&#8217;. Es  beschreibt zwei Extreme und ist recht turbulent. Ich bin kein Freund gepflegter Langeweile.&#8221;</p>
<p><strong>Die Figur Hannah ist eine echte K&#228;mpfernatur und immer sehr optimistisch. Sind Sie das auch?</strong></p>
<p>&#8220;Ja, das stimmt, sie muss permanent mit schlimmen Schicksalsschl&#228;gen fertig werden und verliert nie den Mut oder ihren Optimismus. So bin ich allerdings nicht, zumindest nicht in diesem Ma&#223;e. Trotzdem kann ich mich  sehr gut motivieren, Neues anzupacken. Ich brauche stets eine Aufgabe und Herausforderungen.&#8221;</p>
<p><strong>Und was machen Sie, wenn Sie in einer Krise stecken?</strong></p>
<p>&#8220;Dann st&#252;rze ich mich sofort in ein neues Projekt. Es hat keinen Sinn, an Dingen zu vergehen, die man sich w&#252;nscht, aber die sich so nicht erf&#252;llt haben. St&#228;ndige Gr&#252;beleien machen einen nur kaputt. Man muss auch mal von Dingen absehen k&#246;nnen und zusehen, wie man aus Neuem Kraft tanken kann. So kann ich aus meiner Phantasie Energie sch&#246;pfen.&#8221;</p>
<p><strong>Also ist ein kreativer Schaffensprozess die beste Therapie f&#252;r Sie?</strong></p>
<p>&#8220;Ja, wenn etwas Neues entsteht, in das ich mich reinh&#228;ngen kann, so ist das gleichzeitig ein Neubeginn oder zumindest kann ich damit Altes hinter mir lassen.&#8221;</p>
<p><strong>Beim filmkunstfest sind Sie ja auch schon fast so etwas wie ein alter Hase. Was macht f&#252;r Sie den Reiz dieser Veranstaltung aus?</strong></p>
<p>&#8220;Es ist eine sehr lockere und ungezwungene Atmosph&#228;re. Hier steht der Film im Mittelpunkt und nicht, was man abends f&#252;r eine Garderobe tr&#228;gt. Es ist alles sehr unkompliziert. Man kommt leicht ins Gespr&#228;ch und kn&#252;pft interessante Kontakte.&#8221;</p>
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		<title>Streifzug auf der Suche nach Liebe (SF Play)</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 00:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Cinema of the World]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Inhalt einer Tasche verr&#228;t vieles &#252;ber einen Menschen. Das ist bei Architekt Tristán (Andres Ulloa) nicht anders. Sein Aktenkoffer landet nach einem &#220;berfall im M&#252;ll und er somit im Leben der Krankenpflegerin Cristina (Viviana Herrera), denn diese entdeckt die Tasche eines Morgens zwischen Hausrat und S&#228;cken. Cristina erforscht nicht nur den Inhalt ihres Funds, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="115%;"><span style="Calibri;">Der Inhalt einer Tasche verr&#228;t vieles &#252;ber einen Menschen. Das ist bei Architekt Tristán (Andres Ulloa) nicht anders. Sein Aktenkoffer landet nach einem &#220;berfall im M&#252;ll und er somit im Leben der Krankenpflegerin Cristina (Viviana Herrera), denn diese entdeckt die Tasche eines Morgens zwischen Hausrat und S&#228;cken. Cristina erforscht nicht nur den Inhalt ihres Funds, sondern auch das Leben seines Besitzers. Unbemerkt und leise dringt sie in Tristáns Welt ein. </span></span><span id="more-302"></span><span style="115%;"><span style="Calibri;">Sie lauert ihm vor seinem Haus auf, verfolgt ihn in der Stadt, auf dem Weg zu seiner blinden Mutter und deren schmierigen, aber lebenslustigen Liebhaber und beobachtet ihn mit seiner Exfreundin Irene im Café. Dabei bleibt sie stets unbemerkt. Das aus dem S&#252;den Chiles st&#228;mmige M&#228;dchen ist keine aufdringliche Stalkerin, sondern vielmehr eine stille Beobachterin. Sie verliebt sich in ihn und ist traurig, wenn sie ihn mit Irene (Aline K&#252;ppenheim) lachen sieht. <span style="yes;"> </span>Auch dieser folgt sie beim Einkaufen und ins Restaurant. Sogar in das Haus der beiden dringt sie ein, schminkt sich wie Irene, zieht deren Kleider an und schneidet sich die Haare wie sie. