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Jedes Jahr dasselbe: Kaum kommt es in Deutschland zum Jahreszeitenwechsel, hört man es überall niesen, schniefen, husten und schnauben. Die Ansteckungsgefahr ist hoch, also gilt es, Vorsicht walten zu lassen. Sollte es dann doch mal zu einer Infektion kommen, bleibt man erstmal für einige Tage ans Bett gefesselt, in der Hoffnung, sich schnell zu kurieren. Das ist zwar sehr ärgerlich, doch ein wenig Ruhe für Geist und Körper nimmt sich der moderne Mensch nur zu selten. Das die verschleppte Erkältung jedoch das Ende der eigenen Existenz bedeuten könnte, darüber hat sich wahrscheinlich noch nie jemand Gedanken gemacht. (weiterlesen…)

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  • Abgelegt unter: Das 18. Filmkunstfest 2008, Kurzfilme08
  • Speil Genialität nah am Wahnsinn

    Was macht Musik hörenswert? Ist es nicht die wahre Emotion, die uns bewegt, die uns fasziniert und uns zu Fans macht? Gerade Menschen mit tragischen Schicksalen neigen zur Verarbeitung ihrer düsteren Gefühle mit Hilfe von Musik. Schreckliche Vorfälle während der eigenen Kindheit lassen uns mitempfinden. Jedoch ist auch hierbei die Genialität nah beim Wahnsinn. Ob Johnny Cash, Jimi Hendrix oder Jim Morrison: Schon häufig verzweifelten die einflussreichsten Musiker an der Bewältigung ihrer Probleme und suchten Zuflucht in den angeblich friedlichen Welten von bewusstseinserweiternden Stoffen. Unbewusst verschwanden sie jedoch mit jeder Pille oder Spritze noch tiefer im Strudel von Selbstverzweifelung, Depression und dem Todeswunsch.

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    Der sechseckige Judenstern: Was uns heute an das wahrscheinlich größte Verbrechen der Menschheit erinnert, entfachte noch vor 70 Jahren tiefsten Abscheu und unbegründeten Hass in den Menschen. Was uns heute unfassbar erscheint, ließ die Menschen noch vor 70 Jahren wegblicken oder die Augen verschließen. Auch Frau Silverstein, die Mutter vom kleinen Heinrich gehört anscheinend zu den Menschen, die einfach nur wegsehen.

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  • Chefsache

    Landeshauptstadt Schwerin, 27. April 2008. Das Wetter ist zauberhaft und endlich kommt die langersehnte Frühlingsstimmung auf. In wenigen Tagen startet das 18. Filmkunstfest, auch dieses Jahr setzt sich eine elfköpfige Redaktion zusammen, um die hoffentlich sonnigen Tage mit der Begleitzeitschrift filmab! zu schmücken.

    Mir gegenüber sitzt ebenfalls ein Sonnenschein, und zwar unsere Chefredakteurin (weiterlesen…)

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