Was machen, wenn nicht nur die eigene Zukunft, sondern auch die des ganzen Dorfes auf dem Spiel steht?

Foto: Klaus Merkel

Wie im Titel schon deutlich wird, handelt die Komödie – wie könnte es anders sein – von zwei Bauern, die kein eigenes Land mehr haben. Zu Beginn ist es allerdings nur einer, sein Sohn kommt erst später dazu, weil sein Traum vom Leben in der großen Stadt gescheitert ist. Als DJ hat er es bei der Musikbeschaffung etwas übertrieben und kam deswegen ins Gefängnis. Nach diesem Rückschlag will er es doch wieder als Bauer bei seinem Vater versuchen. Der wiederum hat ihm aber auch einiges verschwiegen: Seine Frau, die inzwischen Bürgermeisterin des kleinen Ortes in Mecklenburg geworden ist, hat sich von ihm getrennt und sein Hof läuft auch nicht mehr, sodass er inzwischen total verschuldet ist. Einziger Ausweg um die Schulden zurückzuzahlen: Die Felder verkaufen. Glücklicherweise gibt es ja den Großbauern Fuchs, der alle Agrarflächen im Umkreis aufkaufen will. Blöd nur, dass ausgerechnet jetzt sein Sohn anfangen möchte als Bauer zu arbeiten und auch gleich loslegt. Nachdem sich aber herausstellt, dass Fuchs nur als Strohmann handelte, regt sich in dem verschlafenen Örtchen Widerstand. Um ihr Land wiederzubekommen riskieren Vater und Sohn alles.
Eine leichte Heimatkomödie, die auf den norddeutschen Charme der kleinen Dörfer setzt. In vielen verschiedenen Einstellungen werden uns nebenbei die landschaftlichen Vorzüge des Dorflebens präsentiert. Ein paar Parallelen zur Ulkserie Neues aus Büttenwarder, die in einem fiktiven Dorf in Schleswig-Holstein spielt, sind zu erkennen, ohne dass sie sich dabei an dieser orientiert. Sibylle Tafel zeigt hier auf humorvolle Weise die Folgen von Großbetrieben anhand persönlicher Schicksale. Die Charaktere wirken überzeugend und nehmen uns mit in den Kampf um die Rettung der Kleinbauern.