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><span style="115%;"><span style="Calibri;">Stille Beobachterin</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="115%;"><span style="Calibri;">Aber Cristina gibt sich dabei nicht selbst auf. Pflichtbewusst geht sie ihrem Beruf nach und pflegt den alten Don Milos. Selbst einen anderen Mann gibt es in ihrem Leben, den attraktiven Stra&#223;enkehrer Manuel. Dessen Sprache ist zwar so schmutzig wie seine Arbeit, aber die beiden m&#246;gen einander und kommen sich n&#228;her. Er tr&#228;umt davon, in den S&#252;den zu gehen und m&#246;chte Cristina mitnehmen. Doch sie hat einen anderen Traum und der hei&#223;t Tristan. Aber dieser <span style="yes;"> </span>w&#252;nscht sich nichts mehr als einen Neuanfang mit Irene. Da er mit der Trennung nicht zurechtkommt,<span style="yes;"> </span>bleibt er ein paar Tage bei seiner Mutter. Tristán st&#252;rzt sich in den Alkohol und schlie&#223;lich von einem seiner Geb&#228;ude. Er ist nicht nur seelisch am Boden, sondern liegt dort nun fast tot. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="115%;"><span style="Calibri;">Alicia Scherson Regiedeb&#252;t ist fast wie ein modernes Gro&#223;stadtm&#228;rchen. Es gibt kraftvolle und poetische Bilder, einen Architekten als Prinzen und ein Mapuche-M&#228;dchen als Aschenputtel. Nur hier ist es sie, die ihn rettet. Ob der Architekt ihr ein M&#228;rchenschloss bauen wird, bleibt offen. Denn das Leben ist wie eines jener Computerspiele, die Cristina ab und an spielt. Man dr&#252;ckt auf Play und es geht los. Um ins n&#228;chste Level zu kommen, braucht es meist mehrere Versuche und oft viel Geduld, doch welchen Schatz man zum Schluss findet, bleibt offen.</span></span></p>
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		<title>Schlimmer geht&#8217;s nicht, weiter schon (SF Der Mond und andere Liebhaber)</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 22:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mond geht auf, der Mond geht unter; die Liebe kommt, die Liebe geht und irgendwie geht immer alles weiter. Doch in Bernd B&#246;hlichs Tragikom&#246;die &#8216;Der Mond und andere Liebhaber&#8217; denkt sich nicht nur Hanna, &#252;berzeugend gespielt von Katharina Thalbach, sondern auch der Zuschauer: Jetzt reicht&#8217;s, schlimmer geht&#8217;s nicht. Doch dann setzt das Schicksal nochmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mond geht auf, der Mond geht unter; die Liebe kommt, die Liebe geht und irgendwie geht immer alles weiter. Doch in Bernd B&#246;hlichs Tragikom&#246;die &#8216;Der Mond und andere Liebhaber&#8217; denkt sich nicht nur Hanna, &#252;berzeugend gespielt von Katharina Thalbach, sondern auch der Zuschauer: Jetzt reicht&#8217;s, schlimmer geht&#8217;s nicht.<span style="yes;"> </span>Doch dann setzt das Schicksal nochmal Einen drauf. <span id="more-295"></span><!