Archive for the ‘Spielfilme08’ Kategorie

Wenn ein Vater seine Tochter mit einer folgeträchtigen Entscheidung konfrontiert, wie reagiert sie dann? Wenn er von ihr fordert, ihn zu unterstützen, wie entwickelt sich dann ihre Beziehung zueinander?

Eine folgenschwere Entscheidung

Melina (Mona Petri) hat Spaß am Leben, eine neue Liebe und ist voller Tatendrang. Als sie ihren an Lungenkrebs erkrankten Vater Michael (Stefan Gubser) in seinem Haus besucht, eröffnet dieser ihr, dass er sterben möchte. Und zwar heute, an einem banalen Tag in einem banalen Leben. (weiterlesen…)

Wer kennt sie nicht, die nervigen Anrufe aus Callcentern, bei denen versucht wird einem wieder irgendetwas aufzuschwatzen? Aber wer sind die Menschen auf der anderen Seite der Leitung? Meistens sind es Leute, die nur einen Übergangsjob suchen, manche bleiben aber auch hängen. André Erkaus Film “Selbstgespräche” beschäftigt sich nicht damit, wie ein Callcenter funktioniert, sondern damit, wie die Menschen darin ticken. (weiterlesen…)

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  • Abgelegt unter: Das 18. Filmkunstfest 2008, Spielfilme08
  • Naturgemäß kann die filmab! nicht über die Kurzfilmnacht berichten, liegt sie doch immer kurz vor dem Erscheinen der letzten Ausgabe. Und es hätte auch wenig zu berichten gegeben, die Veranstaltung war etabliert und beliebt. Aber nach unseren Erfahrungen im letzten Jahr haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung doch einmal zu beleuchten. (weiterlesen…)

    Wenn Luna nachdenken möchte, geht sie zum Eifelturm. Dann träumt sie vom Weggehen und vom Tanzen. Sie träumt von einem anderen Leben. Aber der Eifelturm ist nur ein paar Meter hoch und steht auf einem Fabrikgebäude in Süddeutschland, mitten in der Provinz. So klein wie der Turm sind auch die Chancen, die sich hier bieten. Luna (Sylta Fee Wegmann) und ihre beiden Freundinnen wollen mehr, aber vor allem wollen sie glücklich sein. (weiterlesen…)

    Leise Rache (SF Revanche)

    Revanche – da denkt man an Mordlust, an Blutgier, an den unablässlichen Wunsch, den anderen leiden zu sehen. Wer auf viel Action, schnelle Schnitte und waghalsige Stunts hofft, der sollte das Kino gleich wieder verlassen – oder gemeinsam mit Regisseur Götz Spielmann einen Blick in die menschliche Seele riskieren. Statt einer wilden Schießerei mit einem Kugelhagel fällt in dem Drama nur ein Schuss – und dieser ist tödlich. (weiterlesen…)

    Robert (Willi Gerk) ist Einzelkind und bekommt zu seinem 16. Geburtstag ein neues Fahrrad geschenkt. Ein kurzer Ausdruck von Freude huscht über sein Gesicht, aber wenig später weicht dieser wieder dem für ihn normalen, gelangweilten und abwesenden Gesichtsausdruck. Man sollte annehmen, dass er glücklich ist, aber das ist nicht der Fall, denn seine Schulkameraden machen ihm das Leben schwer. Deswegen sitzt er einsam und allein in der Wohnstube seiner berufstätigen Eltern und verbringt die Zeit nach der Schule mit Game-Boy-Spielen oder dem Zusammenbasteln von Modellbausätzen.

    Freundschaft wider Willen

    Besonders Paul (Tim Oliver Schultz), der Sohn einer befreundeten Familie, hat viel Freude daran, ihm das Leben zur Hölle zu machen. (weiterlesen…)

    “Neustadt – die sichere Stadt in einer immer unsicherer werdenden Welt.” Die Sonne geht auf hinter den eindrucksvollen Wohnhäusern des Drehorts Alt Erlaa. Die Worte des Sprechers, der eine “neue Stadt für neue Menschen” anpreist, werden von der pathetischen Musik noch unterstützt. Das Leben der 50 000 Einwohner scheint ausgelassen und ungetrübt, nur einzelne kleine Sequenzen verraten dem Zuschauer in den ersten Minuten des Films ‘Weiße Lilien’, dass hier etwas nicht stimmen kann: Hannah (Brigitte Hobmeier) bricht während der Arbeit zusammen, später unter der Dusche teilt ihr eine Computerstimme mit, dass ihr Wasserkontingent erschöpft ist. (weiterlesen…)

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  • Abgelegt unter: Spielfilme08
  • Ein Ring, zwei Männer, vier Fäuste; der Rest ist bloße physische Kraft. Boxen ist ein Sport, der archaischer nicht sein könnte und eben gerade darum fasziniert. Allein die Körperkraft zählt und siegt in dem eng abgespannten Quadrat des Boxringes, das zum Refugium der ältesten Form der Streitbeilegung geworden ist – und alle genießen es, dem zuzusehen. Der Anblick nackter Männeroberkörper, der Geruch von Schweiß und Blut, die Euphorie des Kampfes vermögen gerade in einer Zeit übermäßiger Technisierung zu bannen. Hier geht es nicht nur um die körperliche Unversehrtheit – nein, hier geht es um alles. (weiterlesen…)

    Der Blick nach vorne, nach hinten, zu den Seiten – überall offenbart er dieselbe Tristesse: graue Neubauten, die sich bis über den Horizont hinaus zu erstrecken scheinen; bleierner Beton, der jeglichen Versuch ihm zu entfliehen schon im Ansatz zu erdrücken weiß. Nur der sich manchmal über den Schluchten aus Hochhäusern auftuende Himmel lässt die Ahnung einer anderen Welt zu. Und vielleicht war es ja ebendieser Himmel und der dort einsam seine Bahnen ziehende Vogel, der in Anica das Fernweh weckte. (weiterlesen…)

    Veterane – das sind heute nicht mehr Uropas, die von Stalingrad erzählen. Veterane – das sind heute draufgängerische Dorfjungen, die aus Afghanistan zurückkommen. Einer dieser Kerle ist der 23-jährige David, der vom ‘Frieden verteidigen’ nach Hause kommt. (weiterlesen…)

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