9 Mai
… findet ihr hier.
An dieser Stelle nochmal unsere besonderen Glückwünsche an das Filmteam von Renn wenn du kannst und natürlich an Jacob Matschenz.
8 Mai
3. Oktober 1990. Die frisch vereinte Bundesrepublik feiert sich selbst in ihrer neuen Hauptstadt Berlin. Jubelnde Massen, historische Reden, pfeifende Feuerwerkskörper. Staatstragende Mimik von Kohl, Weizsäcker, Gentscher – den „Architekten der Einheit“. „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“, prophezeite Altkanzler Willy Brandt bereits (weiterlesen…)
6 Mai
Pfaffenstraße 4, zweite Etage, 02:22 MESZ. Rundohr kleckert Pudding auf seinen Pulli, Nicht-Charakterschwein Kevin rätselt darüber, ob das filmkunstfest-Team überhaupt schläft und Sophie stellt sich vor, wie sie Michael Ballhaus „hammerlang“ knuddeln würde. Kein Zweifel: Das filmab!-Team fühlt sich pudelwohl. Die mittlerweile dritte Ausgabe ist fertig, noch zwei liegen vor uns. Kaum noch Rechtschreibfehlerchen, wir können nur wesser berden besser werden.
Alles, was Sie bisher über garantierte Vollräusche und schnoddrige Sprechweisen, tiefgekühlte Huren und abgelaufenem Käse, orientierungslose Seelen und unprofessionelle Geschmacklosigkeit wissen wollten – Sie finden es in dieser dritten filmab!-Ausgabe. Viel Vergnügen.
Übrigens: An dieser Stelle ein paar Kommentare der letzten Tage zu unseren ersten Ausgaben: „Wirklich schön“- „Tolle erste Ausgabe” – „WOW, cooles, aufwändiges Layout, cool, dass man die ganze Ausgabe im Fullscreen im Netz durchblättern kann.“ Wir freuen uns natürlich über weiteres Feedback. :-)
Die Ausgabe als PDF
2 Mai
Es ist Sonntagvormittag. Die Schweriner Innenstadt wacht langsam unter den ersten Sonnenstrahlen auf. Während Hjördis – eine unserer filmab!-Teilnehmerinnen – und ich auf den Pfaffenteich zuschlendern, wundert sie sich, wie menschenleer die Stadt noch ist. „Schon komisch, wie wenig hier los ist.“, sagt sie, während (weiterlesen…)
9 Mai
Stell dir vor, es ist filmkunstfest und keiner geht hin… Entschuldigung, so schlimm ist es natürlich nicht. Glücklicherweise. Doch irgendetwas fehlte bei dieser 19. Ausgabe des filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern. Doch was? Begeben wir uns dazu am besten auf (weiterlesen…)
9 Mai
Vier Scheinwerfer, vier Instrumente, vier dunkle Gestalten. Zart-schwermütige Klavierklänge tauchen in tiefblau schimmerndes Licht, dass sich durch die Reihen des Capitols 1 drängt. PeterLicht ist am Mikro und singt von Herzschmerz und Horizonten, vom Zusammenleben und Zueinanderfinden. Aufmerksame Stille im Parkett. Ist das das versprochene Programm über „Melancholie und Gesellschaft“? Wird sich das Klischee (weiterlesen…)
9 Mai
Es ist 20.30 Uhr, der Wind weht inzwischen frischer am Capitol. Gerade ist die Vorstellung von „Ein Teil von mir“ zu Ende gegangen. Zwischen den Kinobesuchern kommt uns Hauptdarsteller Ludwig Trepte entgegen. Vielleicht hat er Zeit für ein kurzes Interview? „Können wir das draußen machen? Ich würd’ gerne eine rauchen.“ Zielgerichtet geht der selbstbewusste Anfangzwanziger (weiterlesen…)
8 Mai
Der Tag, an dem der Punk 1984 im schleswig-holsteinischen Provinznest Schmalenstedt ankam, war der Tag, an dem Roddy Dangerblood geboren wurde. Ein Name, hinter dem sich Gefahr, Gewalt und Brutalität verbergen. Doch eigentlich heißt Roddy (weiterlesen…)
5 Mai
Reih in Glied marschieren sie: kleine, zart wirkende Soldatenkinder. Stolz halten sie die schwarz-weiß-rote Fahne, munter monoton stampft die Masse im Takt der preußischen Marschmusik voran. Im Hintergrund ertönen Explosionen, Detonationen, Schüsse. Unbeirrt marschiert die Armee der Anonymen weiter, ausgestattet mit Gewehren und Gasmasken. Krücken, Verbände und Augenklappen kommen hinzu. Plötzlich fehlen beide Beine.
3 Mai
Komplex Schwerin, 2. Etage. Es ist später Nachmittag. Martin und ich sitzen im Seminarraum der Jugendgästeetage auf einer schmuddeligen, miefigen und durchgesessenen Couch – nichtsdestotrotz sitzt es sich ausgesprochen bequem. Martin macht einen entspannten Eindruck. Wir kennen uns nun schon seit September 2007, als ich das erste Mal bei einem JMMV-Seminar teilgenommen hab – und schon damals lernte ich seine Begeisterungsfähigkeit und seinen Hang zum kreativen Wahnsinn schätzen.