--[if gte vml 1]><v :shapetype id="_x0000_t75" coordsize="21600,21600"  o:spt="75" o:preferrelative="t" path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f"  stroked="f"> <v :stroke joinstyle="miter" /> </v><v :formulas> <v :f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0" /> <v :f eqn="sum @0 1 0" /> <v :f eqn="sum 0 0 @1" /> <v :f eqn="prod @2 1 2" /> <v :f eqn="prod @3 21600 pixelWidth" /> <v :f eqn="prod @3 21600 pixelHeight" /> <v :f eqn="sum @0 0 1" /> <v :f eqn="prod @6 1 2" /> <v :f eqn="prod @7 21600 pixelWidth" /> <v :f eqn="sum @8 21600 0" /> <v :f eqn="prod @7 21600 pixelHeight" /> <v :f eqn="sum @10 21600 0" /> </v> <v :path o:extrusionok="f" gradientshapeok="t" o:connecttype="rect" /> <o :lock v:ext="edit" aspectratio="t" /> <v :shape id="_x0000_i1025" type="#_x0000_t75" alt="" style='width:.75pt;  height:.75pt'> <v :imagedata src="file:///C:\DOKUME~1\ADMINI~1\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image001.gif" mce_src="file:///C:\DOKUME~1\ADMINI~1\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image001.gif"   o:href="http://filmab.jmmv.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /> </v>< ![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]--><span style="Calibri;">Hanna m&#246;chte nicht mehr k&#228;mpfen, doch nicht einmal der Selbstmord klappt<strong>:</strong> Ein Erh&#228;ngungsversuch endet mit einer &#252;berschwemmten Wohnung – der Strick war an einer Wasserleitung befestigt. Und so k&#228;mpft Hanna weiter, verliert und gibt dennoch nicht auf.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="Calibri;">Auch wenn du keinen Arm mehr hast, kannst du die &#196;rmel immer hochkrempeln</span><a href="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/05/der-mond.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-375" title="der-mond" src="http://filmab.jmmv.de/wp-content/uploads/2008/05/der-mond.jpg" alt="" width="385" height="399" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Zuerst verliert die Mittvierzigerin ihren Arbeitsplatz, dann geht ihr ganzes Leben den Bach hinunter. Finanziell ist sie bankrott und in der Liebe begegnet ihr eine Pleite nach der n&#228;chsten. Schlie&#223;lich hat sie einmal den Hauptgewinn gezogen – doch der entpuppt sich als Strandurlaub zur Regenzeit. Bei einem Gewinnspiel erh&#228;lt sie eine T&#252;rkeireise w&#228;hrend der Regenmonate. Auch in der Liebe ist das gro&#223;e Los ein faules Ei: Als sie sich als Beweis ihrer Liebe den Namen ihres indischen Liebhabers (Birol &#220;nel) in den Arm ritzt, reagiert er nur n&#252;chtern und l&#228;ssig mit der Zigarette danach zwischen den Z&#228;hnen: &#8220;Ich werde dich nie vergessen.&#8221; Ihr wird klar, dass sie die Hoffnung auf ein neues Gl&#252;ck begraben muss. Sie will sterben, landet aber in der Psychiatrie. Aber genauso schnell wie sie hineinkommt, kommt sie wieder heraus und steht wieder mitten im Leben und mitten im Chaos. Sie beschlie&#223;t, statt auf ihren Bauch auf ihre Vernunft zu h&#246;ren. Aber Vernunft allein macht nicht gl&#252;cklich. Zudem kann sie sich jetzt nur noch mit einem Arm durchs Leben boxen. Denn die Male an ihrem Arm entz&#252;nden sich so sehr, dass nur eine Amputation ihr noch helfen kann. Aber Aufgeben passt nicht<span style="yes;"> </span>zu &#8220;so &#8216;ner kleinen Frau mit so viel Mut und so viel Gier nach Gl&#252;ck&#8221;, wie der Soundtrack von Silly sie passend beschreibt.</p>
<p class="MsoNormal">&#8216;Der Mond und andere Liebhaber&#8217; bedient sich nicht der typischen Midlifecrisis-Klischees, sondern einer gro&#223;en Portion Feingef&#252;hl, gepaart mit einer Prise Provokation. So ist der Film wie das Leben: Mal lustig, mal nachdenklich, mal langsam, mal schnell. Nur eines ist nicht so wie das Leben: Nach 100 Minuten ist Schluss.</p>
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		<title>Vergessene Erinnerung (KF Dunkelrot)</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 21:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Der, den du liebst ist ein anderer. Und der andere bin ich. Ich bin er f&#252;r dich.
