„Nur, wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide,“ sagte einmal Johann Wolfgang von Goethe.

Foto: Aline Helmcke

Von der täglichen Routine gebeutelt, entführt uns die weibliche Hauptfigur in ihre träumerische Welt. In jener wundervollen Umgebung erlebt sie eine fantastische Zeit mit einer männlichen Figur. Doch plötzlich ist er weg und die Einsamkeit siegt. Von der Traumwelt verlassen trifft sie auf den harten Boden der Realität auf. Hat sie alles nur geträumt? Bei dem vierminütigen Kurzfilm Transit der Regisseurin Aline Helmcke treffen Einsamkeit und Sehnsucht aufeinander. Die Zuschauerinnen und Zuschauer benötigen vermutlich mehrere Anläufe, um den Sinn hinter dem abstrakten Collage-Animationsfilm zu verstehen. Dabei schafft die Künstlerin es aber über den Ton, die Trennung zwischen Wirklichkeit und Traum zu erreichen. Traumhaft kreativ.