Aber hier ist nicht er der Wahnsinnige, sondern seine Frau die Kranke. Erich tut alles f&#252;r seine Frau, sogar ihr ihren Liebhaber vorspielen. Denn Hannah hat Alzheimer. Frauke Thieleckes Kurzfilm &#8216;Dunkelrot&#8217; thematisiert einf&#252;hlsam den Alltag einer Betroffenen und den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der, den du liebst ist ein anderer. Und der andere bin ich. Ich bin er f&#252;r dich.</p>
<p>Aber hier ist nicht er der Wahnsinnige, sondern seine Frau die Kranke. Erich tut alles f&#252;r seine Frau, sogar ihr ihren Liebhaber vorspielen. Denn Hannah hat Alzheimer. Frauke Thieleckes Kurzfilm &#8216;Dunkelrot&#8217; thematisiert einf&#252;hlsam den Alltag einer Betroffenen und den ihres Mannes. Dabei geht es nicht nur um die Krankheit, sondern vor allem um die Liebe. <span id="more-291"></span>Die ist bei beiden lebendig und gro&#223;, aber Erich wei&#223; nicht, dass die Gef&#252;hle seiner Frau einem anderem Mann geh&#246;ren. Er opfert sich f&#252;r Hannah auf und opfert ihr letztendlich auch den Betrug seines Herzens. Obwohl sie ihn beim falschen Namen nennt und mehr ein tollpatschiges Kind als eine erwachsene Frau ist, liebt er und begehrt er sie.</p>
<p>Thielecke unterstreicht die emotionale Gewaltigkeit mit kraftvollen Bildern. Symbolisch f&#252;r die verschwommen Erinnerungen und unklaren Bilder in Hannahs Kopf zeigt die Regisseurin im Vorspann ein tanzendes Paar. Die Einstellung ist in einem Rot-Ton gehalten und unscharf. Der Zuschauer kann die tanzenden Figuren keinen Personen zuordnen, genau wie Hannah niemanden identifizieren kann.</p>
<p style="text-align: center;">Dunkelrot ist wichtig</p>
<p>Als Erichs Frau im im Kernspintomographen liegt, erkl&#228;rt ihm der Arzt: &#8220;Dunkelrot, das wird gespeichert. Diese Gehirnzellen vergessen nicht. Denn dunkelrot ist wichtig. Aber das Gehirn macht keinen Unterschied zwischen sch&#246;n und h&#228;sslich.&#8221; Um Hannahs Erinnerung hervorzukramen, will er mit ihr verreisen. Doch in den Koffern findet er Erinnerungen an alte Reisen. Hannahs Urlaubsfotos mit einem anderen Mann. Er ist entsetzt. Doch wie soll sich eine Demenzkranke f&#252;r Vergangenes rechtfertigen? Erich erkennt, dass er nicht dunkelrot ist – f&#252;r Hannah ist er nicht wichtig. Die Farbe der Liebe und die Liebe selbst geb&#252;hrt dem Italiener Andrea. Der Schock Erichs wird durch die Farbgebung umgekehrt – er trinkt Rotwein um zu vergessen. Gekonnt setzte die Regisseurin subtile Hinweise ein: Neben der Rolle des liebenden Ehemannes hat Erich auch jene einer Mutter, die sich um ihr hilfloses Kind sorgt. Er gleicht der Pelikanmutter, von der im Hintergrund im Fernsehen die Rede ist: &#8220;Die Pelikanmutter l&#228;sst ihr Junges nicht aus den Augen.&#8221; Hannahs Untreue wird bereits durch die Musik angedeutet. Zu Giacomo Puccinis Musik schaut Hannah ihrem Mann tief in die Augen und es kommt fast zu einem Kuss. Doch dann rei&#223;t die Musik ab und mit ihr Hannahs Gedanken an ihre Liebe. Sie sieht nicht mehr Andrea vor sich, den Mann, den sie k&#252;ssen m&#246;chte.</p>
<p style="text-align: center;">Lichtende Erinnerung</p>
<p>&#8220;Die Bl&#228;tter fallen von den B&#228;umen&#8221;, sagt Erich bei einem Spaziergang am Seeufer. Ebenso wie die Laubb&#228;ume lichten sich die Erinnerungen seiner Frau. Ihr geistig verwirrter Zustand wird auch durch ihr &#228;u&#223;erliches Erscheinungsbild verst&#228;rkt: &#196;hnlich einer Insassin einer Psychiatrie hat sie kurz geschorene Haare und l&#228;uft im Pyjama wie eine Irre durch den Park. Dort spricht sie wildfremde Leute an, ob sie nicht ihr Mann seien. Pl&#246;tzlich steht dieser hinter ihr. Statt ihn zu erkennen, strahlt sie Erich an, sagt dazu aber den Namen ihres Urlaubsflirts. Er h&#228;lt kurz inne, umarmt sie und antwortet: &#8220;Si – ja, ich bin Andrea.&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahrer Sieger und echter Verlierer (SF Wie ein wilder Stier)</title>
		<link>http://filmab.jmmv.de/?p=239</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 21:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das 18. Filmkunstfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Boxfilmnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilm]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[
Er nimmt seine Gegner auf die H&#246;rner und wird &#8220;der wilde Stier aus der Bronx&#8221; genannt. Doch der Stier hat einen Ring in der Nase. An dem zieht sein Wahn. Der Wahnsinn, der ihn gei&#223;elt und seine Frau tyrannisiert &#8211; die krankhafte Eifersucht und die ungebremste Gier nach dem Sieg.
Der Stier sieht rot
&#8220;Konzentrier dich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align: left"><span>Er nimmt seine Gegner auf die H&#246;rner und wird &#8220;der wilde Stier aus der Bronx&#8221; genannt. Doch der Stier hat einen Ring in der Nase. An dem zieht sein Wahn. Der Wahnsinn, der ihn gei&#223;elt und seine Frau tyrannisiert &#8211; die krankhafte Eifersucht und die ungebremste Gier nach dem Sieg.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center">Der Stier sieht rot</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left"><span>&#8220;Konzentrier dich auf deinen Kampf&#8221;, &#8220;konzentrier dich auf deine Titelverteidigung&#8221;, &#8220;iss nicht zu viel&#8221; &#8211; LaMottas Leben ist vom Kampf um den Sieg bestimmt. Die Seile des Rings sind bald Gitterst&#228;be eines Gef&#228;ngnisses f&#252;r ihn. </span></p>
<p><span id="more-239"></span><br />
<span>Was er darf und was nicht, richtet sich nur nach dem Erfolg beim Boxen. Da erscheint es absurd, wenn er zu anderen sagt. &#8220;Entscheide doch selber und tu, was du willst. Dies ist ein freies Land.&#8221; Der Champion ist nicht frei, er ist gefangen in seinem Wahn und von den Regeln des Gesch&#228;fts. Der wilde Stier aus der Bronx muss gegen&#252;ber den Mitgliedern der Boxgesellschaft zahm sein. Denn nur diese erm&#246;glichen ihm einen Kampf gegen den Weltmeister und die Chance auf den G&#252;rtel. <span></span>Der Boxfilm &#252;ber die Legende Jake LaMotta (Robert de Niro), der von 1949 bis 1951 Weltmeister im Mittelgewicht war, <span></span>beginnt mit der Trennung von seiner Frau und dem Neubeginn mit Vickie (Cathy Moriarty). Vickie ist jung und sch&#246;n. Dies sehen auch andere M&#228;nner. Und Vickie ist charmant und hat ihren eigenen Kopf. Dies sieht Jake. <span></span>Sein st&#228;ndiges Nachfragen und Misstrauen und die Kontrolle durch seinen Bruder geben auch ihr das Gef&#252;hl, eingesperrt zu sein und unter dauernder Kontrolle zu stehen. Dies macht sie nur umso trotziger und steigert wiederum seine Wut, so dass er ihr gegen&#252;ber selbst vor Schl&#228;gen nicht zur&#252;ckschreckt. Wie im Ring seinen Sieg, will er in der Ehe sein Revier durch F&#228;uste verteidigen. <span></span>Und wie ein Stier sieht er in der Liebe rot und geht letztendlich sogar auf seinen Bruder und Manager Joey los, &#8220;denn wenn es um sie geht, traue ich niemanden.&#8221;</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center">Auch wenn er im Ring meist steht, ist er im Leben doch st&#228;ndig am Boden</p>
<p class="MsoNormal"><span>Regisseur Martin Scorsese zeigt nicht nur das Ringen um den Sieg und legend&#228;re K&#228;mpfe mit Jakes Erzfeind Sugar Ray Robinson. Der Zuschauer sieht nicht nur gebrochen<strong> </strong>Nasen, sondern vor allem auch eine gebrochene Pers&#246;nlichkeit.<span> </span>Denn am Ende hat er nichts mehr. Keine Frau, keine Kinder, keine Freunde, kein Geld. Als Boxer, Ehemann und selbst sp&#228;ter als Entertainer in seinem Lokal ist er gescheitert. <span></span>Somit ist &#8216;Wie ein wilder Stier&#8217; kein gew&#246;hnlicher Boxfilm. <span></span>Man sieht zwar viel Schwei&#223;, Muskeln, bebende Br&#252;ste und fliegende F&#228;uste. Doch anders als der Kampf ist der Schnitt eher langsam. Die Kamera h&#228;lt lange auf die Augen der rivalisierenden Gegner, auf das Seil und auf das Blut, das von den Schl&#228;fen tropft. Es ist kein schnelles K.O., sondern ein langsamer Sieg an die Spitze. Dieser zerrt an LaMotta ebenso wie das Training, die st&#228;ndige Kontrolle seines Gewichts, die Eifersucht. Er tr&#228;gt zwar den Weltmeistertitel, doch au&#223;erhalb des Boxens ist er ein Versager. Scorsese zeigt nicht nur LaMottas F&#228;uste, sondern stellt seine ganze Person dar.</span></p>
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		<title>Film ab f&#252;r Karoline Darm&#252;ntzel</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 15:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion08]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorspann: Karoline Darm&#252;ntzel, 18 Jahre alt, Sch&#252;lerin aus Rostock, sitzt mit Magdalena Fr&#246;hlich, Studentin aus Regensburg auf der Couch in der Redaktionswohnung. Tastaturger&#228;usche und Gemurmel im Hintergrund.
Klappe die Erste: Zur Person
Karoline, im StudiVz pr&#228;sentierst du dich mit einer hei&#223;en Sturmfrisur. Bist du im echten Leben auch etwas st&#252;rmisch?
&#8220;Hm, st&#252;rmisch? Eher ein bisschen durcheinander und etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Vorspann: Karoline Darm&#252;ntzel, 18 Jahre alt, Sch&#252;lerin aus Rostock, sitzt mit Magdalena Fr&#246;hlich, Studentin aus Regensburg auf der Couch in der Redaktionswohnung. Tastaturger&#228;usche und Gemurmel im Hintergrund.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Klappe die Erste: Zur Person</span><span id="more-138"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><strong><span style="Calibri;">Karoline, im StudiVz pr&#228;sentierst du dich mit einer hei&#223;en Sturmfrisur. Bist du im echten Leben auch etwas st&#252;rmisch?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">&#8220;Hm, st&#252;rmisch? Eher ein bisschen durcheinander und etwas quirlig und aufgedreht.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">
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</a>
</p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><strong><span style="Calibri;">Stichwort &#8216;aufgedreht&#8217;: Ein Pinnwandeintrag verr&#228;t, dass es bei der letzten Feier ziemlich sp&#228;t geworden ist. Bei Partys drehst du also auch gerne voll auf?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">&#8220;Ich gehe nicht nur weg, um Party zu machen, sondern schon auch, um Zeit mit meinen Freunden zu verbringen und gute Musik zu h&#246;ren.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Klappe die Zweite: Karo und die Kunst</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Du h&#246;rst gerne Musik und bist jetzt hier beim Filmkunstfest. Lass uns das doch einmal verbinden. Welche Songs w&#252;rdest du unter dein Leben als Film legen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">&#8220;Wie das Leben eben so spielt. Mal w&#228;re die Musik langsam und nachdenklich, dann wieder fr&#246;hlich und ausgelassen.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><strong><span style="Calibri;">Dann w&#228;re ein Party-DJ also genau das Richtige? Mal was zum Kuscheln und dann wieder zum Abrocken?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">&#8220;Ja, genau. Wobei das Leben aber schon eher ein Film als eine Party ist. &#220;berhaupt k&#246;nnte man eigentlich jedes Leben verfilmen.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><strong><span style="Calibri;">Machst du selbst Filme?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">&#8220;Ja, ich bin in einer Medienwerkstatt. Dort werden immer mal wieder Seminare zu verschiedenen Themen rund um das Thema Medien angeboten. Da drehen wir auch manchmal.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><strong><span style="Calibri;">Dann ist das Filmfestival also auch eine gute Gelegenheit, um sich neu inspirieren zu lassen?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">&#8220;Klar. Anregungen<span style="yes;"> </span>kann ich mir da bestimmt holen. Ich stehe lieber hinter als vor der Kamera und &#252;bernehme die Regie.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Klappe die Dritte: Karo und die Welt</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><strong><span style="Calibri;">Wie hast du eigentlich deine Begeisterung f&#252;rs Kino entdeckt?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">&#8220;Ich habe ein Austauschjahr in Frankreich verbracht. Dort hatten wir auch das Unterrichtsfach &#8216;cinéma&#8217;. Das war wirklich super, weil ich dort jede Menge &#252;ber Filme gelernt habe und ich sie so jetzt auch besser verstehe.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><strong><span style="Calibri;">Als Elftkl&#228;ssler machst du dir bestimmt schon Gedanken, wie es nach der Schule weitergehen soll. Hast du schon irgendwelche Pl&#228;ne?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">&#8220;Ja, ich m&#246;chte gerne nach S&#252;dost- oder Osteuropa, um eine neue Kultur kennenzulernen. Vielleicht mit dem Europ&#228;ischen Freiwilligendienst oder einer anderen Organisation.<span style="yes;"> </span>Was ich dort mache, ist weniger wichtig &#8211; vielleicht ein Projekt mit Kindern oder so.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Abspann:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Interviewpartner: Karoline Darm&#252;ntzel</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Leiter des Interviews: Magdalena Fr&#246;hlich</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Dank an: Das Team, die Technik und Karos Terminplaner, der dies erm&#246;glicht hat und dem kleinen Wirbelwind ein St&#252;ck Ordnung im Leben verschafft.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;"> </span></p>
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